• #1

Zum/Zur Ex zurück trotz fehlender Gefühle?

Haĺihallo,

wollte mal eure Erfahrungen hören...

Wenn man sich getrennt hat, weil bei einem der beiden einfach die Liebe nicht mehr da war, sie vielleicht noch nie so besonders ausgeprägt war, aber ohne dass irgendwas krasses vorgefallen wäre, ohne viel Zank und Hader, wenn der andere Part aber noch starke Liebe empfindet...

Hat es dann Aussicht auf Erfolg, dass sich der Partner, der gegangen war, nochmal Mühe gibt, diese Beziehung doch noch zu retten, vielleicht aus Unsicherheit über die eigenen Gefühle, aus Vernunft, weil es generell schlecht ist, schnell aufzugeben etc.?

manchmal
 
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  • #2
Nun, was macht eine Beziehung aus? Sind es nicht gerade die Gefühle? Und, wenn diese weg oder gar nie da waren, was bleibt dann?

Aus Mitleid zurück zu gehen wäre falsch. Zurück, weil die Ex Person einem schmeichelt, wäre auch falsch.

Ich glaube, nach einer Trennung ist man oft unsicher, hat Zweifel, was wäre wenn...
Leichtfertig trennt man sich in der Regel nicht.
Das Schlimmste ist, wenn man seiner Ambivalenz Raum gibt, zurück geht und von Neuem zweifelt und sich wieder trennt und der Anfang einer never ending Story einleitet.

Wenn du von dir aber weisst, dass du dich grundsätzlich nicht einlassen und fallen lassen kannst, dass dich da etwas hindert, was mit der Partnerin grundsätzlich nichts zu tun hat, sondern ein Muster ist, das sich wiederholt und du feststellst, dass du einer Illusion hinter her jagst, dann kann es vielleicht ebenso richtig sein, mit dem Wissen zurück zu gehen und es dann aber wirklich (!) "anders" anzugehen.

Vielleicht ist es wichtiger, wenn dir klar wird, weshalb du überhaupt solche Gedanken anstellst. Hast du Angst, keine passende Partnerin mehr zu finden? Sagen dir andere (Freunde), welch tolle Frau sie doch ist? Graut dir die Vorstellung, dass sie irgendwann mit einem anderen Mann glücklich sein könnte und du ihr dies nicht gönnst? Vergleichst du jede neue potentielle Frau mit ihr? Das muss nicht heissen, dass du zurück gehen sollst, aber dass du noch nicht bereit bist für eine neue Beziehung. Dann braucht es Zeit, die du dir geben musst.
Leider ist man nach einer Trennung oft nie ganz sicher, ob es der richtige Schritt war.

Erst wenn du irgendwann auf diese Phase zurückschauen wirst, kannst du beurteilen ob es ein Fehler war oder nicht. Das Leben müssen wir aber vorwärts leben auch wenn wir es erst rückwärts verstehen.

Um zurück zu gehen, benötigst du eine unabhängige, innere Stimme, die dich leitet. Dies muss die Sehnsucht sein und kein Abwägen mit einer "Vorteil-, Nachteilsliste". Liebe ist nicht rational.
 
  • #3
Wegen fehlender Gefühle zurückkehren!

Warum sollte man das tun wollen?
 
  • #4
Hallo Franca,

Danke für deine gute und ausführliche Antwort!
Nun, ich wollte die Frage zwar etwas allgemein halten... aber vielleicht wird der Thread interessanter, wenn es persönlicher wird:

Mein Hintergrund für diese Überlegungen ist eine sehr lange Beziehung, Kinder aus dem Haus, nach anfänglicher Verliebtheit wohl nie die Kurve zur echten Liebe gekriegt, aber immer mal wieder Frauen getroffen, bei denen ich gedacht habe "ja, mit der wäre das was Anderes gewesen"...
Dann endlich recht friedlich getrennt ... Ex liebt aber nach eigener Angabe konstant weiter.

Mitleid? Eher nicht, sie ist nicht der "leidende Typ", vielleicht hat mir sogar diese sehr pragmatische Haltung immer etwas zu schaffen gemacht, ich bin eher gefühlvoll veranlagt.

Muster? Dafür waren wir definitiv zu lange zusammen, so etwas gab es davor nicht bei mir.

Eher tatsächlich die mangelnden Erfahrungswerte, ob ein Neustart aussichtsreich sein könnte. "An sich" ist an ihr wohl nicht mehr auszusetzen als an mir auch...

Freunde und Familie stehen der Sache eher neutral gegenüber, ein paar waren erstaunt, andere weniger. Kein gut zureden etc..
"Einfacher" wäre es für mich, wenn auch ihre Gefühle weg wären... Ich glaube sogar, dass ich auf einen "Neuen" nicht eifersüchtig wäre (kann ich aber natürlich nicht sicher sagen).
Angst, keine neue Partnerin zu finden... nein, auch nicht so sehr (komme so einigermaßen gut an, offenbar).
 
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  • #5
Es kommt für mich auf die Menschen an. Wenn jemand unbedingt eine Beziehung braucht, geht er wieder zurück zu Partnern, die er nicht liebt bzw. geht solange nicht weg, bis er einen Warmwechsel machen kann.

Es klingt so, als hättest Du ein bisschen rumprobiert, festgestellt, dass es DIE Liebe nicht gibt und überlegst nun, ob nicht auch die Ex als Partnerin okay ist, weil es sich irgendwie irgendwann alles gleich anfühlt, egal, welche Frau.

Ich würde nicht mit einem Mann in einer Partnerschaft sein wollen, für den ich keine Gefühle habe oder noch schlimmer, der für mich nichts fühlt, aber ich weiß auch, dass ich mich total verlieben kann, wie sich tiefe Liebe anfühlt und wie sie sich unterscheidet von der Liebe, die durch eine lange Beziehung entsteht. Ich wünsch mir beides in einem und wenn das nicht kommt, steh ich vor der Frage, die Du hier stellst und die ich mit Laleila schon mal diskutiert hatte, wo sie sagte, dass es vielleicht immer einen gibt, der mehr liebt und sie das nicht sein wollte. Das würdest Du ja bekommen, wenn Du zur Ex zurückkehrst.
Mittlerweile denke ich, dass es Menschen gibt, die nicht mit denen zusammen sein können, die sie tief lieben, weil die sie auch tief verletzen können und diese Menschen das nicht aushalten. Wenn die an ihrem Mut und dem Realitätssinn arbeiten, klappt das vielleicht doch. Die wären ansonsten in lauwarmen Beziehungen und empfänden eine Leere, die nie gefüllt wird. Und auf der anderen Seite die - ich nenne es einfach mal so - Pragmatiker. Sie haben gesehen, dass das, was sie unter Liebe verstehen, so nicht passiert, oder sie waren nie so drauf, wie die ersteren, suchen sich irgendwann einen Partner und leben gut mit dem zusammen, eine solide Beziehung, in der sie "die Macht" haben, weil sie weniger lieben. Vielleicht kommt dann mal eine Phase mit "es muss doch noch was anderes geben", aber eigentlich ist das, was sie als Beziehung geführt haben, schon das, was Partnerschaft zwischen ihnen sein kann.

Mein Fazit: Ich will weder in einer Beziehung, in der ich liebe und der Partner nicht, sein, noch kann ich in einer Beziehung sein, in der ich nicht liebe. Ich würde mir wie eine Ausnutzerin vorkommen, weil ich weiß, dass ich in diesem Fall einen Warmwechsel machen würde, wenn ich mich verliebe in jemanden, der nicht nach lauwarmer Beziehung aussieht.
 
E

EarlyWinter

Gast
  • #6
Hat es dann Aussicht auf Erfolg, dass sich der Partner, der gegangen war, nochmal Mühe gibt, diese Beziehung doch noch zu retten, vielleicht aus Unsicherheit über die eigenen Gefühle, aus Vernunft, weil es generell schlecht ist, schnell aufzugeben etc.?

Klar, entweder weil

1. Das Leben für denjenigen nicht mehr so rosig ist, egal, ob finanziell oder weil sich aus verschiedenen Gründen kein neuer Partner findet und derjenige aber nicht die Größe und die Stärke hat, die Zeiten zu überstehen. Also aus purer Berechnung.
2. Weil man aus der Distanz erst einmal die Dinge grundsätzlich anders sieht und alles, was nicht so gut und somit der Grund zur Trennung war, verharmlost wird. Aber auch nur deshalb weil einem das jetzige Leben nicht so gefällt und alles nicht so gekommen ist wie man sich das vorgestellt und gewünscht hätte. Die Gründe sind aber trotzdem noch da und werden wieder akut, sobald man in den alten Zustand zurückgekehrt ist.
3. Wenn man selbst den anderen geliebt hat und gegangen ist weil man nicht geliebt wurde und dann in Versuchung kommt, nachzugeben wenn der andere wieder zusammen sein möchte
4. Weil man sich für den anderen irgendwie verantwortlich fühlt und schlechtes Gewissen hat, dem anderen Weh getan zu haben. Obwohl die Gründe für die Trennung definitiv gegeben waren und man selbst sehr gelitten hat
5. Weil man denkt, es hat eh alles keinen Sinn, man wird nie wieder die Liebe finden, also kann man gleich die alte Beziehung neu starten bevor man alleine ist und alt wird
6. Man sich an die guten Zeiten erinnert, an alles, was schön war und man denkt, ob man nicht lieber Fokus auf diese Aspekte hätte legen sollen
7. Man selber sich für die Liebesbeziehungen nur schwer öffnen kann und glaubt, sich nie wieder auf jemand neuen einlassen und vertrauen zu können.
Alles mögliche Gründe, aber will man denn so etwas? Und will der andere Partner, dass man aus diesen Gründen zurück kommt?
Einmal unterstellt, dass niemand sich leichtfertig trennt (ich habe bestimmt 5 Jahre gelitten weil ich mir selbst eingeredet habe, ich wäre im Unrecht und muss meine Sichtweise ändern), dann hat die Trennung gute Gründe gehabt und soll auch bleiben. Abgeschlossene Dinge soll man abgeschlossen lassen.
Ich will nur aus Liebe - und zwar gegenseitiger - mit jemandem zusammen sein, sonst bleibe ich alleine.
 
  • #7
Eindeutig nein. So schön das im ersten Moment für den anderen ist sich noch mal in Illusionen und Sicherheit zu wähnen: Es wird nichts mehr, die Gefühle auf die es ankäme kommen nicht zurück. Es gibt, meiner Ansicht nach auch keine Unsicherheit über Gefühle. Sonst wäre man nicht so weit vom anderen entfernt. Das muss schon irgendwie passiert sein. Das ist Antwort genug. Wenn man den anderen kaum vermisst und sich kein Begehren oder warmes Gefühl einstellt dann war's das. Ich muss allerdings dazu sagen, das Freundschaft + für mich nie existiert hat. Hier wird auch imme rwieder so schnell von "schnell aufgeben" geschrieben. wenn man was jahrelang nicht hinbekommt dann hat das Gründe. Es ist kein schnelles aufgeben oder ein Fehler endlich von einem toten Pferd anzusteigen. Und wenn man mal anders hinschaut auf die andere Seitem, weiß diese/r meistens schon ganz genau was los ist und sitzt aus, klammert und profitier vom schlechten Gewissen des anderen -scheinbar- . Da wird auch viel weggedrückt und Freiheit genossen die man so freiwillig gar nicht angefordert hat. w49
 
  • #8
Hat es dann Aussicht auf Erfolg, dass sich der Partner, der gegangen war, nochmal Mühe gibt, diese Beziehung doch noch zu retten, vielleicht aus Unsicherheit über die eigenen Gefühle, aus Vernunft, weil es generell schlecht ist, schnell aufzugeben etc.?
Aus Langeweile, Mangel an Alternativen, Angst vor dem Alleinsein wären dann die wohl wahrscheinlicheren Gründe, wenn man ehrlich zu sich selbst ist.
Die Antwort ist ein klares nein. Was lauwarmes wird nicht einfach so von selbst wieder heiß.
 
  • #9
Du warst mit der Frau sehr lange zusammen, eure Kinder sind erwachsen.
Ich nehme an, dass ihr gut zurecht kommt.

Ich könnte mir so eine Beziehung gut vorstellen, also eher eine Freundschaft, tiefe Vertrautheit, das Gefühl, sich auf den anderen verlassen zu können.
Man kommt im Alltag gut zurecht, teilt Hobbies, verreist gut zusammen usw.
Das ist sehr viel und ich fände das gerade im fortgeschrittenen Alter richtig gut.
Ich könnte mir sogar vorstellen, mit so einem Partner / Freund / Mitbewohner gemeinsam nah beieinander auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen oder mit ihm Hand-in-Hand spazieren zu gehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass er mir eine Zecke am Hintern wegmacht, denn dieser Mann hat mich schon in den schlimmsten Zuständen gesehen, z.B. bei der Geburt unserer Kinder oder wenn ich Brechdurchfall hatte.
Was soll da also noch an Peinlichkeiten kommen ?

Wie gesagt, ich würde sehr gerne so eine Wohngemeinschaft haben...
ABER nicht, wenn ich in den Mann verliebt wäre und er nicht in mich.

Dann nicht. Der Frau unter diesen Umständen eine Beziehung vorzuschlagen, finde ich nicht gut, denn sie wird leiden.

w 49
 
  • #10
Moin,

Danke euch schon mal!

Was mich - neben diesen Gedanken, die ich auch schon so ähnlich hatte - sehr interessiert hätte, wären Erfahrungen, ob, wie, wann... in so einer "aufgewärmten" Beziehung tatsächlich Gefühle zurückkommen oder gar neu entstehen können. ..

manchmal
 
  • #11
Nein, solltest Du nicht. Du solltest Dich ihr nicht weiter zumuten. Klar nimmt sie Dich zurück. Um dann wieder weniger oder gar nicht geliebt zu werden. Sie fühlt sich ungeliebt und Du Dich schuldig. Und keiner kann was ändern. Eine Scheiß Situation. Und schon recht bald wirst Du Dir wieder die Frage stellen, ob Du Dich trennen sollst. Zum Lieben zu wenig, zum Trennen zuviel.

Wünschen wir ihr die Einsicht, niemals wieder einen Partner zu nehmen, der sie weniger oder gar nicht liebt. Hat auch was mit der eigenen Wertschätzung und Selbstliebe zu tun.

Keine Ahnung, warum Du überhaupt über ein Zurück nachdenkst, wenn Du Deine Zukunft so positiv bewertest und ihre auch. Verstehe ich nicht.

Dann steh wenigstens jetzt zu Deinen nicht vorhandenen Gefühlen. Das hättest Du schon von Anfang an machen sollen. Es ist eigentlich Betrug am Partner, wenn man sich bindet, obwohl man nicht liebt. Das ist Vorspielung falscher Tatsachen.
 
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  • #12
Lieber FS, ich selbst habe keine diesbezüglichen Erfahrungen. Das ist sicher eine 50:50-Entscheidung - kann so oder so richtig sein. Allerdings, da du bereits seit längrem ein Profil bei EP hast, also schon aktiv eine neue Partnerin suchst, vermute ich, dass du dich schon sehr weit von der Ex innerlich abgelöst hast. Somit findest du vermutlich wirklich nichts mehr an ihr und solltest dabei bleiben. Oder hast du das EP-Profil übereilt bzw voreilig eingerichtet? Überleg aber auch nicht zu lange, denn das Leben ist kurz.
 
  • #13
Nein, wenn ich gehe, dann bin ich für immer weg und ich gebe ich nicht schnell auf. Dann habe ich in der Regel schon 10 Jahre Beziehung hinter mir, und viel Leid mit der Person erlebt und erduldet und ohnehin schon viel zu viel Zeit mit immer dem selben Problem verschwendet.
Das selbe Spiel habe ich mit mehreren Partnern durch, also weiß ich, wovon ich rede.

Ich sehe das auch als authentisches Verhalten meinen eigenen Werten und Bedürfnissen gegenüber.


Dein Problem ist nicht deine Partnerin mit Gefühlen, denn es wird immer irgendwo Menschen mit Gefühlen für dich geben, denen du weh tun wirst.

Dein Problem ist:

- Infantilität, Unreife, sich nicht enscheiden können, keine Linie im Leben, rosarotes Denken -> "ach mit der Frau wäre es sicher besser", was doch in die eigene Tasche gelogen ist, weil jede Frau gleiche Probleme mit sich bringt.
Positiv: An deiner Einstellungst kannst du arbeiten, eine Linie und klare Werte im Leben finden und die dann auch korrekt umsetzen.

- Zweites Problem: Dich nicht abnabeln können, was ein sehr schwerer Prozess ist, ob von den Eltern oder vom Partner. Einige schaffen es ihr Leben lang nicht. Einige müssen immer wieder zu ihrem Ausgang zurückkehren.
Lerne dich zu überwinden, der knallharten Réalität da draußen ins Auge zu sehen. Du würdest also sowieso Frauen dort draußen finden? Ein Sprichwort besagt: Es ist alles Lüge, bis man es zeigt und umsetzt!

Sorry, aber ich glaube dir nicht. Du hast Angst, weil du weißt, im Alter gibt es da draußen keinen Passenden mehr, der so einfach zu deinen eigenen Macken passen wird. Jede neue Beziehung bringt viel Komplikationen und Vorballast mit sich. Eine Liebe ist da nicht mehr so unbelastet wie in frühen Teeny-Jahren.

Ich weiß, es ist schwer, eine alte Person loszulassen, auch wenn man sie nicht liebt, denn man klammert an Sicherheit wie ein Baby. Aber genau das ist es auch, woran man arbeiten kann.
 
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  • #14
Hallo manchmal,
ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten. Ist allerdings schon 15 Jahre her. Mein damaliger Partner und ich hatten uns für ca. ein halbes Jahr getrennt. Sind dann wieder zusammen gewesen. Nach gemeinsamen fünf Jahren war dann endgültig Schluss der Beziehung. Die erste Trennung wurde von ihm initiiert, wegen diverser Differenzen. Die endgültige Trennung wurde auch von ihm initiiert, wegen einer anderen Frau, die er nach zwei Jahren geheiratet hat und noch heute mit ihr glücklich ist.
Unsere Beziehung dauerte insgesamt, also inkl. Trennung und wieder Zusammensein 11 Jahre.
Gleich gelagerter Fall, wie bei dir?
 
  • #15
Moin,

(mein Profil bei EP habe ich versehentlich angelegt, ich wollte nur aufs Forum. Ich hatte EP schon deswegen geschrieben)

Was ich hier etwas vermisse, ist Verständnis, vielleicht Wertschätzung dafür, dass man es noch einmal versuchen möchte. Natürlich hat ein klarer Schnitt etwas für sich, natürlich gibt es in vielen Beziehungen einen Teil, der mehr liebt, was für denjenigen dann eine etwas wacklige Situation ist.

Aber man würde ja an anderen Problemen auch arbeiten wollen, Schnarchen, Seitensprünge, Freizeitgestaltung. .. ausgerechnet bei diesem Thema "Gefühl" soll es keinerlei Chancen geben?

Wie gesagt, natürlich ist das schwerwiegend, wenn die Emotionen nicht stimmen, aber ist man dem denn einfach ausgeliefert? Ich tendiere selbst ja auch zu dieser Einschätzung, wollte aber mal hören, ob es auch andere Erfahrungen gibt.

manchmal
 
  • #16
Hallo manchmal
Danke, dass du deine Frage noch persönlich konkretisiert hast. Du beschreibst deine Ex Partnerin als pragmatisch, was ja nicht so zur Vorstellung von "Liebe" passt.

Hast du dich schon einmal gefragt, was es brauchen würde, damit du deine eigene Frage schlüssig beantworten könntest? Kannst du dies aufgrund von Informationen, Überlegungen tun?

Ist die Antwort überhaupt in der Theorie möglich (antizipierbar) oder liegt diese nur im "ausprobieren"? Zurück gehen und probieren?

Du wünschst dir eine Antwort auf eine Frage, die dir niemand beantworten kann, da du und deine Ex Partnerin auf dieser Welt nur einmal vorkommen. Jeder Vergleich (Erfahrungsaustausch) wird dir die letzte Gewissheit nicht geben, dass es bei dir so wäre, wie bei den meisten. Du suchst nach einer Gesetzmässigkeit, die dir letztlich nichts klärt.
Wir wissen nie, wann wir im Leben die grosse Ausnahme sind (zurückgehen ist erfolgreich) und wann wir uns in der grossen Masse tümmeln (zurückgehen hat sich nicht ausbezahlt).

Bei einem Zurückgehen müssten es beide ganz fest wollen und beide müssten ganz fest wissen und mitteilen, was gefehlt hat und was sich ändern müsste. Sag niemals nie, es braucht aber Wille, viel gute Absicht und viel Loslassen von alten Verhaltensmustern. Ist nicht einfach, gebe ich zu.

Vielleicht musst du dich eher fragen, wie du mit deiner Ambivalenz einen Weg finden kannst, mit dem Wunsch eine Antwort zu finden auf etwas, das du in keiner Studie, in keinem Buch, in keiner Weiterbildung findest.

Jetzt kannst du noch aktiv mitentscheiden und handeln.

Oft ist nichts tun eine "gute" Variante. Dann wird für einem irgendwann entschieden.

Dann nämlich, wenn deine Ex Partnerin wieder eine neue Beziehung eingeht. Dann wirst du spüren, was es mit dir macht. Oder, du gehst, wie oben erwähnt, das Wagnis ein und gehst zurück.
Vermutlich wirst du die Antwort nur im richtigen, deinem eigenen Leben finden. Du kannst dabei eine aktive oder passive Rolle einnehmen, eine Antwort wirst du über kurz oder lang erhalten/finden.
Wir können dir diese leider nicht beantworten. Ich verstehe aber sehr gut, dass dich die Frage beschäftigt.
Aushalten ist manchmal ziemlich schwer.

Viel Glück dir.
 
  • #17
Wenn auch jetzt keine Gefühle für den Anderen, oder zuwenig - dann wird daraus auch nichts. Auf keinen Fall nur aus Mitleid zum/zur Ex zurück.

Meine ex-Partnerin ist Single, und findet anscheinend keinen Partner mehr. Sie machte schlechte Erfahrungen mit anderen Männern - außer mir. Und würde gerne mit mir wieder zusammen kommen.
Aber das ist ihr Problem in ihrem Leben - nicht Meines.
 
  • #18
Dein Thread liest sich für mich etwas widersprüchlich... fassen wir mal zusammen: Du willst nicht aus Mitleid zurück, du glaubst sie war nie die große Liebe, du hast keine Zweifel eine Neue zu finden. Was bitte bewegt dich dann zu solchen Gedanken?

Du bist eher der gefühlvolle Typ? Warum führst du dann keine gefühlvolle Beziehung? Du klingst sehr pragmatisch, hast dich mit einer Art harmonischen Zweckbeziehung arrangiert. Ihr müsst wohl harmonieren, sonst wärt ihr ja nicht so lange ein Paar gewesen, bzw. würde andernfalls ein Neustart nicht in Erwägung gezogen werden. Gleichzeitig spürst du, dass etwas fehlt und vermutest, dass gefühlsmäßig noch Luft nach oben ist.

Und ich glaube hier ist dein Problem. Du weißt nicht genau, wie es sich anfühlen soll. Du sagst ja selbst dir fehlen Erfahrungswerte. Vllt befürchtest du, dass du am Ende doch feststellst, dass die Beziehung zu deiner Ex das Optimum war. Vllt kannst du aber in einer neuen Beziehung viel glücklicher werden.
Das ist eben das Problem mit der Liebe. Keiner weiß, wann er "ganz oben" angekommen ist.
 
  • #19
Hallo Tuarina,

das wäre dann so ein Fall, wo die Wiederaufnahme der Beziehung fast, oder zumindest für längere Zeit, geklappt hätte. .. Allerdings auch vielleicht verlorene Jahre, je nachdem, wie du das rückblickend siehst?

Für nochmal fünf Jahre wollte ich nicht zurück, wenn überhaupt, dann schon für immer... eigentlich.

manchmal
 
  • #20
Wenn man sich getrennt hat, weil bei einem der beiden einfach die Liebe nicht mehr da war, sie vielleicht noch nie so besonders ausgeprägt war,

Lieber FS,
warum soll derjenige denn zurückkommen, wenn bei ihm nie Liebe da war und das der Trennungsgrund war, selbst wenn das Zusammenleben stressfrei war?
Die Hoffnung finde ich aussichtslos, noch aussichtsloser, als wenn man sich mal wirklich geliebt hat und die Beziehung im Alltag verschlissen wurde, hoher Leidensdruck bestand.

Wer in der Situation aus dem lauwarmen Beziehungspudding aussteigt, geht sehr bewusst und sehr entschieden (mit viel Vernunft, denn es gibt fast keinen Grund zu gehen), weil er unter den fehlenden Gefühlen leidet - die gelebte Nähe in der Beziehung wird auf Dauer unerträglich für denjenigen, der nicht liebt. Der Weg zurück ist daher extrem unwahrscheinlich, denn fehlende Liebe macht einen hohen Leidensdruck, wenn sie erstmal erkannt wird.

Es ist ein Irrtum, dass es generell schlecht ist "schnell aufzugeben". Diese Entscheidung fällt man nicht schnell. Gerade in einer stressfreien/freundschaftlichen Beziehung fällt es viel schwerer aufzugeben und dauert auch viel länger, diese Entscheidung zu fällen.

Zurück kommt nur und zwar ungern, wer nicht allein leben kann und keinen neuen Partner findet. Danach wird die Beziehung aber selten schön. Derjenige, der liebt und verlassen wurde ist voller Angst und Misstrauen.
Derjenige, der nicht liebt und zurückkommt, kommt nicht gern. Liebe bringt er auch nicht mit und er ist überaufmerksam gegen Dinge, die nicht gut laufen.
So wird die vorher eigentlich freundschaftliche Beziehung dann von beiden sehr unangenehm gemacht. Das habe ich 3 mal in meinem Umfeld erlebt und finde es nicht erstrebenswert - für beide nicht.
 

Laleila

Cilia
  • #21
ausgerechnet bei diesem Thema "Gefühl" soll es keinerlei Chancen geben?

Wie gesagt, natürlich ist das schwerwiegend, wenn die Emotionen nicht stimmen, aber ist man dem denn einfach ausgeliefert?

Hallo manchmal,

Ich bin anderer Meinung als die meisten Antworter bisher. Man kann Gefühle steuern und man kann lernen jemanden zu lieben.
Dafür braucht es ein paar Grundvoraussetzungen.
  • Eine ist der unbedingte Entschluss(Liebe ist für mich immer auch ein solcher) jemanden lieben zu wollen.
  • Man muss soweit sein, keine Verliebtheitsgefühle in sich zu erwarten. Liebe spielt sich auf einer anderen Ebene ab.
  • Du musst die Person, welche Du lieben willst zutiefst respektieren, sie muss Eigenschaften haben welche Du von Herzen an ihr lieben kannst. Und Du solltest nichts an ihr als absolutes NoGo empfinden.
Der Rest ist relativ einfach, so man sich darauf einlässt. Bemerke immer wieder bewusst die liebenswerten Seiten an der Person. Lächle wenn Du an sie denkst, lass Dich von dem Lächeln durchdringen (dabei helfen Techniken aus dem autogenen Training). Sieh Dich durch ihre Augen, schätze die Liebe welche sie Dir schenkt.
Suche Schönheiten an ihr. Vielleicht ihr Lächeln, ihre Art sich zu bewegen, ihre Hände... egal... suche immer wieder kleine Schönheiten, schau sie an, erfreue Dich an ihnen.
Denke bewusst positiv, auch in der gedanklichen Wortwahl. Z.B denke nicht "Sie ist ja nicht hässlich) Das Unterbewusste kommt nicht mit Verneinungen klar, es wird nur die Verbindung 'Sie und hässlich' abspeichern. Denke also beispielsweise stattdessen "Ihre Augen sind schön". Denke und sage nicht: "Sie ist nicht schlechter als ich", denke "Sie ist genauso gut wie ich" usw. Es ist eine Art NLP (Neurolinguistisches Programmieren).
Falls Dir das nichts sagt, lies Dich mal etwas ein.
Wesentlich dabei, Dein Unbewusstes lernt durch stetige mantraartige Wiederholungen.

Das Alles funktioniert, man muss es nur wollen. Wenn Du der Typ Mensch bist der sagt, Liebe muss von selbst kommen und Beziehungen an denen man arbeiten muss sind mir den Aufwand nicht wert, solltest Du den Gedanken an einen Neuanfang ad acta legen.
Ich begleite z.T. Menschen auf diesem Weg und kann von 2 Fällen zeugen, die nach 7 bzw. 9 Jahren noch (glücklich) funktionieren. In beiden Fällen habe ich noch sporadisch Kontakt zu den Betreffenden und sie berichten davon, dass die Liebe weiter wächst.

Alles Gute Dir
 
  • #22
vielleicht Wertschätzung dafür, dass man es noch einmal versuchen möchte.
Ich finde, das ist das falsche Denken. Warum WERTschätzung, wenn jemand es noch mal versuchen möchte (für wen auch wertvoll, außer für die beiden Menschen in der Beziehung?)? Das ist doch kein selbstloser Akt oder eine Bürde, die man auf sich nimmt. Beziehungen an sich sind auch kein Wert, sonst wären ja Menschen in Beziehung als Menschen wertvoller mit ihrer Lebensform und alle Singles minderwertiger. Das ist allein die Entscheidung des Menschen, ob er mit dem Single-Status klarkommt.

Schnarchprobleme ist ganz einfach behebbar, wenn man Platz hat. Seitensprünge - laut Statistik dauert es 17 Jahre, bis ein Partner das vergeben hat, ich glaube die Frau und Männer verzeihen nie oder umgekehrt. Nicht jedes Paar, das zusammenbleibt, liebt sich wieder.

Wer will einem vorschreiben, dass man keine Beziehung eingehen soll, weil man kaum was empfindet? Wenn es einen glücklicher macht als allein zu sein? Mir tut ein Mensch leid, wenn er unglücklich ist, und wenn er nichts ändert, noch mehr. Das kann bedeuten, dass er in einer Beziehung klebt, die schlecht für ihn und vielleicht sogar für die Kinder ist, das kann auch bedeuten, dass ich zu sehen meine, wenn er dies und das durchschauen würde, wäre es ihm leichter, einen Partner zu finden.

Wer andere benutzt, erteilt ihnen eine Lektion, die weh tut, aber ich denke, der leidet selber auch. Insofern sehe ich das wertfrei, ob jemand es noch mal versuchen will. Wer es richtig findet, warum nicht.
 
  • #23
Hallo laleila,

Vielen herzlichen Dank für deinen ausführlichen Text!

Da sind auf jeden Fall viele Ansätze drin, auf die ich so noch nicht gekommen bin, die mich aber schon beim ersten Durchlesen ziemlich berühren.

Naja, natürlich hängt die weitere Entwicklung auch nicht nur von mir ab - sonst wäre das ja auch ein absurdes Ungleichgewicht gewesen. Gerne werde ich mal wieder berichten, dass scheint mir ein ganz wichtiges Thema.

manchmal
 
  • #24
In schlechten Zeiten (Krankheit, Todesfälle, Kummer, Probleme, Krisen) funktioniert das mit fehlender Liebe nicht.
So lange alles problem- und reibungslos läuft, halten Zweckgemeinschaften. Von Harmonie möchte ich nicht sprechen, eher von eingespieltem (gewohntem/bekanntem) Verhalten.
 
L

Lisachen

Gast
  • #25
es hängt davon ab wie lange Ihr zusammen wart und wie lange getrennt. Ich persönlich hatte es auch versucht und es hat nicht geklappt. Mein Mann hatte sich in eine andere Frau verliebt und wegen mir und den Kindern die Beziehung zu der Frau abgebrochen. Ich wollte das nicht und habe ihm damals auch gesagt, dass es nicht klappen würde aber ich habe ihn geliebt, er mich aber nicht mehr obwohl er es vehement abgestritten hat. Jedenfalls ist er zu uns zurück und es war die schlimmste Zeit meines Lebens geworden, er war immer von uns genervt, mochte uns nicht, sah sich ständig als Opfer, er hätte ja eine bessere Option gehabt aber wegen uns alles aufgeben müssen. Er hat es zwar nie gesagt aber es gibt manchmal Gesichtsausdrücke, die Bände sprechen. Diese zweite Runde hat in mir endgültig vieles kaputt gemacht, jedes Mal wenn ich an diese Zeit denke, muss ich weinen. Es war am Ende so, dass ich sogar mir Strategien ausdenken müsste, wie er sie wieder kriegt und uns los lässt. Was ich damit sagen will, ist folgendes: Bitte lass sie los, Du liebst sie doch nicht, sie wird mit Sicherheit darüber hin wegkommen und vielleicht auch ein neues Leben anfangen können, ein Leben mit Würde und Achtung auf sich selbst und nicht mit jemandem leben müssen, der sie nicht LIEBT. Let it go.
 
  • #26
Hallo Tuarina,

das wäre dann so ein Fall, wo die Wiederaufnahme der Beziehung fast, oder zumindest für längere Zeit, geklappt hätte. .. Allerdings auch vielleicht verlorene Jahre, je nachdem, wie du das rückblickend siehst?

Für nochmal fünf Jahre wollte ich nicht zurück, wenn überhaupt, dann schon für immer... eigentlich.

manchmal
Also gut. Stelle dir die Situation vor, du gehst zurück. Du arrangierst dich mit einer etwas lauwarmen Sache, weils bequem ist, oder aus anderen Gründen.
Nach 5 Jahren trennt sie sich, und sagt, Schatzi, ich hab dich irgendwie nie geliebt, und so macht das einfach keinen Sinn mit uns.
Wie gehts dir dann? Hast du dieses Risiko einkalkuliert? Warum glaubst du, sie würde ewig in einer Situation bleiben, die auch für sie nicht befriedigend sein kann, man merkt ja irgendwann, wie ungeliebt man ist. Und das zerstört die eigenen Gefühle ganz nachhaltig.
 
  • #27
Hallo Tuarina,

das wäre dann so ein Fall, wo die Wiederaufnahme der Beziehung fast, oder zumindest für längere Zeit, geklappt hätte. .. Allerdings auch vielleicht verlorene Jahre, je nachdem, wie du das rückblickend siehst?

Für nochmal fünf Jahre wollte ich nicht zurück, wenn überhaupt, dann schon für immer... eigentlich.

manchmal

Hallo manchmal,
verlorene Jahre waren es auf keinen Fall!
Aus meiner Sicht sage ich, es waren die Umstände, die uns wieder getrennt haben. Ab dem Zeitpunkt der Versöhnung haben wir auch zusammen gearbeitet. Wir waren praktisch 24 Stunden am Tag zusammen. Ich sage, DAS war das Gift für die Beziehung. Weil sich Beruf und Privatleben nicht mehr trennen ließen, bzw. haben wir es nicht getrennt. Wäre es nicht so gewesen, wären wir vielleicht heute noch zusammen. Allerdings hat er mir immer mal wieder gesagt, dass er mich nicht heiraten würde.
Wir arbeiten im Übrigen immer noch zusammen. Allerdings wohnt er mittlerweile ca. 300 km entfernt und wir sehen uns nur etwa aller zwei Wochen. Ich denke, für uns beide hat das sehr viele Vorteile, weil er weiß, dass er sich auf mich hundert Prozent verlassen kann und umgekehrt.
Zurück haben möchte ich ihn heute nicht mehr.

Wenn ich du wäre, würde ich es versuchen. Wenn dir klar geworden ist, dass auch du bestimmte Dinge ändern musst und du daran und an dir arbeitest, kann es funktionieren. Nach den Erfahrungen, die du während eurer Trennung gemacht hast, weißt du ja nun, was du willst und noch mehr, was du nicht mehr willst. Ich denke, man kann sich auch nochmal neu in die gleiche Person verlieben. Irgendetwas sagt dir das ja schon, sonst würdest du hier diese Frage nicht stellen.
Ich wünsch dir viel Glück, und lass uns mal hören, wie du dich entschieden hast.
 
  • #28
Moin,

Klar, no risk no fun... So isses immer.

Immer auch die beiden Optionen, weiter an etwas zu arbeiten, oder etwas neues anzufangen. Ein guter Gedanke scheint mir, dass man es ehrlich versuchen muss, mit Energie, nicht nur mit der Einstellung "schauen wir mal, wie es so läuft". Und natürlich müssen es beide versuchen wollen.

Wie das bei mir, bei uns ist, weiß ich noch nicht Aber dafür gibt es ja die Erfindung des Gesprächs.

manchmal
 
  • #29
Aber man würde ja an anderen Problemen auch arbeiten wollen, Schnarchen, Seitensprünge, Freizeitgestaltung. .. ausgerechnet bei diesem Thema "Gefühl" soll es keinerlei Chancen geben?
Ja weil man diese Dinge auch beeinflussen kann. Mann aufhören fremd zu gehen. Gegen Schnarchen gibt es auch das ein oder andere. Aber ein Gefühl ist da oder auch nicht. Niemand auf dieser Welt kann das selbst Steuern bei sich. Ich kann andere Menschen Manipulieren und ihnen bestimmte Gefühle für den Moment bescherren. Wut Trauer Frohsinn. Aber ein Gefühl wie Zuneigung und Liebe? Never! Es ist vorhanden oder aber nicht. Gefühl ist kein Problem sondern ein Zustand.
m45
 

Laleila

Cilia
  • #30
Ja weil man diese Dinge auch beeinflussen kann. Mann aufhören fremd zu gehen. Gegen Schnarchen gibt es auch das ein oder andere. Aber ein Gefühl ist da oder auch nicht. Niemand auf dieser Welt kann das selbst Steuern bei sich. Ich kann andere Menschen Manipulieren und ihnen bestimmte Gefühle für den Moment bescherren. Wut Trauer Frohsinn. Aber ein Gefühl wie Zuneigung und Liebe? Never! Es ist vorhanden oder aber nicht. Gefühl ist kein Problem sondern ein Zustand.
m45
Und diese Zustände sind durch uns beeinflussbar. Dies ist auch kein Hexenwerk sondern Psychologie.

Nur weil man sich auf bestimmten Gebieten nicht auskennt ist "nicht wissen/kennen" noch lange nicht "nicht möglich". Aber es führte hier im Forum.zu weit.
@manchmal ... falls Ihr Euch für diesen Weg entscheidet, stehe ich gerne, soweit es das Forum erlaubt, bei Fragen zum Thema zur Verfügung.
 
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