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  • #31
Unabhängig von den Chatnachrichten, rein zur Vorsorge:

Oft nutzen die Täter die Unwissenheit der Kinder aus. Übergriffe werden als harmloses Spiel hingestellt, aus dem dann ein gemeinsames Geheimnis gemacht wird, von dem niemand erfahren darf. Genau das ist mir als Kind passiert. Erst erst Jahre später war mir klar, dass es großes Unrecht war. Das Thema Sexualität gab es bei uns nicht!

Also einfach Butter bei die Fische und mit dem Mädchen ehrlich über das Thema sprechen. Sie muss sexuell aufgeklärt werden und wissen, dass kein Erwachsener das Recht hat, sie komisch anzugrabschen, auch nicht "aus Versehen" durch die Kleidung hindurch etc. Sie soll unangenehme Situationen sofort melden!

w
 
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  • #32
Nr. 10 noch einmal.

Mein Neffe auch in dem Alter, fiel mir grade so ein. Mit ihm (w35) spreche ich auch so.
Nenne ihn Schatz etc. und dass ich ihn vermisse, weil er allerdings weiter weg wohnt.

Na ja darf ich das als Tante?

Wie ich bereits schon sagte, würde ich auf jeden Fall nachhaken, als Elternteil einer Tochter.

Aber, ich frage mich auch, was wäre wenn du einen Sohn hättest und deine jetzige Lebenspartnerin würde mit ihm genauso sprechen?! Also mit einem Jungen? Ich glaube dann findet man es gar nicht mehr so komisch, oder?

Woher kommt das, dass man bei Männer immer auf solche Gedanken kommt?
 
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  • #33
Für Deine Frau kann diese Beziehung ja noch heiter werden. Deren Freund kommuniziert jetzt
schon wie ein Verehrer der Kleinen. Kommt sie in die Pubertät, bzw. mit ca. 14 wird sie, wie üblich,
ihre Weiblichkeit wahrnehmen und die Wirkung durch flirten ausprobieren.
Und das passende Testobjekt ist bereits im Haus. Deshalb wäre es auch im Sinne Deiner Ex, diese
ganze Schmeichelschiene als Fehlentwicklung für die Zukunft zu unterbinden.
Der Freund will im besten Fall ihr Selbstbewusstsein stärken, die Wortwahl dazu ist einfach nur
sorry - bekloppt.
Vielleicht kannst Du hier Hinweise zu seinem Niveau geben - das erleichtert evtl. die Sichtweise auf seine Absichten.
 
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  • #34
Bei einer 11-jährigen sind erziehungsberechtigte Personen verpflichtet nicht nur berechtigt, Briefe zu öffnen, den Umgang mit anderen Menschen, Tieren, Dingen, den Umgang mit Medien zu kontrollieren. Natürlich hörst Du zu, wenn Deine kindliche Tochter mit anderen spricht und mischt Dich ein, wenn Dir der Ton, die Ausdrucksweise nicht passt. Dein Verhalten ist in Bezug auf ihr Alter total angemessen.

Ich würde der Tochter nichts sagen und jetzt kein großes Fass aufmachen.

Ich würde einen guten Kontakt mit der Tochter halten, verstärken und ihr kommunizieren, dass Du immer für sie da bist; sie immer zu Dir kommen kann; sie Dir alles erzählen kann, dass Du ihr Freund bist. Das hast Du schon gesagt, aber verstärke das nochmal. Zeige ihr, dass Du stark genug bist, ggf. auch Geheimnisse auszuhalten. Frage sie allgemein, wie es läuft, wie sie sich mit ihm versteht. Mag sie mit ihm alleine z.B. in der Wohnung / Auto, sein? Hat sie einen Schwarm, einen Freund? Ist sie in ihn verliebt? Hat sie noch andere Vertrauenspersonen?

Wenn sie Angst vor ihm hat, nicht mit ihm alleine sein will - tu schnell was!
Wenn sie in ihn verliebt ist, tu was und geh behutsam vor.

Du bist als Vater der 1. Mann in ihrem Leben, sei achtsam und wertschätze sie.

Stärke sie. Wenn er ein Schuft ist, wird der jedenfalls nicht der letzte sein, dem sie in ihrem Leben begegnet! Du kannst nicht immer dabei sein. Sie wird immer stark genug sein müssen, um "Nein" zu sagen, sich zu schützen und Hilfe zu holen.

Erkläre ihr, wie das zwischen Männer und Frauen funktioniert - nicht körperlich, sondern auf Gefühlsebene; dass die Mann-Frau-Liebe zwischen 2 Personen besteht, wie bei Dir und Deiner Ex; oder jetzt zwischen der Ex und dem Neuen. Sag ihr, dass Männer manchmal von Liebe reden, aber etwas anderes meinen und Spass dabei haben, so wie wenn man am Strand eine schöne Sandburg durchs Reinhüpfen zerstört und Spass dabei hat.

Erkläre ihr, dass es wunderschön ist verliebt zu sein und es das größte im Leben ist, wenn sich 2 Menschen lieben. Sollte sie in einen 13-jährigen verliebt sein, der ihr schon ein Mal ein Küsschen auf die Wange gedrückt hat, ist das schön. Erkläre ihr kindgerecht, dass es pädophile Männer gibt und was das verwerfliche und für Deine Tochter schädliche daran ist.

Hoffentlich stimmt Deine Vermutung nicht. Gut für Deine Tochter, dass es Dich gibt.
 
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  • #35
Bei einer 11-jährigen sind erziehungsberechtigte Personen verpflichtet nicht nur berechtigt, Briefe zu öffnen, den Umgang mit anderen Menschen, Tieren, Dingen, den Umgang mit Medien zu kontrollieren.

Das ist absoluter Unsinn. Auch Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre. Das ist eine Meinung wie sie vielleicht in einem abgelebenen Dorf unter überkonservativen gilt, die hinterher alle ihre Erzeihungsfehler bereuen. Ich habe viele Briefe geschrieben mit 11, keinen einzigen haben meine Eltern gelesen, und wenn sie das getan hätten, hätte ich einen Aufstand gemacht. Das hätte ich nicth zugelassen. 11 jährige haben einen eigenen Willen und wünschen nicht überall Einmischung!

In diesem Fall finde ich es auch nicht richtig, der Vater hätte auch auf andere Weise etwas herausfinden oder den Kontakt zur Tochter intensivieren können. Dass er es nötig hat zu spionieren, wirft ein schlechtes Bild auf ihn und die Beziehung zur Tochter.

Ich finde die Art der Nachrichten des Freundes der Mutter trotzdem nicht angemessen. Aber mit Spionage tut sich der Vater keinen Gefallen. Ich finde auch die Vorschläge von Spionagesoftware unglaublich. Ich frage mich, haben manche ihre Kindheit vergessen? Ich hätte mir das niemald gefallen lassen, so einen Vater hätte ich eine Weile nicht mehr besucht und ihn ernsthaft darauf hingewiesen, das zu unterlassen. Das Vertrauen wäre dahin und nur schwer zurückzugewinnen. Ja, mit 11. Keine Ahnung wie willenlos und gefügig andere als Kind waren. Ist ja schlimm. Aber wahrscheinlich hatten sie Eltern, die genauso waren wie sie es nun sind und haben nicht gelehrnt, für ihre Rechte einzustehen.

Ich fand einen Kommentar hier sehr gut, in dem jemand schrieb:

Nein, darfst du nicht. Du hättest deine Tochter vorher fragen und ihr damit ein Gefühl vermitteln müssen, was Grenzen sind.
Auf der anderen Seite hast du Angst, dass Grenzen überschritten werden

So ist es. Ein Kind muss lernen, was Grenzen sind und wie es sie setzt. Das ist der richtige Weg, nicht, es von allen Seiten zu bedrängen und zu spionieren und eine gesunde Entwicklung zu behindern.

Die Sorgen des Vaters kann ich verstehen, Spionieren ist aber der falsche Weg!
 
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  • #36
Zu 31 - der Vergleich Tante simst ähnlich an kleinen Neffen hinkt.

Blutsverwandtschaft gleich natürliche Inszestschranke.
Jedenfalls bei normalen Menschen, Perverse außen vor.
 
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  • #37
zu Gast 34
lustige Ansichten kann man vertreten, sind aber mit der deutschen Rechtsordnung nicht vereinbar.

Also öffnen Eltern Briefe von Behörden an Kinder im Grundschulalter nicht mehr? - Postgeheimnis, Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht. Soll sich doch das Grundschulkind selber kümmern. Wenn das Grundschulkind mit einem erwachsenen fremden Mann freiwillig in die Grundschulschülertoilette geht, ist alles gut? Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht. Die Erziehungsberechtigten greifen nicht ein, schließlich ist die Toilette ja ein persönlicher Bereich und "meine Eltern haben mich nie auf der Toilette gestört"?

Hier sollte man das Alter, die Schwere der möglichen Folgen mit berücksichtigen.

Für Pädophile ist es natürlich eine tolle Sache, wenn sie unter dem Deckmantel der Fortschrittlichkeit Eltern vom Eingreifen abhalten können.


zu 31 Es besteht tatsächlich ein geringeres Verständnis dafür, dass auch minderjährige Jungs geschützt werden müssen.
 
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  • #38
Ob der FS ein wenig eifersüchtig ist oder nicht, tut überhaupt nichts zur Sache!

Das tut eine Menge zur Sache, denn es kann sehr gut sein, dass dem Vater seine (verständliche) Eifersucht den Blick vernebelt.

Wachsam sein ist richtig und notwendig. Hysterisch sein hilft nichts, ganz im Gegenteil.
Pädophilie ist aus leider gegebenen Anlass in den Blick der Öffentlichkeit geraten.
Das ist gut.
Nicht gut ist, hinter jedem vielleicht etwas überfreundlichen und ungewschickten Erwachsenen, der im Umgang mit Kindern nicht geübt ist, einen Kinderschänder zu wittern.

Sachlichkeit ist gut, ein offener, unverstellter Blick. Objektivität. Aufmerksamkeit.
Eifersucht kann die klare Sicht behindern. Sie muss in Rechnung gestellt werden.
Darum tut sie sehr wohl was zur Sache.
 
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  • #39
...der Vater hätte auch auf andere Weise etwas herausfinden oder den Kontakt zur Tochter intensivieren können. Dass er es nötig hat zu spionieren, wirft ein schlechtes Bild auf ihn und die Beziehung zur Tochter.
Beim Lesen der o.g. und der beiden nachfolgenden Passagen wird mir erneut klar, wie einfach es ist, zu theoretisieren (hätte, müssen, sollen) und damit die komplizierte konkrete Situation, in der sich der FS befindet, auszublenden.
Nein, darfst du nicht. Du hättest deine Tochter vorher fragen und ihr damit ein Gefühl vermitteln müssen, was Grenzen sind. Auf der anderen Seite hast du Angst, dass Grenzen überschritten werden
So ist es. Ein Kind muss lernen, was Grenzen sind und wie es sie setzt. Das ist der richtige Weg, nicht, es von allen Seiten zu bedrängen und zu spionieren und eine gesunde Entwicklung zu behindern.

Klare Leitlinien sind eine Sache ("Ein Kind muss..."), die Realität ist bekanntlich Sachzwängen und den unerwarteten Wendungen des Lebens unterworfen. Eine Diskussion der ethischen Grundsätze von Kindes- und Medienerziehung ist sicherlich punktuell immer sinnvoll, ich möchte aber hervorheben: Die Tochter des FS hat Glück. Sie hat einen Vater, der das Risiko eingeht, vielleicht einen Fehler zu machen, indem er heimlich ihr Handy checkt. Trotzdem - er kümmert sich wenigstens! Vielen Eltern ist es schnurzpiepegal was ihre Kinder online oder im Chat treiben.

"Ein Kind muss lernen, ....wie es Grenzen setzt" - pauschaler geht's nicht mehr. Was bringt das in diesem real existierenden Fall? Wer meint, der Vater müsse sich nur mal mit seiner 11jährigen Tochter hinsetzen und ein "Duuu, also, wenn...jaaa wie soll ich das sagen"-Gespräch führen und von da an ist seine Tochter gegen potentielle Übergriffe von Männern im Umfeld der Mutter gefeit, verkennt die subtilen Mechanismen, die hier greifen. An deiner Stelle, FS, würde ich mich an den Rat des Gastes halten, die das Thema aus der leidvollen Innenansicht kennt:
...verdaddel keine Zeit, weil das ein sehr ungemütliches Thema ist, in dem in kurzer Zeit nicht wieder gutzumachender Schaden entstehen kann. Darüber hinaus sind solche Menschen geschickt. Du musst damit rechnen, ... dass er sie mit perfiden Tricks mundtot macht - wenn er ein echter Übeltäter ist. Bestenfalls ist er ein Depp, ... Das Verhältnis zischen Dir und Deiner Ex Schein problematisch zu sein. Das ist für Übergriffe eine begünstigende Komponente.
Auch ich appelliere nochmals für die Einbeziehung von Beratungsprofis - meiner Erfahrung nach lösen Männer Probleme lieber in Charles-Bronson-Manier als die verschlungenen Pfade von geschulten Experten nachzuvollziehen. Geduld und Taktik werden sich jedoch auszahlen, FS. Den verwirrenden Varianten übergriffigen Verhaltens, gerade wenn es um die Prävention des worst case geht, ist nur mit Fingerspitzengefühl beizukommen.


w-42
 
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  • #40
Das tut eine Menge zur Sache, denn es kann sehr gut sein, dass dem Vater seine (verständliche) Eifersucht den Blick vernebelt.
Wachsam sein ist richtig und notwendig. Hysterisch sein hilft nichts, ganz im Gegenteil.
....Nicht gut ist, hinter jedem vielleicht etwas überfreundlichen und ungewschickten Erwachsenen, der im Umgang mit Kindern nicht geübt ist, einen Kinderschänder zu wittern.
Eine hysterische Reaktion wäre, das Kind nicht mehr zur Mutter fahren zu lassen, die Polizei einschalten zu wollen, von der Tochter wutentbrannt eine Erklärung des Chats zu fordern, den neuen Partner der Ex zu bedrohen und ... was weiß ich. Kein einziger Kommentar in diesem Thread geht in diese Richtung. Fast alle mahnen zur Vorsicht, niemand hat den neuen Partner der Frau als Täter im strafrechtlichen Sinne bezichtigt.

Gerade weil der FS eine Rückmeldung brauchte, hat er das Thema hier im Forum zur Diskussion gestellt. Ca. 95% der Gäste haben rückgemeldet: Da stimmt was nicht, die Chat-Nachrichten haben eine sexuelle Komponente. Selbst wenn der FS eifersüchtig sein sollte, hat er eine Rückmeldung darüber bekommen, dass ihn sein Gespür für merkwürdige Untertöne nicht täuscht. Geraten wird ihm, in einem nächsten Schritt den objektiveren und sachverständigeren Blickwinkel von Experten einzubeziehen. Und dies bestenfalls nicht nur bei einer Beratungsstelle.
Sachlichkeit ist gut, ein offener, unverstellter Blick. Objektivität. Aufmerksamkeit.
Leider gibt es absolute Objektivität nicht. Das ist ein Sachverhalt, der in fast jedem Lebensbereich ein Problem darstellt, in dem es um zwischenmenschliche Beziehungen geht - bis hin zu Gerichtsurteilen. Alles was wir tun können, ist eine Bandbreite an Meinungen und Sichtweisen zu berücksichtigen, bevor zu schnell gehandelt wird.
Was ist nun mit den Gästen, die die Nachrichten des neuen Partners als unproblematisch einstufen, den ca. 5% hier? Wie wäre es, wenn sie noch einmal überlegen, ob es einen Unterschied machen würde, wenn der neue Partner der Mutter auf diese Weise mit dem Sohn des FS kommuniziert:
"Hey, Süsser, ich vermisse dich. Herzchen-Icon. Ich freue mich so sehr auf dich. Küsschen-Emoticon. Du bist ein sehr hübscher Junge...".
Ich bin mir 100%ig sicher, dass kein Leser des Forums derlei Nachrichten unproblematisch fände. Geschlechterspezifische Sichtweisen ("ja du meine Güte, ein Mann darf doch einem süßen Mädchen mal überschwängliche Nachrichten senden") spielen eine Rolle. Hysterisch muss man deshalb nicht werden. Zum wiederholten Male - gut, dass es Väter wie den FS gibt, die aus welchen Gründen auch immer, ein Problem damit haben, dass andere Männer ihre Töchter im Alter von 11 Jahren derart vollsülzen. Ein "Kinderschänder" muss der neue Partner nicht sein, ich als Vater würde jedoch hellhörig geworden sein. Um nichts anderes geht es im Thread. Mit so viel Objektivität wie möglich.
w
 
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  • #41
Beim Lesen der o.g. und der beiden nachfolgenden Passagen wird mir erneut klar, wie einfach es ist, zu theoretisieren (hätte, müssen, sollen) und damit die komplizierte konkrete Situation, in der sich der FS befindet, auszublenden.

Wer theoretisiert denn hier? Siehe:

Klare Leitlinien sind eine Sache ("Ein Kind muss..."), die Realität ist bekanntlich Sachzwängen und den unerwarteten Wendungen des Lebens unterworfen. Eine Diskussion der ethischen Grundsätze von Kindes- und Medienerziehung ist sicherlich punktuell immer sinnvoll, ich möchte aber hervorheben: Die Tochter des FS hat Glück. Sie hat einen Vater, der das Risiko eingeht, vielleicht einen Fehler zu machen, indem er heimlich ihr Handy checkt. Trotzdem - er kümmert sich wenigstens! Vielen Eltern ist es schnurzpiepegal was ihre Kinder online oder im Chat treiben.

Das Problem ist, und das ist sehr viel näher an der Realität als Ihre Theorien, der Vater kann durch solch ein Verhalten die Beziehung zur Tochter nachhaltig zerstören und damit genau das Gegenteil dessen bewirken, was er "gut meint": Wäre ich seine Tochter - und ich erinnere mich sehr genau daran, wie ich als Kind war, das ist wesentlich näher an der Realität als Ihre Theorien - er würde sich mit so etwas sein Vertrauen verspielen und eben nichts mehr erzählt bekommen, wenn es wirklich notwensig ist.

"Ein Kind muss lernen, ....wie es Grenzen setzt" - pauschaler geht's nicht mehr. Was bringt das in diesem real existierenden Fall? Wer meint, der Vater müsse sich nur mal mit seiner 11jährigen Tochter hinsetzen

Doch, genau so läuft das. Man unterhält sich ja nunmal mit Kindern und gibt ihnen eine Einstellung mit. Und wenn man ihnen vermittelt, was Rechte sind, wie man für diese einsteht, und dass man sich und anderen Grenzen setzt, dann hat das eine nachhaltige Wirkung.

meiner Erfahrung nach lösen Männer Probleme lieber in Charles-Bronson-Manier als die verschlungenen Pfade von geschulten Experten nachzuvollziehen

Also, ich bin eine Frau, und mir gehen insbesondere die verschlungenen Pfade von angeblichen Experten gehörig auf den Geist. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass es unter den Experten welche gibt, die Fünfe gerade sein lassen und sich normal ausdrücken können und nicht in verschlungener Überheblichkeit schwelgen. Das sind meist die, die mehr als eine Perspektive auf die Dinge haben.
 
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  • #42
Also öffnen Eltern Briefe von Behörden an Kinder im Grundschulalter nicht mehr? - Postgeheimnis, Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht. Soll sich doch das Grundschulkind selber kümmern.

Briefe von Behörden an Kinder? Die werden an Eltern adressiert! Wovon sprechen Sie hier?

Wenn das Grundschulkind mit einem erwachsenen fremden Mann freiwillig in die Grundschulschülertoilette geht, ist alles gut?

Nein, aber hier geht es um ein in das Handy gucken ohne Anfangsverdacht, jedenfalls hat der FS davon nichts erzählt. Es geht hier also darum, "einfach mal so" sporadisch Briefe zu öffnen, und das ist nicht in Ordnung. Wissen Sie, tun Sie es nur und verderben Sie es sich mit ihren Kindern. Oder erfreuen Sie sich daran, wenn Sie Kinder großziehen, die keine Ahnung von ihren Rechten haben. Ich kenne eine Menge Kinder, die sich so etwas nicht bieten lassen würden. Wenn die z. B. private Briefe mit anderen Kindern oder Onkeln, Tanten schreiben, und Eltern überall Verdacht wittern, oder prophylaktisch Briefe durchstöbern. Gibt es so etwas wirklich? Solche Eltern sollten sich über ihren eigenen Zustand Gedanken machen.

Für Pädophile ist es natürlich eine tolle Sache, wenn sie unter dem Deckmantel der Fortschrittlichkeit Eltern vom Eingreifen abhalten können.

Lächerlich! Gerade Kinder fortschrittlicher Eltern wehren sich, wenn sie so etwas erleben. Merken Sie gar nicht, wie übergriffig hier einige Eltern argumentieren, Kindern eine Spionagesoftware zu installieren etc.? Das ist ein Übergriff der eigenen Eltern. Ich finde den Gedanken widerlich, so im Privatleben der eigenen Kinder zu schnüffeln. Ich glaube nicht, dass es dabei nur um Schutz geht, es ist eine Kontrollsucht. Und genauso schlimm finde ich die Vorstellung von Kindern, die sich das alles gefallen lassen, weil die Eltern und Erwachsenen "es ja immer gut meinen und immer Recht haben, da darf man bloß nicht nein sagen". Die Kinder, die ich kenne, würden aber etwas erzählen, wenn ihnen jemand in ihren Sachen herumpfuscht! Und die würden sich auch nicht von einem Erwachsenen umschmeicheln lassen. Die setzen Grenzen, aber richtig!

Unglaublich, hier wird aus Schutz vor Übergriffigkeit eigenes übergriffiges Verhalten gerechtfertigt.
 
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  • #43
Hier schmeichelt ein nicht verwandter Erwachsener einer 11jährigen.
Die Frage ist: Hintergedanken ja oder nein?
Falls ja, steigert sich das Verhalten und werden künftig zum Schaden des Kindes Grenzen überschritten?
Wie soll die Antwort auf die Frage gefunden werden?
Rätselraten, hoffen - das nicht, hellsehen?
Die Frage beantwortet sich nur, indem der Vater die Geschehnisse verfolgt. Der Zweck heiligt die Mittel!
Oder soll der Vater später einer 25jährigen, die wg. kindlichem Mißbrauch in Therapie ist, erklären:
ach, ich wollte Deine Persönlichkeitsrechte nicht verletzen und Dein Vertrauen zu mir nicht zerstören.
Die Antwort könnte lauten: Danke Papa für Deine Diskretion, nur leider hat diese es dem anderen möglich gemacht, mein Vertrauen in Männer zu zerstören.
Die Chance auf Mißbrauch schätze ich hier auf 10 zu 90 und 10 würde mir als Vater schon reichen.
 
  • #44
Ich finde den Gedanken widerlich, so im Privatleben der eigenen Kinder zu schnüffeln. Ich glaube nicht, dass es dabei nur um Schutz geht, es ist eine Kontrollsucht. Und genauso schlimm finde ich die Vorstellung von Kindern, die sich das alles gefallen lassen, weil die Eltern und Erwachsenen "es ja immer gut meinen und immer Recht haben, da darf man bloß nicht nein sagen".

Ich möchte da antworten: "Ja, aber...".

Einerseits ist mir bei follgender Begründung auch nicht ganz wohl:

Beim letzten Besuch habe ich mal einen Blick in das Handy geworfen. Ich bin der Meinung, ich darf das als Erziehungsberechtigter und "Guthabenauflader".

Andererseits ist es die Achtsamkeit, und eventuell ein gutes Bauchgefühl des Vaters, wenn er nach dem Rechten sehen möchte.

Es ist doch eher ein Problem vieler Kinder, dass Eltern sich überhaupt nicht darum kümmern, mit wem ihre Kinder Kontakt haben, welche Videospiele sie sehen, oder überhaupt, was sie so den ganzen tun, wenn sie nicht in der Schule sind. Da ist mir doch ein Vater weitaus lieber, der sich kümmert.
Darin sehe ich die wirkliche Gefahr, und nicht durch Kontrolle von sms.

In diesem speziellen Fall war der Vater tatsächlich zur rechten Zeit aufmerksam, und ich würde ihm sogar raten, in Zukunft ganz genau zu beobachten, mit wem das Kind welche sms schreibt.
 
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  • #45
Das Problem ist, und das ist sehr viel näher an der Realität als Ihre Theorien, der Vater kann durch solch ein Verhalten die Beziehung zur Tochter nachhaltig zerstören und damit genau das Gegenteil dessen bewirken, was er "gut meint": Wäre ich seine Tochter - und ich erinnere mich sehr genau daran, wie ich als Kind war, das ist wesentlich näher an der Realität als Ihre Theorien - er würde sich mit so etwas sein Vertrauen verspielen und eben nichts mehr erzählt bekommen, wenn es wirklich notwensig ist.

Genauso ist es. Auch meine Mutter hat sich mit vergleichbaren Spionageaktionen das Vertrauen nachhaltig verspielt.
 
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  • #46
"dass sie "sehr hübsch" sei, er sie vermisse, er sich auf sie freue usw.. "

Oh, das hört sich aber sehr befremdlich an, nach einem Jahr. Eigentlich schon beinahe so als würde schon etwas laufen.

Sprich doch mal am besten mit deiner Tochter und taste dich mit Fragen ganz langsam heran.Frag sie doch einfach mal wie sie sich mit dem Mann ihrer Mutter so versteht jetzt nach einem Jahr. Vielleicht wird sie ja rot oder ähnliches, da kannst du dann shcon etwas ahnen, aber ich würde beim ersten Gespräch noch nichts von deinen Befürchtungen oder gar deiner What-App-Kontrolle erzählen.
Falls die dir etwas erzählt, dann werte nicht gleich, sondern lass sie erzählen udn gib ihr das GEfühl, dass sie keine Schuld trifft.
Dann sprichts du mit der Mutter.

Falls sie nichts erzählt, würde auch nochmal bei nächster Gelegenheit die Whats-App-Nachrichten mit dem Mann überprüfen und dokumentieren.
Es kann ja sein, dass es nochmal eindeutiger wird, dann würde ich gleich die Mutter kontaktieren und evtl. auch die Polizei.
 
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  • #47
Und noch was, ich hoffe, ich darf das sagen: frag dich ganz ehrlich (du kannst es ja für dich behalten, niemand muss es wissen!), ob du vielleicht in einem kleinen Winkel deines Herzens ein bisschen eifersüchtig bist. Verständlich wäre das, denn dieser neue Mann sieht deine Tochter viel, viel öfter als du. Er sieht sie aufwachsen, er begleitet sie, er ist wohl ihr Vertrauter. Mach dir klar, dass das so ist, aber: Der Vater bist du und wirst du immer bleiben. Du wirst nicht durch einen anderen Mann ersetzt. Bei deiner Ex ist das so, bei deiner Tochter nicht. Der Freund deiner Frau ist keine Konkurrenz, seine Rolle ist eine ganz andere.
Ich hoffe sehr, dass diese Rolle keine fragwürdige ist, für dein Kind und für euch alle.

Es mag ja sein, dass er vielleicht ein wenig eifersüchtig ist. Wäre das nicht jeder leibliche Vater oder jede leibliche Mutter auf die neue Person, die mehr Zeit mit dem Kind verbingt?

Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ist es nicht so, dass missbrauchte Kinder es gerade später den leiblichen Eltern vorwerfen, warum sie nichts mitbekommen ahebn, nichts gemacht haben?

Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig hingucken. Er macht das schon richtig. Er ist immerhin der leibliche Vater und trägt Verantwortung, sein Leben lang.
 
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  • #48
Andererseits ist es die Achtsamkeit, und eventuell ein gutes Bauchgefühl des Vaters, wenn er nach dem Rechten sehen möchte.

Es ist doch eher ein Problem vieler Kinder, dass Eltern sich überhaupt nicht darum kümmern, mit wem ihre Kinder Kontakt haben, welche Videospiele sie sehen, oder überhaupt, was sie so den ganzen tun, wenn sie nicht in der Schule sind.

Nein, das Problem ist, dass diese Kinder ihren Eltern nicht vertrauen und sich nicht an sie wenden.

Hier wird es als normal hingestellt, dass Kinder sich nicht wehren und ihrem Vater nicht erzählen, wenn der Stiefvater übergriffig ist. Als würden alle Kinder dazu "ja" sagen, und seien nur vor sich selbst zu schützen. Dabei ist das nicht der Regelfall. Die meisten Kinder, die Übergriffe erleben, sind sich sehr wohl dessen bewusst, dass sie das nicht wollen und brauchen jemanden, an den sie sich vertrauensvoll wenden können. Wenn Eltern sich nur durch Spionage einen Einblick in das Leben der Kinder verschaffen, macht das nicht den besten Eindruck über die Beziehung. Und wenn solche Eltern das dann auch noch als das einzige Mittel rechtfertigen, um in das Leben des Kindes Einblick zu bekommen, zeugt das nur davon, dass sie überhaupt nicht wissen, was eine gute Eltern-Kind-Beziehung ist.

Der FS hat es nun gemacht und ich würde ihm das auch nicht so groß vorwerfen. Aber es ist definitv nicht der richtige Weg, den er weiter einzuschlagen hat. Wer so einen Weg für den richtigen hält, brauct sich nicht zu wundern, wenn das Kind ihm nichts erzählt. Das ist dann auch die Verantwortung eines solchen Elternteiles. Und auch das kann im übrigen zu Vorwürfen der Kinder führen. Dass sie ihren Eltern später z. B. vorwerfen, dass sie sich nie an sie wenden konnten, weil die Eltern nie helfen im Sinn hatten, sondern nur Spionage, Eingriffe, Besserwissereien usw.

Da sollte man schon mal drüber nachdenken.
 
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  • #49
[mod] Es ist nicht die Aufgabe eines Vaters, zu gefallen oder bester Freund zu sein.

Mein Vater hat mich beschützt, er hat Regeln aufgestellt, die mir oft nicht gefallen haben, zu meinem Besten. Er hat mich bewacht, genau. Er hat verhindert, dass dumme Jungs mir zu nahe kamen. Er hat nicht versucht, es mir recht zu machen. Er hat mich geleitet, sich um mich gesorgt und mich vor Fehlern bewahrt. Ich war wirklich störrisch und absolut nicht leicht. Es gab viel Streit, Tränen und Unverständnis.

Heute weiß ich, warum er so war. Ich bin dankbar, dass ich so einen Vater habe. Ich vertraue ihm, weil er mich um jeden Preis beschützt hat, und nicht um Freundschaft gebuhlt hat. Wie lcherlich, dass manche so etwas mit ihrem Kind anstreben. Kinder brauchen Eltern und Freunde im eigenen Alter.

Ja, Kinder haben Rechte, und zwar darauf, beschützt zu werden!

Diese "fortschrittlichen" Eltern, die nicht im "Privatleben" eines 11-jährigen Kindes stöbern, hätten vielleicht keine Kinder bekommen sollen. Bei so viel Desinteresse am Wohlergehen des Kindes kann das ja nur einen psychischen Schaden davon tragen. Aber die finden es bestimmt auch "modern", wenn das Kind dann mit 13 in die Therapie geht. Immer vorausgesetzt, die Eltern merken überhaupt, das das Kind Hilfe braucht. Bestimmt ist es bei diesen Leuten auch absolut indiskret, über plötzliches Bettnässen, schlechte schulische Leistungen etc zu reden. Das Kind muss sich ja entfalten.

Lieber FS, beschütze Dein Kind! Dein Kind braucht Dich!
 
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  • #50
Hallo, auch ich schließe mich der Meinung hier an. Es ist grenzwertig, wenn nicht schon grenzüberschreitend. Denkbar ist auch, dass dieser Mann etwas anderes bei der Tochter erreichen will, was letztlich nur mit Deiner Exfrau zu tun hat. Aber naiv darf man solch einem Verhalten nicht gegenübertreten. Ich würde noch ein paar Wochen abwarten und dann VERSUCHEN mit der Mutter zu reden. Das ist nicht einfach, doch sicherlich unumgänglich. Ich wünsche Dir GLÜCK.
 
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  • #51
Ich kann bei der hier aufgekommenen Diskussion, ob ein Vater in Privatsachen der Tochter herumschnüffeln darf, beide Seiten gut verstehen.
Als ich 10/11 war und meine ersten Liebesbriefchen von Mit-Schülerinnen beantwortete (ohne überhaupt zu verstehen wieso und warum - war ein Spätzünder - anderes Thema), wäre ich wohl in Grund und Boden versunken, wenn meine Eltern einen dieser Briefe gefunden und gelesen hätten. Nur ein lautes Vorlesen vor der gesamten Klasse hätte das noch überbieten können. :)
Auf der anderen Seite sehe ich aber auch die Gefahren des Internets in der heutigen Zeit. Ich bin recht froh, daß mir in meiner Jugend das DSL-Zeitalter noch erspart blieb. Wahrscheinlich hätte ich meine halbe Jugend eher mit Youporn verbracht, anstatt mit meiner Clique. Und sowas ist ja noch vergleichsweise harmlos. Selbstmord-Foren, Hinrichtungsvideos von irgendwelchen Terroristen und was es dort nicht alles gibt. Eltern sind heute wirklich mehr gefordert.

"Kann ich mal schauen, mit wem Du so Nachrichten schreibst." wäre wahrscheinlich die bessere Variante gewesen.
Vlt. sogar die generelle Vereinbarung Handy/Internet gibt es nur, wenn die Eltern auch mal prüfen dürfen, was dort gemacht wird. Leider möchten viele Eltern ihre Kinder ja auch immer, dank Handy, erreichen können. Alles gar nicht so leicht.
 
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  • #52
Mach mal halblang!

Am nächsten liegt doch wohl, dass dein Nachfolger dieses Verhalten nur um des lieben Haussegens Willen an den Tag legt. Nichts ist ätzender als ein eifersüchtiges Kind, das der Mama das neue Glück nicht gönnt. Der Mann stellt sich höchstens etwas unbeholfen an (da keine Erfahrung mit Kindern) oder will nichts falsch machen (und Herzchen kommen bei Mädels immer gut an). Ich wette, deine Tochter findet ihn ganz toll. Und so soll es ja auch sein!

Es kann doch nicht sein, immer gleich die Pädokeule rauszuholen! Da müssen Männer heutzutage ja echt aufpassen, sich nicht aus Versehen in eine Alleinerziehende zu verlieben!

w29
 
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  • #53

Ja, darfst du. Wenn ein erwachsener alter Mann aber "hey Süße" sagt, hat er in der Regel immer Sexuelles im Sinn. Wer das nicht weiß, ist halt ein bisschen naiv im Kopf. Es gibt genug Stiefväter die ihre Stieftöchter missbrauchen und es gibt genug Leute, die da weg sehen oder es als harmlos abtun - besonders ja Frauen. Glaube nicht, dass die Mädchen den Mund aufreißen, und um Hilfe suchen. Solche Geschichten kommen meist er 20 Jahre später ans Tageslicht.

Was ich auch nicht gut finde, ist in den Sachen der Kinder herumzuschnüffeln - auch nicht mit dem Hinweis: ich habe das Geschenk gemacht, also habe ich auch Bestimmungsrecht darüber. Allerdings drücke ich hier mal ein Auge zu. Dem Vater kam das wohl schon vorher nicht ganz koscher vor, (z.B. höhere Telefonrechnung) sonst hätte er wahrscheinlich nicht ins Handy gesehen oder ihn haben unsichtbare Fäden dahin gezogen.

Für mich ist das Verhalten inakzeptabel. Mit 11 Jahren ist man ein junges hübsches Mädchen, das viel Anklag bei erwachsenen Männern findet, die auf kindliche Züge stehen. Und in erster Linie bin ich immer erst für den Schutz des Kindes bzw. der Schwächeren, als für irgendwelche Männer, die sich verbal nicht beherrschen können.
 
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  • #54
Also wenn ein alter Knacker meiner elfjährigen Tochter SMS schreiben würde, würde ich ihm einen A..tritt bis zum Mond geben. Ganz egal, um welche harmlose Sachen es geht. Ist dem Kerl langweilig oder was?Ich will dem Mann nichts unterstellen, aber ich will nicht bezweifeln, dass der Typ eventuell mit der Zeit sogar gefallen dran finden könnte, ständig deine Tochter anzufunken, wenn's ihm gefällt. Und ich denke nicht, dass deine Tochter ihm eine entsprechende Problemlösung oder Unterhaltung bieten kann.

Das Blöde ist ja nun mal, er kann sie jederzeit wieder kontaktieren. Da hilft nur eine neue Nummer für deine Tochter oder diese fremden Telefonnummern irgendwie blockieren lassen. Mit deiner Ex-Frau würde ich schon darüber reden, vielleicht weiß sie mehr und kann das erklären.

Sprüche wie "Hey Süße" finde ich für eine Elfjährige auch nicht passend, sofern sie nicht von der eigenen Mutter/Vater kommt. Und selbst das finde ich ein behämmerter Zug, seine Kinder ständig mit Bekosungen zu umwerfen. Sachen wie Süße, Schatz, Liebling sind für mich ein Privilig des späteren Partners und klingen aus dem Mund der Eltern irgendwie schmalzig. Ich habe das als Kind immer gehasst und kann es heute aus dem Mund meines Partners gar nicht mehr hören, weil es mich ständig an meine Eltern erinnert.
 
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  • #55
Ja, darfst du. Wenn ein erwachsener alter Mann aber "hey Süße" sagt, hat er in der Regel immer Sexuelles im Sinn. Wer das nicht weiß, ist halt ein bisschen naiv im Kopf. Es gibt genug Stiefväter die ihre Stieftöchter missbrauchen und es gibt genug Leute, die da weg sehen oder es als harmlos abtun - besonders ja Frauen.

Danke für die "wertvollen" Einsichten in Männergehirne. Es gibt übrigens auch Väter, die ihre Töchter missbrauchen. Manche drehen hier echt am Rad. Wenn er mit den beiden zusammenlebt und das nicht erst seit ein paar Wochen, ist es dann abnormal, wenn er mit der Stieftochter nicht mit "Sehr geehrte Frau XY, hiermit will ich sie informieren, dass ich Sie demnächst besuchen komme." kommuniziert oder soll er sie lieber gleich komplett ignorieren, um nicht in den Verdacht zu kommen, ein Kinderschänder zu sein?

m32
 
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  • #56
Hallo FS
Liest du eigentlich noch mit? Schreib doch bitte mal etwas, bevor sich hier alle die Köpfe einschlagen.
Oder war Dein Post gar nicht echt??????

w, 45
 
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  • #57
Hier der FS,

Vielen Dank für die vielen verschiedenen Meinungen!

Leider kann ich die Situation immer noch nicht richtig einschätzen, da ich den neuen Freund meiner Ex noch nicht persönlich kennenlernen durfte. Er war bisher noch nicht bei meiner Ex zu Hause bei der Übergabe des Kindes. Evtl. geht er mir aus dem Weg?

Ich weiß auch nicht, welche Karten der Mann auf dem Singlemarkt sonst so hätte. Kenne bisher nur seinen Vornamen und habe ein (nichtssagendes) Foto auf dem Handy gesehen. Eigene Kinder scheint er nicht zu haben, denn das hätte mir meine Tochter erzählt.

Die weitere Kontrolle des Handys wird sich nicht vermeiden lassen. Das ist erstmal das kleinere Übel als gleich Beratungsstellen aufzusuchen und ein Fass aufzumachen.
 
G

Gast

Gast
  • #58
Lieber FS,

danke für die Rückmeldung! Bleib dran!

Und sorge dafür, dass Du den Freund kennen lernst, nach einem Jahr Beziehung und Kontakt zu Deiner Tochter solltest Du ein Recht darauf haben. Sprich mit Deiner Ex daürber, dieser Mann sieht Deine Tochter öfter als Du es kannst. Sie muss es doch einrichten können?

Du musst ja nicht zu Beratungsstellen gehen, ein Anruf genügt. Gerade, wenn Du nicht schlafen kannst, und Dir Sorgen machst. Kostet Dich nur Zeit, kann auch anonym sein.

w37
 
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