• #31
Wer sich und seine krankhaften minderwertigen Selbstwertgefühle so wenig unter Kontrolle hat gehört in ärztliche Behandlung und nicht in jegliche Beziehung.
Sehe ich anders! Gerade weil ich mich mag, meinen Wert kenne und das beste für mich möchte, schaue ich mir meine Partner und deren Taten gut an. Ich gehöre einfach nicht zu den gutgläubigen Frauen.
 

Laleila

Cilia
  • #32
Unsere MPhones liegen offen herum.
Man muss sie zwar entsperren, abda wir auchaus denennkrinnHeimnis machen, wäre es theoretisch jederzeit möglich auf das Handy des Anderen zugreifen zu können. Die Laptops sind offen und es wäre sogar möglich über unser Heimnetzwerk auf die Computer der anderen zuzugreifen.
Machen wir aber nicht. Wir gehen auch nicht gegenseitig an die Handys, wenn sie klingeln.
J. Nutzt sein MP kaum, er hasst es zu Texten. Egal über welches Medium.
Und meine chats mit meinen Freundinnen sind so offen und deart vertraulich und ver'frau't, dass es ihn nicht im Geringsten interessiert.
Mir R ist das anders. Auch hier hätten die Möglichkeit in die MPs zu schauen. Aber wir vereinbarten es nicht zu tun
Und eine Beziehung ist nun eben auch mal Vertrauenssache.
Schränke, Schubladen, Boxen, welche J. Und mich nichts angehen, also privat sind,
R hat sein Zimmer welches ich nur mit ihm oder wenn er drinnen ist, betrete.
Was in seinen Schränken ist, interessiert mich nicht die Bohne.
Er zeigte mir wo ich alles finde, falls ihm etwas passiert, das reicht.
R. dürfte in jeden unserer Wohnbereiche, tut es aber nicht.
Sein Smartphone geht mich nichts an und ich wüsste es nichtmal zu bedienen.
 
  • #33
Ich möchte in einer Beziehung das Vertrauen haben können, dass ich mein Handy, Laptop, Portemonaie, Briefe mal rumliegen lassen darf, ohne dass sich ein Partner darüber hermacht und schnüffelt
Es ist ein Unterschied, ob man das Handy unerlaubt durchschnüffelt oder halt rangeht wenn es klingelt - liegt doch an dem, was ein Paar vereinbart hat.
Vereinbart, verstehst Du, was das ist? Kennst Du sowas bei einem Paar?
Bei uns ist nunmal vereinbart "geh mal ran, außer...., mach mal eben...."

Ich widerum werde grundsätzlich hellhörig, wenn Grenzen des anderen nicht geachtet und eingehalten werden.
Das steht hier nirgendwo, dass Grenzen verletzt werden, erfindest Du in leicht hysterischem Ton. Da solltest Du mal hingucken.
Es wird lediglich gefragt, wie es bei anderen gehandhabt wird.

Das Handy selbst - um beim Bild zu bleiben - IST eine geschlossene Schublade. Da hat niemand was dran verloren, außer der Besitzer selbst.
Um beim Bild zu bleiben: bei uns gibt es keine Schubladeneigentümer - die Möbel gehören uns beiden. Bei uns sind alle Schränke und Schubladen geschlossen - ist ein ordentlicher Haushalt.
Mein Mann wäre schwer irritiert, wenn ich mit einem mal seine Wäsche nicht in seine Schubladen oder Schrankfächer legen, seine Lieblingstassen nicht in den Schrank stellen sondern irgendwo stapeln würde auf dass er sie selber wegräumt, weil man prinzipiell ja nicht an geschlossene Schubladen und Fächer geht. Mir ginge es genauso.

Da hat niemand was dran verloren, außer der Besitzer selbst. Klärungsbedarf gab es da bei noch niemandem
Das mag bei Dir und Deinem Umfeld so sein, bei anderen Menschen ist das anders.
Ich kenne diese Drastigkeit nur von Leuten, die was zu verheimlichen haben - z.B. von meinem Exmann.
Einmal mehr zeigt sich: umgib Dich nur mit Leuten Deiner Art und Du hast ein gutes Leben.

Ich wüßte überhaupt nicht, was es auf meinem Handy/Notebook gibt, was mir vertraute Menschen nicht sehen dürfen, resp. mein Partner nicht:
- ich horte keine alten Chats, Videoclips etc. Die werden bei mir regelmäßig gelöscht, sowie ich auch alten Papierkram regelmäßig entsorge der keine Aufbewahrungsfrist hat
- unsere Telefonbücher/Kontakte dürften weitgehend identisch sein
- ich chatte aber auch nichts unanständiges mit unanständigen Leuten
- die Raubenkel werden eh nur so fotografiert, dass die Bilder nicht zu beanstanden sind und den striktesten Uploadfolter überstehen würden
- Fotos von Museeumsbesuchen, tja wenn ihn das interessiert - schön
- was gegen Dritte geschützt werden muss (Zugangsdaten Bankingapps, Onlineaccounts) das ist gegen feindliche Dritte geschützt.
 
  • #34
Sehe ich anders! Gerade weil ich mich mag, meinen Wert kenne und das beste für mich möchte, schaue ich mir meine Partner und deren Taten gut an. Ich gehöre einfach nicht zu den gutgläubigen Frauen.

Also Grundvertrauen ist bei dir ein negativ behaftestes "gutgläubig"?

Find ich persönlich ja krank, aber jeder wie er meint, bei mir würde ein Partner mit der Einstellung den Weitflug antreten.
 
  • #35
Ich nehme das Handy von meinem Mann nur in die Hand, wenn er mich darum bittet, was damit zu erledigen. Habe ansonsten kein Interesse. Wenn mein Akku leer ist und ich was suchen will, frage ich ihn. Seinen Code hat er mir mal gesagt, habe ich aber kurz danach wieder vergessen. Wenn man eine Beziehung führt in der beide emotional anhänglich sind wie bei uns gibt es kein Misstrauen. Hat auch nichts mit Gutgläubigkeit zu tun. Wo sollte man da ne Grenze ziehen? Es ist ja nicht so, dass Geheimnisse sich dann nur auf diesem Handy verbergen würden. Gute Lügner haben ein Zweithandy und noch viel mehr Ideen.
 
J

JuIia

Gast
  • #36
Wenn das Handy sowas wie ein (manchmal auch sehr, sehr intimes) Tagebuch ist inkl. Kommunikation mit jedem Menschen, den ich kenne - auch sehr intime Details usw. die wirklich niemanden außer mich etwas angehen, dann Nein, hat da niemand was dran verloren. Schon alleine, was ich im Internet suche oder welche Foren ich lese, geht niemanden außer mich was an. Viele Dinge sind (mir) auch extrem peinlich. Oder es würde peinlich werden für meine Familienmitglieder, Freundinnen, ... wo schriftlich alles anvertraut wird.

Privatsphäre muss hier sein!
 
  • #37
Ja, Vertrauen, gutes Stichwort:
Ich möchte in einer Beziehung das Vertrauen haben können, dass ich mein Handy, Laptop, Portemonaie, Briefe mal rumliegen lassen darf, ohne dass sich ein Partner darüber hermacht und schnüffelt, was drinsteht. Nochmal, bisher ist mir noch niemand über den Weg gelaufen, für den das nicht selbstverständlich gewesen wäre.
Wir gehen auch nicht an das Handy. Ich finde allerdings wenn man fragt ob man es benutzen kann kein Problem. Allerdings hat man da nicht zum zu stöbern.

Mein Handy war mal kaputt. Ich als Tollpatsch habe es bei uns im Treppenhaus mal die Treppe runter geworfen. Mein Display war also kaputt. Das ist eine Steintreppe. Ich musste nur meinen Bekannten über WhatsApp schreiben, dass ich für ein paar Tage nicht erreichbar bin. Wenn es wichtig ist sollen sie bei meiner Frau anrufen, bzw schreiben. Das gleiche war als meine Frau für ein paar Tage kein Handy hatte. Ansonsten ist das bei uns allerdings ein absolutes Nogo.
 
  • #38
Ja, Vertrauen, gutes Stichwort:
Ich möchte in einer Beziehung das Vertrauen haben können, dass ich mein Handy, Laptop, Portemonaie, Briefe mal rumliegen lassen darf, ohne dass sich ein Partner darüber hermacht und schnüffelt, was drinsteht. Nochmal, bisher ist mir noch niemand über den Weg gelaufen, für den das nicht selbstverständlich gewesen wäre.

Ich widerum werde grundsätzlich hellhörig, wenn Grenzen des anderen nicht geachtet und eingehalten werden. Wo über den selbstverständlichen, persönlichen Raum verfügt wird und über Grenzen mit einem „ach was, stell dich nicht so an“ hinweggewischt wird.


Das Handy selbst - um beim Bild zu bleiben - IST eine geschlossene Schublade. Da hat niemand was dran verloren, außer der Besitzer selbst. Klärungsbedarf gab es da bei noch niemandem, da ich bisher keine Leute kennengelernt habe, für die das nicht selbstverständlich ist.
Wobei, ich habe eine Freundin, die macht das ganz geschickt: Ich will ihr beim Besuch irgendwelche Fotos auf meinem Handy zeigen. Sie sieht wohl nicht mehr so gut, also will sie das Handy beim Betrachten selbst halten. Ich geb ihr das Handy, sag ihr, in welche Richtung sie wischen muss, damit sie weitere Fotos sehen kann. Dann ist offensichtlicherweise das Event auf den Fotos vorbei, und sie wischt trotzdem immer weiter, und schaut sich die anderen gespeicherten Fotos auf meinem Handy auch an. Das hat sie zweimal gemacht, seitdem gibts keine Fotos mehr für sie, bzw. send ich ihr jetzt immer nur ne Auswahl. Find ich unglaublich übergriffig und respektlos. Weiß sie auch. Versteht sie nicht. Mir egal. Das ist aber auch die einzige aus meinem Bekanntenkreis. Bei allen Partnern bisher war das kein Thema.
Hm, es sollte wie immer zusammen kommen, was auch zusammen passt. Dürfte ich jetzt dies und das in unserem Haus nicht öffnen, da würde ich mich ernsthaft fragen, was das soll. Wie Vikky schon schrieb, uns gehört alles gemeinsam, komische Vorstellung. Ich finde das Getue um :darfst du nicht hin gucken - merkwürdig und das würde mich eher dran erinnern, mal nachzuschauen, was ich nicht wissen darf. Aber jeder wie er kann.
 
  • #39
Also Grundvertrauen ist bei dir ein negativ behaftestes "gutgläubig"?

Find ich persönlich ja krank, aber jeder wie er meint, bei mir würde ein Partner mit der Einstellung den Weitflug antreten.
Ich frage mich nur immer wieder, wie es angehen kann, dass Männer/Frauen Langzeitaffären führen oder auf Apps wie Tinder unterwegs sind und der Partner merkt nichts.
 
  • #42
Ich frage mich nur immer wieder, wie es angehen kann, dass Männer/Frauen Langzeitaffären führen oder auf Apps wie Tinder unterwegs sind und der Partner merkt nichts.
Wer etwas zu verheimlichen hat, der schafft das. Da denkt der Partner, alles ist in Ordnung, der andere lässt ja Handy und Tablet offen herumliegen, wir vertrauen uns ja alle.
Und dann hat er ein geheimes Zweithandy, zB. in der Arbeit liegen oder in der zweiten Wohnung bei der Zweitfamilie.
Nein, die Zugänglichkeit von privaten Sachen sagt gar nichts aus.
 
  • #43
Für all das braucht es sehr viel Vertrauen, was nicht entsteht/aufrecht erhalten bleibt, wenn gewisse Dinge wie Handy für absolut privat erklärt werden. Da werde ich hellhörig!
..also misstrauisch?

Das ist das Gegenteil von Vertrauen.
Das Erwarten von absoluter Transparenz und Zugriff auf alle privaten Bereiche des Partners zeigt Misstrauen und mangelnde Selbstsicherheit.

zumal wir als Ehepaar mehr gemeinsame Sachen (Finanzen, Steuern, Versicherungen) darauf haben als eigene - also auf meinem.
Das kann ich nachvollziehen.
Es geht hier ja weniger um alltagspraktische Dinge, als um vermeintliche Vertrauensbeweise.

Und Kontrolle (mangels Vertrauen).
 
  • #45
oder welche Foren ich lese, geht niemanden außer mich was an.
Genau das wäre beispielsweise auch meine Privatsphäre: ich möchte nicht, dass er liest, was ich hier in so einem Forum schreibe.
Nicht weil es etwas mit unserer Beziehung zu tun hätte; einfach, weil es ähnlich ist, wie wenn ich etwas persönlich mit Freundinnen bespreche.
Freundin ist Freundin, Mutter ist Mutter, Partner ist Partner... Forum ist Forum.. z.B...
 
  • #46
ich möchte nicht, dass er liest, was ich hier in so einem Forum schreibe.
Damit verhältst du dich so, dass er dich nicht näher und weiter kennenlernen darf, du setzt damit deine Grenzen, du verweigerst und verschließt dich dafür, das kann negative Auswirkungen in deiner Beziehung haben! Meine Partnerin kann zu jederzeit, alle meine Beiträge lesen, ich finde das sogar echt positiv, damit kennt sie immer mehr meine Geisteshaltung, meine Grundeinstellung in vielen, weiteren Bereichen des Lebens, darum geht es letztendlich in einer Beziehung, die stabil und vertrauensvoll in der echten und wahren Liebe sein sollte!
 
  • #47
Wie Vikky schon schrieb, uns gehört alles gemeinsam, komische Vorstellung. Ich finde das Getue um :darfst du nicht hin gucken - merkwürdig
Wir sind eine andere Generation.
Wenn wir intimste Dinge mit anderen besprechen, dann machen wir das in persönlichen Telefonaten oder 4-Augengesprächen und nicht in langfristig gespeicherten Chats, am besten noch in der Cloud bei einem amerikanischen Anbieter der Datenschutz noch nichtmal buchstabieren kann.

Wir haben IT annodunnemal gelernt und wissen im Zweifelsfall welchen Browser wir mit welchen Einstellungen benutzen, um keine Recherchespuren zu hinterlassen die uns peinlich sein könnten. Aber tun wir irgendwas, was uns peinlich ist oder stehen wir zu uns und auch zu dem ein oder anderen verzapften Unfug? - ich schon.
Im Zweifelsfall aber haben wir genug Mumm in den Knochen, um hochnotpeinliche Verhöre so zu überstehen, dass dem Partner peinlich ist, überhaupt kommentiert zu haben :cool:

Bei mir und meinem Mann ist es so, dass uns das Handy nicht an den Fingern festgewachsen ist, also eher unwichtig (daher auch geringe Nutzung). Ich müsste meins jetzt erstmal auf 200 qm suchen gehen gehen, ist es in der Jackentasche, in welcher Jacke eigentlich (hatte heute schon 3 an), oder in der Sporttasche oder habe ich es gar im Auto gelassen?
Ich gehe es suchen, wenn ich es brauche - jetzt nicht. Darum nimmt man bei uns das Gerät, was grad in Reichweite ist, was klingelt und gehört wird.

Das macht krank, funktioniert eh nicht und darum kann man sich das sparen.
Wennn man seinem Partner nicht vertrauen kann, sollte man sich einen anderen suchen, statt zu versuchen zu kontrollieren.
 
  • #48
Meine Partnerin kann zu jederzeit, alle meine Beiträge lesen
Du gibst aber ja auch gar nichts von dir oder ihr preis, nur unverfängliche Allgemeinplätze.

Die Themen, die ich über meine Beziehung hier anspreche, berede ich zwar genauso mit meinem Partner, also inhaltlich nichts zu verbergen, ABER er weiß nicht, dass ich darüber in einem öffentlichen Forum schreibe, das habe ich also schon zu verbergen und lösche meine Chronik. Hm. Also bin ich doch nicht ganz so transparent.
 
  • #49
Bei uns unterschiedlich ....
Alles, was mit meiner Arbeit zu tun hat ist streng vertraulich. Das weiss und akzeptiert V. Und ich vertraue ihr auch, dass das so bleibt.
Die privaten Smartphones .... ja, wir gehen ran, wenn z.B. jemand aus der Familie anruft oder Freunde, mit denen wir etwas ausgemacht haben, was uns beide betrifft. Ich nur auf Zuruf - V darf und macht das ohne explizite Aufforderung.

Ich empfände es als Zumutung, in meiner Wohnung etwas verstecken zu müssen. Ausser ihrem Weihnachts bzw Geburtstagsgeschenk.
Wir sind allerdings beide keine Schnüffler. Vielleicht spielt auch das neben dem Vertrauen eine Rolle.
 
J

JuIia

Gast
  • #50
Genau das wäre beispielsweise auch meine Privatsphäre: ich möchte nicht, dass er liest, was ich hier in so einem Forum schreibe.
Nicht weil es etwas mit unserer Beziehung zu tun hätte; einfach, weil es ähnlich ist, wie wenn ich etwas persönlich mit Freundinnen bespreche.
Freundin ist Freundin, Mutter ist Mutter, Partner ist Partner... Forum ist Forum.. z.B...

Ja, sehe ich ganz genauso! Ich denke, ich muss auch nicht alle Gespräche hören und wissen, die mein Partner mit seinem Urologen, Bruder oder Vater führt. Nein, danke.

Mir fallen sehr viele Dinge ein, die ich zB im Netz suche.
Geschenke für ihn, Videos zu "wie werde emotional unabhängiger von ihm" :D oder körperliche ekelhafte Symptome googeln, generell peinliche Sachen googeln ...
Da gibt's noch tausend Beispiele.
Das muss er wirklich nicht alles wissen und lesen!
 
  • #51
Also Grundvertrauen ist bei dir ein negativ behaftestes "gutgläubig"?

Find ich persönlich ja krank, aber jeder wie er meint, bei mir würde ein Partner mit der Einstellung den Weitflug antreten.

Mein letzter Partner tat alles für mich. Er war großzügig, aufmerksam, liebevoll und plante für die Zukunft. Es schien optimal; mit Betonung auf SCHIEN.

Im Sommer fiel mir dann irgendwann auf, dass er neuerdings ständig sein Handy am Wickel hatte, während es vorher immer herum lag. Also hab ich nachgeschaut.

Und siehe da: mein 58-jähriger Partner versuchte 27-jährige Facebook Kontakte zu Sextreffen zu aktivieren. Logischerweise erfolglos, aber
den Freiflug hat er trotzdem bekommen...

Mein Verbrechen zu schnüffeln wiegt natürlich viel schwerer, als die Tatsache, dass er fremdgehen wollte und mir wohlmöglich noch irgendwelche Krankheiten ins Haus geholt hätte...
 

Laleila

Cilia
  • #52
Also Grundvertrauen ist bei dir ein negativ behaftestes "gutgläubig"?

Find ich persönlich ja krank, aber jeder wie er meint, bei mir würde ein Partner mit der Einstellung den Weitflug antreten.
Bei mir gibt es erstmal einen gewissen Vertrauensvorschuss, aber in einen fremden Menschen habe ich natürlich kein Grundvertrauen. Das muss wachsen.
Nun gab mir mein Mann nie auch nur den geringsten Anlass an ihm zu zweifeln, aber natürlich war ich, gerade innerhalb der ersten Jahre, in einer sehr aufmerksamen Grundhaltung.

Und ja, wenn man dann ein schlechtes Gefühl bekommt, er sich weniger berechenbar als früher gibt, wie es zu.B. @Joggerin beschrieb, werde ich nicht sofort die Beziehung wegen eines Verdachts wegwerfen, egal wie berechtigt er ist.
Zuerst werde ich versuchen meine Wahrnehmungen, bzgl. seines Verhaltens und den Verdacht einer möglichen Ursache, zu veri- oder falsifizieren.

Gern kommen dann Argumente um die Ecke wie: " Na wenn du das verifizieren willst, ist kein Vertrauen da und ohne Vertrauen macht eine Beziehung keinen Sinn.

Findet man dann doch "Potzblitz" (!) tatsächlich etwas , z.B. auf seinem Handy, ist man die sowieso die, welche nicht vertraute und durch ihr Misstrauen alles zerstört hätte..... blablubb.

...nichts als Totschlagargumente eines narzisstischen Fremdgängers.

Käme jetzt mein Mann ins Zimmer und sagte sowas wie: "Du bist mir in letzter Zeit aber wieder oft am Handy, gibt's mal her..."
Ich müsste schon etwas kichern, weil so ein bisschen Eifersucht wäre ja auch mal nett, aber er bekäme es ohne Umschweife.
Es muss ja eine Verhaltensänderung bei mir gegeben haben, welche den Verdacht triggerte.
Und natürlich stelle ich mich dann sofort, komplett transparent, statt mit einer dümmlichen Nebenbaustelle Streit um Vertrauen meine Beziehung zu gefährden.
 
  • #53
Spätestens dann, wenn der Partner (ob Frau oder Mann ist egal) sein Handy hütet wie einen Schatz, fast schon eine Panikattacke bekommt, wenn man bei einem Signalton auch nur in die Nähe kommt und es darüber hinaus auch fast nie offen rumliegen lässt, dann sollte man aktiv werden 😉
Man kann auch einzelne Kontakte stumm schalten und die Anzeige abschalten. Wer das nicht hinbekommt, der will wahrscheinlich entdeckt werden. Oder ist einfach nur extrem dumm.
Ich habe die Anzeige auch immer aus, weil die Kinder gelegentlich mal mit reinschauen und die sollen bestimmte Nachrichten natürlich nicht sehen.

Noch einfacher ist natürlich, wenn man sich gar nicht erst mit Lügnern und Betrügern abgibt.

Meinem Freund würde ich mein Leben anvertrauen aber nicht mein Handy.
 
  • #54
Du gibst aber ja auch gar nichts von dir oder ihr preis, nur unverfängliche Allgemeinplätze.
Es geht überhaupt nicht darum, es geht darum, die Geisteshaltung, die Lebenseinstellung des Partners in vielen verschiedenen Themen kennen zu lernen! Ich benötige kein Forum und auch keine Drittpersonen mit denen ich über mein Privatleben reden muss, das mache ich alles auf Gegenseitigkeit mit meiner Partnerin, das macht eben der große Unterschied aus! Wer hier und anderswo über sein Privates schreibt und redet, gibt indirekt zu, dass er in einer problembehafteten Beziehung steckt!
Die Themen, die ich über meine Beziehung hier anspreche, berede ich zwar genauso mit meinem Partner, also inhaltlich nichts zu verbergen, ABER er weiß nicht, dass ich darüber in einem öffentlichen Forum schreibe, das habe ich also schon zu verbergen und lösche meine Chronik. Hm. Also bin ich doch nicht ganz so transparent.
Du betreibst wie so viele Partner in Beziehungen ein verdammtes Versteckspiel, das irgendwann zu Ende gehen wird, auch wenn du das aus heutiger Sicht nicht glaubst!
 
  • #55
Und siehe da: mein 58-jähriger Partner versuchte 27-jährige Facebook Kontakte zu Sextreffen zu aktivieren. Logischerweise erfolglos, aber
den Freiflug hat er trotzdem bekommen...
Das tut mir leid. Ich hatte sowas schon bei Deinem vorletzten post geahnt. Du hattest hier mal geschrieben, wie Ihr Euch kennen gelernt habt. Ich behaupte mal und das ist etwas, was mich beim OD mit Verlaub (wird beim CD nicht anders sein, auch wenn ich davon keine Ahnung habe) wirklich anko...Nicht bei Frauen und auch nicht bei allen Männern, aber bei vielen Männern gilt: einmal OD, immer OD, egal in welchem Beziehungsstatus sie sich befinden. Beziehung ist gerade der Wurm drin, zackbum der Weg zur nächsten PB ist nicht weit.

In meinem Haushalt gibt es nur noch meine Tochter.
Sie kennt mein Passwort, ich das ihrige nicht. Mein Handy liegt zumeist offen rum oder befindet sich in meiner Handtasche. Da gibts auch nicht viel zu verbergen ausser meinen EP Forumsbeiträgen. Da achte ich schon drauf, dass ich hier immer ausgeloggt bin. Nicht, dass es mir so geht wie @Ikigai . Ne Danke, halber Beitrag mit Silly nickname gerade erstellt...Kind ist nicht blöd und würde hier mal schnell auf Mutter's gesamte Ergüsse stoßen.

ABER er weiß nicht, dass ich darüber in einem öffentlichen Forum schreibe, das habe ich also schon zu verbergen und lösche meine Chronik. Hm. Also bin ich doch nicht ganz so transparent.
Das würde ich Dir bei Deinem Mann auch nicht empfehlen. 😊

W,56
 
  • #56
Ich kann Dir von damals erzählen, als es für die ganze Familie einen einzigen Festnetzanschluß gab (ohne Anrufbeantworter) - da ging auch immer der ans Telefon, der am nächsten dranstand und es wurde kein Geschiß drum gemacht, wenn es dann der Freund der Schwester war. Wichtig war und ist heute auch noch, dass die Info zeitnah beim Empfänger ankommt.
Daran hab ich auch gedacht, also heutzutage gehen dann beide nicht ran oder wie? :rolleyes: weil es könnte ja für den anderen bestimmt sein...

Beziehungen wo so sehr auf Privatsphäre bedacht wurde, haben bei mir nicht gehalten.

Aber die Privatsphäre dritter sollte man zu einem gewissen Maße schon wahren also die intimsten Geheimnisse gehen den Partner meiner Freundin was an aber nicht meinem...
 
  • #57
Ich kann Dir von damals erzählen, als es für die ganze Familie einen einzigen Festnetzanschluß gab (ohne Anrufbeantworter) - da ging auch immer der ans Telefon, der am nächsten dranstand und es wurde kein Geschiß drum gemacht, wenn es dann der Freund der Schwester war.
Also das habe ich so auch noch erlebt, bin ja ebenfalls noch im letzten Jahrtausend geboren ...😉

Tatsächlich kenne ich es noch immer so, dass sobald der Haushalt größer ist, man auch einen gemeinsamen, familiären Festnetzanschluss hat, zumal das meistens gar nicht mal extra kostet, man kriegt ja die Nummern hinterhergeworfen. Als ich noch mit meiner Schwester zusammen gewohnt habe, hatten wir wie unser ganzes Leben lang Festnetz (und zusätzlich Handies). Erst als sie ausgezogen ist und ich alleine war, habe ich das Festnetz deaktiviert, was aber eigentlich nur daran lag, dass alle meine Freunde mich auf meinem Handy anrufen und ich meistens sowieso nicht ans Telefon gehe, wenn da eine unbekannte Nummer steht (schlechte Angewohnheit, ich weiß, aber oft sind es nur Typen, die einem was verkaufen wollen oder Umfragen durchführen, leider neuerdings manchmal auch auf meinem Handy, in den jetzigen Zeiten kommt man ja sehr leicht an Handynummern, man muss nur mal schnell die überall ausliegenden Listen abfotografieren oder mitgehen lassen). Mein Partner hat auch Festnetz und Handy. Wenn wir zusammen eine Gemeinschaft bilden würden oder sogar Kinder hätten, würden wir selbstverständlich auch ein Festnetz-Telefon haben, zumal ich meinen Kindern erst spät ein eigenes Handy geben würde.

Übrigens fand ich es auch immer professioneller, z.B. im beruflichen Kontext Festnetznummern anzugeben. Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen, eine Handynummer in meinen Lebenslauf zu schreiben, aber ich bemerke, das hat sich stark verändert, mein letztes Bewerbungsgespräch war ein transkontinentaler WhatsApp-Video-Call per Handy, ok, zwar dem Umstand der Entfernung geschuldet, aber hätte ich früher auch nie gedacht, dass ich mal so unprofessionell zu einem Job komme.
w26
 
  • #58
Also das habe ich so auch noch erlebt, bin ja ebenfalls noch im letzten Jahrtausend geboren ...
Aber eben nur grade so geboren.
Tatsächlich kenne ich es noch immer so, dass sobald der Haushalt größer ist, man auch einen gemeinsamen, familiären Festnetzanschluss hat,
Außer Oma hat bei uns im Umfeld niemand mehr ein Festnetz. Die Anschlüsse sind durch Internetverträge zwar da, aber da hängt kein Gerät dran. Wozu auch, die meisten sind ja sowieso tagsüber nicht da oder schwer beschäftigt.
Erst als sie ausgezogen ist und ich alleine war, habe ich das Festnetz deaktiviert, was aber eigentlich nur daran lag, dass alle meine Freunde mich auf meinem Handy anrufen und ich meistens sowieso nicht ans Telefon gehe,
Genau das ist der Grund.

Ich habe zu @Vikky und @HollyGolightly noch einen Diskussionsbeitrag verfasst, und als ich ihn abschicken wollte, wurde mir wieder mitgeteilt, ich hätte mehr als 3000 Zeichen verwendet, obwohl das nicht stimmen kann. Passiert mir in letzter Zeit öfter hier, muss ein technisches Problem sein. Ich habe aber keine Lust, alles doppelt zu schreiben, daher muss ich die Antwort schuldig bleiben und bin hier jedenfalls raus.
 
  • #59
Ich habe zu @Vikky und @HollyGolightly noch einen Diskussionsbeitrag verfasst, und als ich ihn abschicken wollte, wurde mir wieder mitgeteilt, ich hätte mehr als 3000 Zeichen verwendet, obwohl das nicht stimmen kann. Passiert mir in letzter Zeit öfter hier, muss ein technisches Problem sein. Ich habe aber keine Lust, alles doppelt zu schreiben, daher muss ich die Antwort schuldig bleiben und bin hier jedenfalls raus.
Ich bekomme diese nervige Meldung auch regelmäßig, allerdings berechtigterweise, ich kopiere meinen Text dann in einen Zeichenzähler (gibt es online oder Word geht auch), wo mir meine Zeichenzahl angezeigt wird. Und dann kürze ich ihn, bis es passt, entferne Füllwörter, kürze ab und fasse zusammen, teilweise feilsche ich um jedes Wort. Zitate werden auch mitgezählt, also wenn die Meldung kommt, versuche ich immer erst, die Zitate zu kürzen, manchmal hilft das auch schon. Aber einfacher ist es natürlich, sich direkt kürzer zu fassen oder zwei Beiträge zu schreiben, ich bin nur immer so verbos.
w26
 
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