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  • #1

Zu weiblich für eine Beziehung?

Ich (m,28) lerne zwar immer wieder nette Frauen kennen, leider wird aber nie etwas längeres daraus. Mein Problem: ich bin den Damen einfach nicht männlich genug. Ich sehe ganz gut aus, bin sportlich und kleide mich gut, bin promovierter Akademiker und habe einen guten Job. Aber vieles andere ist wohl ein ziemlich Abturner, weil zu feminin. Ich arbeite für ein Modemagazin (für Frauen), verbringe meine Freizeit vor allem mit Tanzen (alles was kommt, von Walzer bis Salsa) und "Mädels-Sportarten" wie Zumba. Außerdem gehe ich sehr gern Shoppen, man kann ja nie genug Schuhe haben. Am Samstagnachmittag mit einer Freundin Klamotten jagen und zwischendurch bei einem Kaffee den neuesten Klatsch austauschen, herrlich. Und im Kino schmelze ich am liebsten bei Liebesromanzen dahin. Am schlimmsten ist wohl mein Freundeskreis, der zum größten Teil aus Frauen besteht. Kaum eine Frau kommt mit "meinen" Mädels dauerhaft zurecht, irgendwann bricht sich immer die Eifersucht Bahn.

Ich kann das ja durchaus alles nachvollziehen. Eine Frau will ja nicht mit ihrer Freundin oder Schwester zusammen sein. Wenn eine Frau sich ständig wie ein Kerl verhalten würde, würde sie mir auch nicht gefallen. Ich denke mir manchmal es wäre einfacher, wenn ich auf Männer stehen würde - tu ich aber definitiv nicht. Die meisten neuen Frauenbekanntschaften denken aber nach dem ersten Date ich wär schwul. Ich möchte das nicht und versuch auch, mich mit "Frauenthemen" zurückzuhalten. Aber scheinbar gelingt es mir nicht gut genug.

Was kann ich tun, um Frauen nicht von vornherein abzuschrecken und vielleicht auch mal dauerhaft von mir zu überzeugen? Ohne dass ich mich komplett dabei verbiegen muss - denn dauerhaft schauspielern ist ja anstrengend und macht auch nicht glücklich. Vielleicht habt ihr ja Ideen.
 
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  • #2
Es gab mal so eine Serie "Will & Grace". Ich war in Will verliebt.
Vielleicht denken manche Frauen, dass du schwul bist und es selbst noch nicht gecheckt hast?)))

w24
 
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  • #3
Du kannst sagen was du willst, aber das riecht jede Frau sofort das du Stock Schwul bist. Auch wenn du es dir nicht eingestehen willst. Und das hat auch nichts damit zu tun das du glaubst du wärst feminin
 
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  • #4
Es gab mal so eine Serie "Will & Grace". Ich war in Will verliebt.
Vielleicht denken manche Frauen, dass du schwul bist und es selbst noch nicht gecheckt hast?)))

w24

Hier FS.

Ja, ganz sicher denken das manche Frauen. Lustig ist das aber nicht, ich hab echt ein Problem damit. Ich hab mit Schwulen überhaupt keine Berührungsängste, habe auch einen guten schwulen Freund. Ich bin aber selbst definitiv 100% hetero, da bin ich mir sehr sicher. Weibliche Kurven sind doch das Schönste, was es gibt auf Erden. ;-)
 
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  • #5
Ganz ehrlich: mir käme ein Mann, der mit seinen "Mädels" Viel Zeit verbingt auch nicht ins Haus. weibliche, platonische Freundinnen hier und da - ok, aber eine ganze Gruppe? Mir köme das auch eher vor, als ob du meine beste Freundin wärst. Du musst dann eben eine Frau mit mönnlciheren Attributen suchen, so dass ihr euch ergänzt. Wenn du das nicht willst, verstehst du, warum du vielen Frauen zu weiblich bist und musst das akzeptieren.
 
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  • #6
Tut mir leid, aber den meisten wird es wohl so gehen wie mir beim lesen: ich kann das alles kaum glauben! Es passt einfach nicht zusammen. Mit 28 (!) bereits promoviert und im Job ... Und dann gleichzeitig Allüren einer Kaffeetante zeigen ... Seltsam.

m.
 
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  • #7
Besteht Dein Freundeskreis denn ausschließlich aus Frauen? Da könnte ich dann schon nachvollziehen, dass manche Frauen abgeschreckt werden, schließlich möchte frau ja auch eine gewisse Exklusivität in einer Beziehung...wenn Du allerdings all das, was sich eine Frau in einer Beziehung wünscht, schon mit anderen Frauen lebst, beschränkt sich diese Exklusivität letztendlich nur noch auf Sex. Und da stellt sich natürlich die Frage, warum Du Unmengen Freundinnen (Deine "Mädels") hast, aber mit keiner eine sexuelle Beziehung.
Klar kann und sollte man sich nicht verstellen, aber mach doch ab und zu mal einen "Männerabend" und sieh zu, wie die so ticken - vielleicht gibt es ja doch das ein oder andere "typische" Männergehabe, was Dir gar nicht so fremd ist..

w 39
 
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  • #8
Also hetero kommst Du mir auch nicht vor.

Tut mir leid, aber ich kenne und kannte bisher keinen einzigen Mann, der sich so verhält.

Doch - stop - in der Schulzeit als Teenager.

Da war ein Junge, der immer mit den Mädels abhing, mich wunderte schon, dass er beim Sport in der Herrenumkleide war, grins.

Den hielt ich auch immer irgendwie für einen Homo.

Fehlanzeige, dieser Typ organisiert heute die Klassentreffen ist verheiratet und hat Kinder.

So kann man sich täuschen.
 
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  • #10
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  • #11
Ach, so einen Mann wie dich hätte ich gern als Partner gehabt!
Für mich ein Traum. Es gibt sicher auch andere Frauen, die so denken, auch wenn es nicht die Mehrheit ist.
 
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  • #12
wenn Du allerdings all das, was sich eine Frau in einer Beziehung wünscht, schon mit anderen Frauen lebst, beschränkt sich diese Exklusivität letztendlich nur noch auf Sex. Und da stellt sich natürlich die Frage, warum Du Unmengen Freundinnen (Deine "Mädels") hast, aber mit keiner eine sexuelle Beziehung.

Soo viele Freunde hab ich generell nicht. Lieber einige gute Freunde als Unmengen von Bekannten. Und es sind auch nicht nur Frauen, aber sicher mehr als die Hälfte. Freundschaft und Beziehung sind aber doch zwei ganz andere Sachen. Mit einer Partnerin teile ich natürlich ganz andere Dinge und Gedanken, die ich mit einem Freund oder einer Freundin nie teilen würde.

Klar kann und sollte man sich nicht verstellen, aber mach doch ab und zu mal einen "Männerabend" und sieh zu, wie die so ticken - vielleicht gibt es ja doch das ein oder andere "typische" Männergehabe, was Dir gar nicht so fremd ist..

Die paar männlichen Freunde, die ich bislang habe, ticken halt ähnlich wie ich. Und klar gehen wir auch mal ein Bierchen trinken, und ich fühle mich nicht unwohl. Ich kann halt besoffene grölende Typen nicht ausstehen. Aber wenn ich das so verstehen kann, dass ich mich mal generell intensiver um einen größeren männlichen Freundeskreis kümmern soll, ist das wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee.

[FS]
 
  • #13
Nee, schwul oder tuntig ist das nicht. Der FS soll sich bloß nicht in diese "Schublade" stecken lassen.
Und Männer mag dieser FS m.E. höchstens als Freund, aber nicht mit Körperkontakt.

Der FS ist überzeugt: Alles sei bestens bei ihm - auch passend und im Bezug auf Frauen.
Er kann sogar stundenlang beim shoppen mithalten. Und mit Frauenthemen kennt er sich auch aus.
Der FS fühlt sich rundherum wohl, mit sich selber. Und glaubt, er wäre der beste Partner für eine Frau.

Aber er wundert sich, warum die Frauen nicht der gleichen Meinung sind ?
Warum die nicht begeistert von so einem "passenden" Mann sind ?

Also das Ganze mal andersrum betrachten - aus Sicht einer Frau.
Sie sieht einen Mann, der aber so tickt wie eine Frau. Und das irritiert Frauen kolossal.

Denn Frauen wollen deswegen Männer, weil die anders sind, als Frauen.
Denn wären Männer wie Frauen, dann könnten die Frauen ja auch lesbisch werden ?

Jetzt kommt aber der schwierigste Punkt: Wie soll der FS sich ändern, damit er "männlicher" wirkt ?
(Obwohl er sich eigentlich nicht ändern will)
Da muß er sich selbstkritisch betrachten, und überlegen, was er an sich ändern kann.

Zum Beginn eines neuen Kontaktes: Sich nicht so freundschaftlich geben. Man will ja nicht die neue Freundin, sondern der neue Mann für die Frau werden.

Freundeskreis: Keine Details. Nicht, daß dort soviel Frauenüberschuss ist.
Frauen erwarten bei Männern, daß sie Männer als Freunde haben. Und höchstens ihre Mutter oder Schwestern als "Freundin".

Job: Presse reicht völlig. Nicht, daß man für eine Frauenzeitschrift arbeitet - denn das wirkt auf Laien "schwul".
Genauso wie das Klischee: Alle männlichen Friseure und Mode-Designer seien schwul. (Es trifft zwar tlw. zu, aber eben nicht bei Jedem)

Sich überlegen, was man für Freizeitinteressen beim daten nennt.
Zumba besser nicht nennen. Gilt hier als reine Frauensportart. Obwohl auch für Männer geeignet.
Gleiche Vorurteile wie für Yoga, Pilates, Beckenbodentraining, usw.

Also anfangs aufpassen, und sich bei den Dates sehr konzentrieren. Was man sagt, wie man wirkt, wie man sich bewegt, usw.
Anfangs lieber weniger über sich erzählen. Nicht locker dahin plaudern, denn dann plaudert man ggf. "zuviel" oder wirkt eben wie man ist = vermeintlich "weibliche" Ausstrahlung.
Wenn man aber etwas unnahbar wirkt, dann wirkt das typisch männlich.

Man kann schon eine Frau für eine dauerhafte Partnerschaft gewinnen.
Aber es kommt auf den ersten Eindruck an. Für den gibt es keine zweite Chance.
Ist man in einer festen Beziehung mit ihr - dann kann man mit ihr auch shoppen gehen.
 
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  • #14
Es ist doch unbestreitbar, daß in jedem Mann eine weibliche Seite schlummert. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
Ich finde es toll, wenn ein Mann diese auslebt und dabei doch Mann bleibt. Warum auch nicht.
Was ist daran verwerflich, wenn der FS Schuhe liebt, Kaffeeklatsch usw. Die anderen Männer tun dies auch, nur in einer abgeschwächten Form.
Ich mag diese feminine Seite eines Mannes. Es muss nicht der Macho sein, der mit der Faust auf den Tisch haut, zum Fußball geht und sich Horrorfilme reinzieht. Ich liebe Autos und schraube gern an ihnen rum und bin trotzdem Frau.

w, die feminine Männer mag
 
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  • #15
Also für mich klingt das alles sehr anziehend. ich hätte auch keine Probleme damit, dass Ihr Freundeskreis vorwiegend aus Frauen besteht.

Ich denke, Sie sollten nicht versuchen, sich zu ändern, sondern sich einfach auf eine etwas längere Suche einstellen.

Es gibt sehr wohl Frauen, die feminine Männer schätzen, nur halt wesentlich weniger als Standard-Frauen mit Standard-Präferenzen.

Da Sie noch sehr jung sind, sollten Sie einfach gelassen weitersuchen und Spaß dabei haben!
 
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  • #16
Ich weiss, man soll sich nicht verändern für jemand anderen, aber mal seinen eigenen Horizont erweitern, schadet nie. Anziehend sind in der Regel Menschen, die sowohl beide Komponenten von Männern und Frauen ins ich vereinen. Das heißt, harte Männer, die auch zum rechten Zeitpunkt sensibel und einfühlsam sein können, kommen gut an, genauso wie Frauen, die nicht partout einen auf zickige Tussi in Stöckelschuhen tun, sondern auch mal hart anpacken können und sich nicht zu fein sind, sich mal lockerer zu geben.

Für mich wärst du kein passender Mann. Ich halte nichts von Mode, Schuhe, Schminke und Trends - zwar schon bis zu einem gewissen, gepflegten Grade, aber nicht so, dass es meine abnorme Leidenschaft wäre. Mich jeden Tag darüber unterhalten zu müssen mit jemandem, der euphorisch für eine Sache schwärmt, würde mich nerven! Mich nerven schon Frauengespräche über dieses Thema und deswegen bin ich ganz froh, wenn ich mich mal mit Männern gar nicht mit solchen Themen unterhalten muss.

Du musst dir eben eine Frau suchen, die genauso vernarrt in diese Dinge ist, wie du auch. In der Modeszene, wo du arbeitest dürften es doch genug solche Frauen geben?

Was du tun könntest, um niemanden abzuschrecken -> eben nicht so euphorisch die Dinge beim Kennenlernen auf den Tisch knallen. Wenn überhaupt, dann nur nach und nach in einer Beziehung einbauen und nur darauf eingehen, wenn eine Frau dafür Interesse zeigt. Ansonsten dich mit diesen Dingen niemandem ungefragt aufdrängen (das gilt aber auch für jede andere Leidenschaft und Hobby, die man im übermäßigen Maße ausführt).
 
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  • #17
Sorry, Honey, ich arbeite auch in der Fashion-Branche - aber selbst für eine Schwuppe klingst Du schon fast zu schwul ;-)
Netter Versuch!
Bussi!
 
  • #19
.. Und dann gleichzeitig Allüren einer Kaffeetante zeigen ... Seltsam.
Ich vermute, daß es in dessen Kindheit abschreckende Männer gab = keine Vorbilder.

Woran soll sich das männliche Kind dann orientieren und sozialisieren ? Wenn es lernt oder gar erlebt: Mann = schlecht.
Der Vater prügelt heftig auf sein Kind ein. Der Lehrer verteilt Ohrfeigen. Der Ausbilder schult seine Lehrlinge mit Härte. Der männliche Boss feuert Einen aus dem Job.
Alles Dinge, die Frauen m.E. nicht tun. Oder nicht auf diese Art.

Also lernt das Kind + Teenager: Mann = schlecht. Frau = besser. Und orientiert sich daran, was er für besser hält. Weil er ja besser sein will, als die bisher erlebten Männer.

So eine Entwicklung kann dann dazu führen, wie z.B. der FS selber erlebt.
Für ihn scheint alles besser oder gar bestens. Aber wundert sich, daß Andere das nicht gut finden.
Und die Anderen anscheinend lieber das wollen, was er als so schlecht und negativ erlebt hat ?

Somit gerät er in einenn inneren Zwiespalt: Muß ich so "schlecht" werden - um bei den Anderen anzukommen ?

d.h. die Vorbilder und die Anleitung, wie man männlich / Mann sein UND gut sein kann - die fehlt ihm ?
Wie und woher soll er das mit 28 J. noch lernen ?

Da muß er bei der Partnersuche sich etwas verstellen. Um in der kritischen Anfangszeit bei der Frau anzukommen. Hat er dann eine Partnerin gefunden, dann hoffen, daß sie seine Art und Weise akzeptiert. Denn die ist ja nicht schlecht, nur halt für die Meisten "unmännlich"

Denn umgekehrt wäre es bei einer Frau m.E. ebenso möglich.
Die als Kind das typisch Weibliche als schlecht empfindet (zickig, tussihaft, Weibchen-Gehabe)
und sich eher Männer als Vorbild nimmt. Und dadurch zum Mannweib werden kann. Aber dies als gut empfindet, um sich im Leben besser wehren und durchsetzen zu können. Anstatt schutz- und wehrlos als "zartes Fräulein".
 
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  • #20
Lieber FS,
mir würdest Du gefallen - leider bin ich zu alt für Dich. Du solltest schon versuchen, Deinen Freundeskreis um ein paar Männer anzureichern - es gibt Männer, die gern tanzen.

P.S. Meine Nichte hat so einen Mann, wie Du es bist - er ist auch aus der Kreativbranche. Ich fand ihn auf Anhieb Klasse, während der Rest der Familie einige Zeit der Gewöhnung brauchte.
 
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  • #21
Schon mal nach "metrosexuell" gegoogelt? Ich hatte mal in einem Profil gelesen, dass ein Mädel genau auf metrosexuelle Männer steht, also hatte ich den Begriff nachgeschlagen - ich kannte ihn vorher nicht. Sieht aber so aus, als wärst Du nicht allein damit, umschreibt Deine Schilderung ziemlich gut.
 
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  • #22
Was kann ich tun, um Frauen nicht von vornherein abzuschrecken und vielleicht auch mal dauerhaft von mir zu überzeugen? Ohne dass ich mich komplett dabei verbiegen muss

Dich so zu akzeptieren, wie du bist und dich auch so zu verhalten wenn es um das Kennenlernen von Frauen geht. Der Grund, warum du keine Frauen kennenlernst, die auf Dauer mit deiner feminien Seite zurechtkommen ist der, dass du das bei dir als Problem siehst und nicht 100% glücklich damit bist und auf Meinungen anderer Leute hörst. Denn das was du ausstrahlst, ziehst du an. Also Frauen, die dich auch nicht komplett akzeptieren. Lerne das an dir zu lieben, dann kommt auch die passende Frau. So einfach ist das.
 
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  • #23
Der FS ist überzeugt: Alles sei bestens bei ihm - auch passend und im Bezug auf Frauen.

Nein, so ist das eben ganz und gar nicht. Ich bin alles andere als davon überzeugt, dass alles bestens sei bei mir. Mich plagen seit meiner Jugend enorme Selbstzweifel. Was glaubst Du, wie oft ich einfach so sein wollte wie alle anderen? Wer will schon freiwillig der Sonderling und Außenseiter sein? Aber man kann doch nur versuchen, sein Verhalten in gewissem Maße zu ändern. Ich möchte das wirklich, deswegen habe ich auch hier gefragt. Im Inneren wird die Persönlichkeit aber immer die gleiche bleiben, und wenn man sich noch so anstrengt.
 
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  • #24
Da Sie noch sehr jung sind, sollten Sie einfach gelassen weitersuchen und Spaß dabei haben!

Sehr jung sagen Sie... aber 28 und noch nie eine richtige Beziehung gehabt, da fängt schon so langsam die Panik an... ich hätte ja schon gern mal eine Familie und nicht für den Rest meiner Tage immer nur kurze Affären.

Aber vielen Dank Ihnen und einigen anderen für die aufmunternden Worte. Ich werde mich künftig bemühen, etwas zurückhaltender und distanzierter bei Verabredungen zu sein. Es ist sicher richtig, dass man nicht gleich mit allen Details aufwarten sollte. Außerdem werde ich auch mal gezielt Ausschau halten nach Männerfreundschaften, das kann sicher auch nicht schaden.

Eines möchte ich noch loswerden, was mich immer wieder wundert bei Frauen: einerseits jammern sie, dass Männer nicht gerne tanzen. Und tut's mal einer, gilt er gleich als schwul. Die Frau, das ewige Rätsel, wer wird sie jemals verstehen... das zumindest teile ich wohl mit allen Männern. ;-)
 
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  • #25
Am Samstagnachmittag mit einer Freundin Klamotten jagen und zwischendurch bei einem Kaffee den neuesten Klatsch austauschen, herrlich. .


Mag ja ein Vorurteil sein, aber von promovierten Akademikern erwarte ich eigentlich eine andere Freizeitbeschäftigung.

FS: würde mich trotzdem mal interessieren, in welchem Fachgebiet Du promoviert hast und wo ein
Modemagazin promovierte Mitarbeiter einsetzt.
 
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  • #26
An die "Antwortgeber": Ich staune immer wieder, wie gebildete Menschen ein so Kleinkariertes Denken an den Tag legen! Schwul ist eine sexuelle Präferenz und hat nichts mit Vorlieben für Hobbies und sonstigen Interessen zu tun!
Bleib wie du bist!!
Einzig, das mit deinen Mädels würde ich während du eine Beziehung "startest" oder Dates hast mal weglassen/einschränken. Eine Frau braucht DEINE Aufmerksamkeit und bei deinem Tempo von Karriere und Hobbies könnte es durchaus daran liegen, dass dein Zeitaufwand für sie zu kurz kommt :)). Eine Beziehung muss gepflegt werden, vorallem am Anfang, wenn man stark verliebt ist will man doch den anderen öfters sehen. Das heisst nicht, dass du daneben nichts mehr machen sollst!!
Viel Erfolg
 
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  • #27
Bei deiner Frage dreht sich bei mir der Magen um. Was ist da bei dir schiefgelaufen? Ich persönlich wehre mich mit Händen und Füssen gegen die Verweiblichung und du gehst mit den Mädels Shoppen und tauscht Kosmetik Tipps aus. Nun ja, wer´s mag.
M
 
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  • #28
Ich glaube die einfachste Lösung für dich wäre, wenn du eine bisexuelle Frau kennen lernst. Diese akzeptieren Partner mit weiblichen Eigenschaften, sind aber dem männlichen Körper nicht abgeneigt. Außerdem können diese vielleicht besser damit umgehen, dass du so viele Mädels hast.
 
  • #29
Mich plagen seit meiner Jugend enorme Selbstzweifel... wie oft ich einfach so sein wollte wie alle anderen? Wer will schon freiwillig der Sonderling und Außenseiter sein? ...... Im Inneren wird die Persönlichkeit aber immer die gleiche bleiben
Dieser Druck, ist m.E. aus Angst, um nicht aufzufallen. Und bei den Anderen dabei zu sein. Aber sich im Inneren dabei nicht wohl fühlt.

Wie z.B. bei Schwulen, die erst dann glücklich werden, wenn sie sich so geben wie sie sind.
Nicht wie Andere = Nicht-Schwule das erwarten.

Sei der Du sein willst. "Be, what you want to be"

Der FS muß die Leute und Umgebung finden, die ihn akzeptieren oder gar gut finden. Die hat der FS bereits in seinem Freundeskreis. Und sogar Frauen.

Wenn diese Frauen auf Männer stehen, dann könnte der FS sie fragen:
"Angenommen, wir wären nicht befreundet. Wie würdest Du mich als Mann empfinden ?
Und was würde Dir als Frau zusagen ?"
Und daraus dann die Erkenntnisse gewinnen, die er sucht.
(Immer gleich mit dem Zusatz, daß das nicht persönlich gemeint ist, sondern rein sachlich)

Anfangs bei der Partnersuche und Kontaktaufnahme eher zurückhaltend sein.
Die Frauen sehen einen Mann vor sich. Also lasse sie in dem Glauben, daß dieser Mann genauso sei, wie alle Anderen = was diese Frau von Männern erwartet.
Also nicht gleich soviel von sich preisgeben. Das ist einfacher, als schauspielern.
Man muß sich nicht entschuldigen und rechtfertigen, wie man ist.

Denn übertrieben "männlich" wirken, und dies schauspielern, wirkt nicht authentisch.
Es wirkt nicht, wenn man z.B. ein Bier trinkt um "männlich" zu wirken. Aber der Gegenüber merkt, daß man es mit Ekel herunter würgt.

Man muß nicht Jedem und Jeder gefallen. Sondern sollte die Leute finden, die Einen zu schätzen wissen. Wie z.B. bereits der Freundeskreis des FS.

Ich bin ja auch anders, wie sonst der vermeintlich "typische" Mann. Aber ich bin das gerne, weil mir das am meisten zusagt.
Bin mit den Leuten zusammen, die mich gut finden. Und gehe den Leuten aus dem Weg, die mich nicht gut finden.

Ich habe m.E. ähnliche Probleme bei der Partnersuche, wie der FS.
Aber bereits in seinem Alter und auch danach feste Beziehungen gehabt.

Einer jungen Frau/(28) gefiel ich, weil ich damals ein Motorrad (Soft-Chopper) fuhr.
Aber sonst sehr einfühlsam zu ihr war. Und sie so liebte und akzeptierte wie sie war.

Meiner letzten Partnerin gefalle ich, weil ich eben nicht "typisch Mann" bin.
Sondern auf sie und ihre Bedürfnisse mehr eingehe, wie ihre anderen, bisherigen Männer. Die sehr problematisch sind, (milde ausgedrückt).

Es ist stets, daß ich intensiver und länger auf Partnersuche sein muß wie Andere, um eine Partnerin zu finden. Also z.B. fleißig Frauen kontaktieren, (momentan Alle direkt, also nicht online).
Das kann stressig sein, und frustriert manchmal. Trotzdem, weiter versuchen.
Die Frauen sagen es bereits bildlich:"Man muß viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden"

Also, fang an !
 
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  • #30
Ich bin alles andere als davon überzeugt, dass alles bestens sei bei mir. Mich plagen seit meiner Jugend enorme Selbstzweifel. Was glaubst Du, wie oft ich einfach so sein wollte wie alle anderen? Wer will schon freiwillig der Sonderling und Außenseiter sein?

Ich habe Dein Problem häufiger in meiner Jugendzeit beobachten können. Liege ich mit der Vermutung richtig, dass Du während der Pubertät Schwierigkeiten mit dem Knüpfen männlicher Freundschaften hattest und Dich deshalb eher den Frauen zugewandt hast?

Die pubertären Phase dient eben auch der Identifikation mit dem eigenen Geschlecht, was häufig mit einer übertriebenen Zurschaustellung von Männlichkeit bzw. Weiblichkeit einhergeht. Mädchen träumen von einer Topmodel-Karriere und entwickeln Prinzessinnenallüren, Jungs orientieren sich an vermeintlich männlichen Vorbildern (bspw. Bushido oder Sido) und lassen keine Gelegenheit aus, Kraft und Dominanzverhalten unter Beweis zu stellen. Daraus resultiert dann eben auch eine gewisse Hackordnung, an dessen Ende all diejenigen stehen, die nicht mitziehen können oder wollen. Bedauerlich, aber essentiell für die Rollenfindung und Entwicklung.

Die gute Nachricht ist, dass sich dieses überspitzte Verhalten nach der Pubertät auch wieder legt. D.h. die Männer in Deinem Alter haben sich mittlerweile wieder beruhigt, die Hackordnung wurde größtenteils abgelegt und lässt nun auch Raum für Sonderlinge (natürlich nicht unter Hardcore-Proleten - aber bei den Otto-Normalmännern schon). Das erleichtert die erneute Suche von männlichen Freunden enorm.

Du solltest also den Kontakt zu (heterosexuellen) Männerrunden suchen, um die maskulinen Seiten in Dir auszuprägen (und evtl. den Kontakt zur Damenwelt etwas reduzieren). Das muss nicht unbedingt Fußball oder der Biersammler-Verein sein. Aber Du könntest Dich bspw. einer Pokerrunde, einem Lauf- oder Ruderverein, Schachclub, etc. anschließen.

Was ich Dir also vorschlage - sofern ich mit meiner Vermutung überhaupt richtig liege - ist quasi eine postpubertäre Rollenfindung. Für Männer mit stark femininen Zügen ist das ratsam, weil hier mit leichteren Bandagen gekämpft wird.

Natürlich musst Du aufgrund Deiner Vorlieben mit dem ein oder anderen dummen Spruch rechnen, aber das (freundschaftliche) Runterputzen ist in männlichen Freundeskreisen eigentlich die Regel. Davon solltest Du Dich also nicht entmutigen lassen.
 
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