• #31
Ich glaube, das geht fast allen so.

Ihr seid ja nun schon fast 2 Jahre zusammen. Eigene Hobbys hat sie ja anscheinend, so dass Du jetzt nicht ganz der Lebensmittelpunkt wirst, sondern es nur so aussieht, weil sie bei Dir nichts tun kann (anscheinend ist Häkeln oder Stricken nicht ihr Hobby). Würdet ihr zusammen wohnen und ihr Hobby ist nun nicht gerade nur ein Mannschaftssport oder sowas, das bei Corona-Lockdown nicht geht, könnte sie ihre Hobbys ja machen, wie sie sie jetzt auch bei sich zu Hause macht.

Was gibt es denn, das konkret und absolut gegen Zusammenziehen spricht, wenn man mal von eventuellen Bauchgefühlen absieht ...
1 Dein Wunsch, jeder Zeit Musik hören zu können?
2 Unterschiedliche Schlafzeiten?
3 Spaß mit Dir selbst, ohne dass sie es mitkriegt.
4 "Wann kommst du nach Hause"-Fragen und damit verbunden, dass Du unfreier wirst.

1 Ist die Musik so wichtig, also sie in der Wohnung zu hören ohne Kopfhörer.
2 Schlafzeiten ... ja, kann, aber muss nicht doof werden.
3 Badezimmer
4 Hm. Das KANN sich verstärken, FALLS sie es jetzt nicht nur deswegen fragt, weil sie Angst hat, nicht fertig zu sein mit xy (Putzen, Aufräumen, Klogang, Schminken, Einkaufen, Kochen, Essen, ...). Vielleicht hat sie Dich auch schon mal in Dessous überrascht. Die möchte man ja auch nicht anziehen und dann noch 2 Stunden warten. Bei einer gemeinsamen Wohnung hast Du ja auch einen Schlüssel und eure Badaktivitäten, also die ECHTEN, macht ihr sowieso, wenn der andere irgendwo in der Wohnung rumsitzt.

Kinder ... Da Du ja selbst welche wolltest - ist es so anders jetzt, wo sie auch welche will? Keine Ahnung, wie sie dazu kam, sich so schnell zu ändern. Macht Dich das so misstrauisch, dass Du Dich zurückziehen musstest?
 
  • #32
Lieber FS,

mir kommt es so vor, als bist du dir mit dieser Frau noch nicht sicher und fragst dich daher, ob du deine schöne Wohnung aufgeben sollst. Kann das sein?

Wie groß sind eure jeweiligen Wohnungen? Sicherlich doch mindestens 2 Zimmer. Das geht für die Anfangszeit auch zu zweit und wenn der Alltag klappt, kann man sich nach einer gewissen Zeit nach einer größeren Wohnung umsehen.
Wenn die Pendelei zwischen den Wohnungen wegfällt, spart ihr Zeit ein, die ihr zur Ausübung eurer jeweiligen Interessen nutzen könnt. Man muss nicht alles zusammen machen, nur weil man zusammen wohnt.

Wenn du einen Teil deiner Sachen da hast, wird das Gastgefühl sehr schnell verschwinden. Ein paar Klamotten und die Dinge des alltäglichen Gebrauchs reichen dafür schon.

- Unterschiedliche Aufstehzeiten

Ist kein Problem, wenn es nicht gerade ein paar Stunden Zeitunterschied sind. Wer müde ist bzw. länger schläft, tut dies im Schlafzimmer. Rücksichtnahme sollte aber selbstverständlich sein (keine laute Musik, kein unnötiger Krach)

- "Ich mag zusätzlich täglich noch ganz "entspannten" Sex, den habe ich durch Selbstbefriedigung."

Gerade wenn ihr zu unterschiedlichen Zeiten aufsteht und ins Bett geht, dürfte genug Zeit sein, die man ungestört ist. Ich persönlich nutze gelegentlich die Zeit in der Badewanne. Mein Mann weiß das, heimlich ist da nichts und wir sind alle erwachsen, so dass es nicht peinlich sein muss.

- "Kind/er: [...]"

Wenn der richtige Mann kam, hat schon so manche Frau ihre Einstellung geändert. Sieh es daher als Kompliment, dass sie dir die Vaterrolle zutraut und sich Kinder mit dir wünscht. Der Zeitrahmen ist durch ihre biologische Uhr leider abgesteckt. Dafür kann weder sie noch du etwas, die Natur gibt es uns vor.


- Arbeitszeiten

Vielleicht bringt es etwas, wenn du dich auf eine Zeitspanne festlegst und ihr konkret mitteilst, wenn du Feierabend machst bzw. deinen Live-Standort schickst. So hat sie genug Zeit, sich auf dein Ankommen einzustellen. Mein Mann und ich machen das mittlerweile so. Dem jeweils anderen gibt es Planungssicherheit wenn man ca. weiß, wann der Partner zu Hause ist.

- "Musikgeschmäcker:"

Uns helfen Kopfhörer

Alles in Allem sehe ich keine Probleme mit dem Zusammenziehen. Ich denke eher, dass du dir mir euch noch nicht sicher bist. Das ist ok. Mein Bruder hat seine Junggesellenbude noch vier Jahre behalten, ehe er eingesehen hat, dass man das Geld auch für andere Dinge ausgeben kann. Trotzdem würde ich dir raten, erstmal probeweise in deine oder ihre Wohnung zu ziehen. Die Wohnung behältst du noch, aber den wichtigsten Kram nimmst du mit. Sollte der Alltag scheitern, kannst du problemlos wieder ausziehen. Sollte eure Beziehung dem Alltag standhalten, könnt ihr euch nach einiger Zeit eine größere Wohnung suchen, wo jeder seine Rückzugsmöglichkeiten hat.

W35
 
  • #33
Mein Partner und ich sind 35 und 36. Wir haben uns hier kennengelernt. Ich fand schon vor unserem Kennenlernen das man in diesem Alter die wichtigsten (!) Fragen direkt auf den Tisch stellen muss und nicht erst in Häppchen nach Monaten und Jahren sich noch ausprobieren möchte.

Kinder, zusammen wohnen - das sind zentrale Bestandteile einer Beziehung und wenn man das nicht konkret benennen kann und will dann muss man bereits in der Kennenlernphase eine Deadline setzen und entsprechend handeln. Vom anpassen hat am Ende keiner was.

Ich wollte mit Anfang 20 Kinder, hat nicht geklappt. Jetzt, mit Mitte 30, ist mir klar das ich nicht um jeden Preis welche bekomme. Aber den Zirkus darum sich helfen zu lassen wollte ich ebenfalls nicht. Also ist das okay und ich genieße meine Ruhe mit Partner.

Betreff zusammen ziehen. War nach 2 Monaten soweit, seine Wohnung. Gemeinsam waren auch 90 qm zu wenig Platz also ziehen wir gemeinsam um und richten uns so ein das jeder sein Büro hat zusätzlich zum Schlafzimmer und wohnen.

Wer will findet Wege, wer nicht will sucht Gründe
 
  • #34
Was gibt es denn, das konkret und absolut gegen Zusammenziehen spricht, wenn man mal von eventuellen Bauchgefühlen absieht ...
1 Dein Wunsch, jeder Zeit Musik hören zu können?
2 Unterschiedliche Schlafzeiten?
3 Spaß mit Dir selbst, ohne dass sie es mitkriegt.
4 "Wann kommst du nach Hause"-Fragen und damit verbunden, dass Du unfreier wirst.
Ich lese überwiegend von Frauen verkopfte Argumente, wie sie sich die Gesellschaft eben wünscht! Frauen wollen immer und schnell zusammenziehen, in bestimmten Jahren und oder noch blauäugig sind, damit sie den Mann am Wickel haben und auf ihn Einfluss nehmen können, für sein zukünftiges Verhalten!
Es geht doch gar nicht darum, um Musik zu hören etc., es geht einzig allein darum, um Freiheits - Einschränkungen und Unabhängigkeits - Einschränkungen!
ist es so anders jetzt, wo sie auch welche will? Keine Ahnung, wie sie dazu kam, sich so schnell zu ändern. Macht Dich das so misstrauisch, dass Du Dich zurückziehen musstest?
Ich würde mir echt verarscht vorkommen, eine solche, typische, verbreitete, weibliche Strategie mit zu bekommen!
 
  • #35
Wer sich solche Gedanken macht und so verkopft an die Sache rangeht, der soll nicht zusammenziehen. Ob ihr 20 Monate oder 20 Jahre zusammen seid, was ändert das? Wird sich dein Freiheits- und Unabhängigkeitsbedürfnis mit dem Alter ändern? Ich glaube nicht.

Mir fehlt hier die Leichtigkeit.

Thema Selbstbefriedigung: das ist ein Witz oder ? Dieses Argument höre ich zum ersten Mal. Wie machen es andere Paare? Dies als Argument gegen das Zusammenziehen zu sehen, finde ich komisch. Also Schatz, eigentlich finde ich dich ganz toll, aber weißt Du, wenn wir zusammenleben, dann kann ich nicht mehr entspannt an mir rumspielen und das stresst mich... 😁
Solche Probleme möchte ich haben.
Mensch, vielleicht ist das Bedürfnis nach einer Selbstbefriediegung nicht mehr so groß, wenn ihr zusammen lebt. Vielleicht hast du noch mehr Lust, mit deiner Freundin Sex zu haben. Wenn der Sex aber zu anstrengend ist, sag es ihr.
Und es gibt auch Bad, Dusche.
Du solltest deine Bedenken mit ihr klären.

Thema Schlafzeiten: ich finde es grundsätzlich gut, wenn man nachts schläft. (Soll ja gut für die Gesundheit sein) Das heisst nicht, dass man zusamnen einschlafen muss. Ich schlafe später ein, als mein Freund, schlafe dafür länger. Wenn ich schlafe, spielt er Computer, liest ein Buch oder macht sonst noch was, er ist doch kein Kind und kann sich mit sich selber beschäftigen. Kritisch fände ich, wenn einer regelmäßig tagsüber schläft und die ganze Nacht wach ist.

Zieh bei ihr ein, ohne deine Wohnung aufzugeben und ohne, dass du z.B im Streitfall in eigene Wohnung gehst. So könnt ihr sehen, ob ihr die Spannung in unangenehmen Situationen aushaltet! Also ohne dass Du die Möglichkeit hast, dem Stress zu entfliehen.

Nach ein paar Monaten könnt ihr das Resümee ziehen und vielleicht stellst du fest, dass du es dir schlimmer ausgemalt hast, als es ist. Und wenn nicht, dann wisst ihr beide, dass es nicht funktioniert. Es sei denn, ihr seit beide bereit in einer LAT zu leben.
 
  • #36
@INSPIRATIONMASTER
Meine Exfreundin sagte beim Kennenlernen, dass sie eine Familie gründen möchte. Gegen Ende unserer Beziehung, bevor sie schlussgemacht hat, wollte sie plötzlich keine mehr. Das kann sehr stark mit dem Partner zu tun haben... muss ja nicht alles ein Spielchen sein.
Ich denke auch immer so, und das hat mich nun auch meine letzte Beziehung gekostet
 
  • #37
Ich würde mir echt verarscht vorkommen, eine solche, typische, verbreitete, weibliche Strategie mit zu bekommen!
Du hast schon gelesen, dass er aber grundsätzlich Kinder wollte und dann wegen ihr gesagt hat, er kann auch ohne...? Wieso ist das nicht komisch, dass er seine Meinung auch plötzlich ändert?
Es geht doch gar nicht darum, um Musik zu hören etc., es geht einzig allein darum, um Freiheits - Einschränkungen und Unabhängigkeits - Einschränkungen!
Meine männlichen Freunde wollten auch mit ihren Freundinnen zusammenziehen, machen aber trotzdem noch genauso ihr Ding, ihr Hobby, ihr Fußball-schauen oder was auch immer. Im Übrigen ist es auch völlig okay, wenn man nicht zusammenziehen will als Mann, kann man ja sagen, und wenn die Frau LAT nicht möchte, dann muss man sich eben trennen, wie bei anderen Grundsatzfragen (Kinder ja/nein, auswandern ja/nein) eben auch, wenn es da nicht passt. Die Argumente des FS sind halt schräg, aber er fragt ja hier danach, wie andere das einschätzen. Er könnte auch einfach "Nein" zu seiner Freundin sagen, fertig.
 
  • #38
Thema Selbstbefriedigung: das ist ein Witz oder ?
Also wenn ich in einer Beziehung Selbstbefriedigung brauche, wäre es besser, ich löse die Beziehung und zwar sofort, denn es bedeutet: Ich verachte meinen Partner! In einer echten und wahren Liebesbeziehung auf beidseitiger Ebene gibt es kein Bedürfnis nach Selbstbefriedigung, kein Bedürfnis nach einem anderen Menschen, kein Bedürfnis zum Fremdgehen etc.!
Müssen nicht, aber zu 99,99% sind es eben Spielchen!! Das Leben ist wie eine Bühne, es kommt also darauf an, wie gut ich spiele! Wie nah ich an dieses Bild der Realität komme, liegt an jedem Einzelnen, das wird jedoch im wahren Kern nur selten oder aber viel zu spät erkannt. Menschen zeigen ihr wahres Gesicht nicht am Anfang, nicht in der Mitte, sondern immer erst am Ende einer Geschichte!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #39
Danke für die vielen Anregungen und Sichtweisen!
Ich glaube, ein Problem rührt daher, dass meine Freundin immer fragt: "und was machen wir dann zusammen?" Oder: "Wollen wir dies und jenes zusammen machen?" Sie sagt nie: "Ich würde jetzt gerne dies und jenes machen." Bei der Fragestellung mit dem "wir" kommt praktisch nicht vor, dass auch jeder was für sich machen kann. Dabei geht es in meinen Augen bei täglichem zusammen sein gar nicht anders, als das natürlich jeder auch einfach seins macht.
Und was mich völlig irritiert ist, dass sie beim Zusammenziehen darauf besteht, ein eigenes Zimmer für sich zu haben (mir würde sie natürlich auch eins zugestehen), weil sie angeblich das Bedürfnis hat, sich zurückzuziehen. Das ist eher nach einer langen früheren Beziehung extrem wichtig, sagt sie. Tatsächlich habe ich aber noch nicht ein einziges Mal erlebt, dass sie sich zurückziehen wollte. Das habe ich ihr auch so gesagt und sie antwortete, das stimme, das habe sie bei mir wirklich noch nie gewollt.
Ich wollte mich auch nie von ihr zurückziehen; ihre Anwesenheit hat mich noch nie gestört oder genervt. Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel. Ab und an sehr gerne (und es ist auch nicht immer ein Kompromiss, sondern beiderseitiges Interesse) aber nicht 7 Tage/Woche.
 
  • #40
Frauen wollen immer und schnell zusammenziehen, in bestimmten Jahren und oder noch blauäugig sind, damit sie den Mann am Wickel haben und auf ihn Einfluss nehmen können, für sein zukünftiges Verhalten!
Nee, erstmal stimmt das nicht, dass Frauen generell schnell zusammenziehen wollen (ich will das nicht und vielleicht will ich auch gar nicht. Keine Ahnung, mal sehen beim nächsten Mann.)

Und dann ist es nicht, um Einfluss nehmen zu können, sondern, weil sich die Frau, die gern zusammenziehen will, dann erst RICHTIG fühlt in einer Beziehung. Vorher ist das nur Besuchen, aber den schönen gemeinsamen Alltag hat man ja nicht, man muss immer wieder nach Hause, auch wenn es vielleicht nicht an jedem Abend ist.

Du projizierst auf Frauen die Mutter, wenn Du Angst davor hast oder generell unterstellst, dass Frauen den Mann umerziehen wollen, indem sie sein Verhalten beeinflussen.
Ich will damit nicht sagen, dass es nicht solche Frauen gibt. Und ja, die wollen auch schnell zusammenziehen und heiraten.

Aber umgekehrt gilt das nicht, dass jede Frau das will, nur weil sie zusammenziehen oder heiraten will. Manche finden es auch einfach schön so, viel Nähe, viel gemeinsamer Alltag, was Gemeinsames, gemeinsam Tapete aussuchen usw..

Ich würde mir echt verarscht vorkommen, eine solche, typische, verbreitete, weibliche Strategie mit zu bekommen!
? Welche Strategie? Meinst Du, dass sie ihn zuerst nicht gut genug fürs Kinderkriegen fand, und jetzt, wo sie merkt, es kommt kein "Besserer", und ihre Uhr tickt, nimmt sie dann doch ihn?
Hm. Das wäre in der Tat übel. Aber das muss ja nun auch nicht stimmen. Vielleicht hat sie sich so verliebt, dass sie sesshaft werden will mit ihm?
 
  • #41
Ich wollte mich auch nie von ihr zurückziehen; ihre Anwesenheit hat mich noch nie gestört oder genervt. Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel. Ab und an sehr gerne (und es ist auch nicht immer ein Kompromiss, sondern beiderseitiges Interesse) aber nicht 7 Tage/Woche.
Das widerspricht sich alles.
Lies Dir das nochmal durch und stelle bitte hier klar, was Du meinst.

Entweder Du willst Dich "nie" von ihr zurückziehen, (dann sind Deine ganzen Eingangsprobleme alle Quatsch),
oder Du willst auch gerne alleine abends (und sonst) etwas für Dich selbst machen (im Sinne deines Eingangspost) ,
dann ziehst Du Dich natürlich für diese jeweiligen Zeit dann natürlich auch von ihr zurück (was ja auch nicht schlimm ist, das musst Du dann halt auch so benennen).

Also @tremendat, wat soll et nun sin.....
 
  • #42
Ich wollte mich auch nie von ihr zurückziehen; ihre Anwesenheit hat mich noch nie gestört oder genervt. Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel. Ab und an sehr gerne (und es ist auch nicht immer ein Kompromiss, sondern beiderseitiges Interesse) aber nicht 7 Tage/Woche.
Habt ihr das Kinderthema denn geklärt...? Das wäre wirklich das wichtigere, denke ich...
Ansonsten - wäre es nicht doch vielleicht ganz gut, wenn ihr erstmal zusammen in eine eure beiden Wohnungen zieht, die andere untervermietet (oder derweile noch unbenutzt lasst, wenn das geldlich möglich ist) und dann nach drei Monaten mal schaut, ob ihr beide zufrieden seid..? Dann wäre es so eine Art wohnen auf Probe.
Wie gesagt, ich selbst hatte solche Probleme nicht nach dem Zusammenziehen, da hat jeder schnell auch seine Alltagssachen gemacht.
Hast du vorher noch nie mit einer Freundin zusammengewohnt mit 44 Jahren..? Mir erscheint das auch spät, wenn du vorher schon Beziehungen hattest. Woran ist es da denn gescheitert, oder wolltest du nicht? Das mit dem Kind klingt natürlich sehr unschön, da kann ich dich verstehen, wenn du vorsichtig bist.
 
  • #43
Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel. Ab und an sehr gerne (und es ist auch nicht immer ein Kompromiss, sondern beiderseitiges Interesse) aber nicht 7 Tage/Woche.
Und wo ist da dein Problem? Du bist erwachsen und kannst machen, was du möchtest.

Sag ihr das. Oder hast du Angst, dass sie komisch reagieren wird?
 
  • #44
Danke für die vielen Anregungen und Sichtweisen!
Ich glaube, ein Problem rührt daher, dass meine Freundin immer fragt: "und was machen wir dann zusammen?" Oder: "Wollen wir dies und jenes zusammen machen?" Sie sagt nie: "Ich würde jetzt gerne dies und jenes machen."
Du hast vorhin geschrieben, dass sie eigene Hobbies hat und eigene Freundschaften pflegt. Nun ist sie in dem Alter, in dem sie sich vlt. das WIR Gefühl wünscht. Das heißt nicht, dass sie alle ihre Hobbies und Freunde aufgibt, wenn ihr zusammenzieht.

Und was mich völlig irritiert ist, dass sie beim Zusammenziehen darauf besteht, ein eigenes Zimmer für sich zu haben (mir würde sie natürlich auch eins zugestehen), weil sie angeblich das Bedürfnis hat, sich zurückzuziehen. Das ist eher nach einer langen früheren Beziehung extrem wichtig, sagt sie. Tatsächlich habe ich aber noch nicht ein einziges Mal erlebt, dass sie sich zurückziehen wollte. Das habe ich ihr auch so gesagt und sie antwortete, das stimme, das habe sie bei mir wirklich noch nie gewollt.
Sie wollte sich nicht zurückziehen, da ihr nicht zusamnen wonht. Da will man natürlich so viel Zeit mit dem Partner verbringen wie es geht, ich meine, wenn man sich trifft, will man die Zeit richtig ausnutzen. Wenn man zusammenwohnt und der Andere "zum Altag" gehört, spürt man sicherlich das Bedürfnis, sich zurückzuziehen. Ich finde es gut mit den 2 zusätzlichen Zimmern. Sie macht sich Gedanken. Das ist doch gut. Ich habe das Gefühl, Du suchst und suchst nach einem Grund, mit ihr nicht zusammenzuziehen, hinterfragst ihre jede Meinung-(änderung).

Die Menschen ändern sich, Bedürfnisse ändern sich.

Ich glaube nämlich, dass sie gar nicht so anhänglich ist, dass Du Angst vor Freiheitsverlust haben solltest. Eine Beziehung ist halt nicht mehr single sein, also Absprachen treffen, Kompromisse eingehen aber es ist immer noch kein Gefängnis.

Ich wollte mich auch nie von ihr zurückziehen; ihre Anwesenheit hat mich noch nie gestört oder genervt. Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel.
Das kannst Du ihr doch sagen, vielleicht will sie dich gar nicht 7 Tage die Woche um sich haben. Wieso siehst du alles so schwarz. Mag sein, dass sie ein anderes Nähebedürfnis hat wie du, aber das heißt immer noch nicht, dass sie dich verschlingt und du erstickst.
Ich bin aber immer noch der Meinung, dass eine LAT für dich am besten wäre. Vielleicht kannst Du in ihre Nähe ziehen, oder sie in deine..Wenn ihr unbedingt zusammen sein wollt.
Ansonsten wohnen auf Probe, ohne eigene Wohnung zu kündigen und ohne sich in Stresssituationen in eigene Wohnung zu verkriechen. So könnt ihr beide sehen, ob es funktioniert.
 
  • #45
Danke für die vielen Anregungen und Sichtweisen!
Ich glaube, ein Problem rührt daher, dass meine Freundin immer fragt: "und was machen wir dann zusammen?" Oder: "Wollen wir dies und jenes zusammen machen?" Sie sagt nie: "Ich würde jetzt gerne dies und jenes machen." Bei der Fragestellung mit dem "wir" kommt praktisch nicht vor, dass auch jeder was für sich machen kann. Dabei geht es in meinen Augen bei täglichem zusammen sein gar nicht anders, als das natürlich jeder auch einfach seins macht.
Ja natürlich.. Ich fahre doch auch nicht meinen Partner besuchen, damit dann jeder für sich alleine irgendetwas unternimmt und wäre umgekehrt auch etwas irritiert.
Wie soll das denn laufen? "Liebster, kommst du heute Abend zu mir? Ich hab aber vor den ganzen Abend xy am PC zu spielen und du kannst dich ja anderweitig beschäftigen." Solange man nicht zusammen lebt und einen gemeinsamen Alltag lebt, macht eben jeder seins bei sich daheim und wenn man sich dann sieht, gehe ich verrückterweise auch davon aus etwas zusammen zu machen...
Und was mich völlig irritiert ist, dass sie beim Zusammenziehen darauf besteht, ein eigenes Zimmer für sich zu haben (mir würde sie natürlich auch eins zugestehen), weil sie angeblich das Bedürfnis hat, sich zurückzuziehen.
Ich verstehe die Irritation nicht. Deine Freundin wird auch Dinge bei sich Zuhause machen, wenn du nicht da bist und möchte auch ihren Rückzugsort und Zeit für sich und möchte dir diesen ebenso geben.

Das klingt doch ganz gut. Dann kannst du doch deinen Interessen nachgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #46
Das widerspricht sich alles.
Lies Dir das nochmal durch und stelle bitte hier klar, was Du meinst.

Entweder Du willst Dich "nie" von ihr zurückziehen, (dann sind Deine ganzen Eingangsprobleme alle Quatsch),
oder Du willst auch gerne alleine abends (und sonst) etwas für Dich selbst machen (im Sinne deines Eingangspost) ,
dann ziehst Du Dich natürlich für diese jeweiligen Zeit dann natürlich auch von ihr zurück (was ja auch nicht schlimm ist, das musst Du dann halt auch so benennen).

Also @tremendat, wat soll et nun sin.....
Ich meine: nicht ihre schiere Anwesenheit stört mich, sondern dass sie nichts alleine zu tun zu haben scheint. Es kommt mir vor, als ob sie nichts mit sich selbst anzufangen weiß.
Vielleicht hat sie es auch nur "verlernt", denn sie war ewig mit jemandem zusammen, der wohl andauernd was von ihr wollte, zumeist Sex, und da musste sie wohl immer dafür kämpfen, Zeit zum Lernen zu haben.
 
  • #47
Und was mich völlig irritiert ist, dass sie beim Zusammenziehen darauf besteht, ein eigenes Zimmer für sich zu haben (mir würde sie natürlich auch eins zugestehen),
Wenn mir meine Partnerin das sagen würde, so würde ich ihr sagen, damit ist alles gesagt, dass wir nicht zusammenziehen können, jeder behält seine Wohnung, ich verstehe nicht was es da noch zu diskutieren gäbe, Punkt.
Nee, erstmal stimmt das nicht, dass Frauen generell schnell zusammenziehen wollen
Ich rede im Plural, also von Frauen nicht von dir! Es gibt immer und überall die sogenannte Ausnahme, von der sprechen wir hier nicht!
? Welche Strategie? Meinst Du, dass sie ihn zuerst nicht gut genug fürs Kinderkriegen fand, und jetzt, wo sie merkt, es kommt kein "Besserer", und ihre Uhr tickt, nimmt sie dann doch ihn?
Hm. Das wäre in der Tat übel.
Zu mir kommt das so rüber! Das wäre nicht das erste Mal, was ich da lese!
Habt ihr das Kinderthema denn geklärt...? Das wäre wirklich das wichtigere, denke ich...
Ich würde niemals eine Frau als Partnerin haben wollen, die die Beziehung am Kinderthema fest macht, bei mir zählt nur eins die echte, wahre, beidseitige Liebe und alles andere kommt danach, alles andere ist das Pferd von hinten aufzäumen, der Schuß geht nach hinten los!
Ansonsten - wäre es nicht doch vielleicht ganz gut, wenn ihr erstmal zusammen in eine eure beiden Wohnungen zieht, die andere untervermietet (oder derweile noch unbenutzt lasst, wenn das geldlich möglich ist) und dann nach drei Monaten mal schaut, ob ihr beide zufrieden seid..? Dann wäre es so eine Art wohnen auf Probe.
Wenn ich erst Probewohnen muss, dann gehe ich ein Möbelgeschäft, das mache ich nicht mit meiner Partnerin, denn hier fehlt die Liebe, hier fehlt die Überzeugung, damit geht alles schief!
Hast du vorher noch nie mit einer Freundin zusammengewohnt mit 44 Jahren..?
Ich bin überzeugt, dass FS wie viele Männer, einfach nichts an Freiheiten und Unabhängigkeiten verlieren möchten, schau dir doch die vielen Ehen und Beziehungen an, die nur funktional nach außen scheinen, sonst gar nicht!
Und wo ist da dein Problem? Du bist erwachsen und kannst machen, was du möchtest.
Sag ihr das. Oder hast du Angst, dass sie komisch reagieren wird?
Eben nicht, die allermeisten Menschen in Beziehungen können nicht machen, was sie möchten!
 
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  • #48
Ich würde niemals eine Frau als Partnerin haben wollen, die die Beziehung am Kinderthema fest macht, bei mir zählt nur eins die echte, wahre, beidseitige Liebe und alles andere kommt danach, alles andere ist das Pferd von hinten aufzäumen, der Schuß geht nach hinten los!
Normalerweise lese ich deine Beiträge nicht mehr. Aber es ging darum, dass wenn beide was unterschiedliches im Leben wollen, etwas grundlegendes, es dann einfach nichts bringt bei der Beziehung den nächsten Schritt zu gehen. Wenn einer sagt, er will auf jeden Fall nach Australien auswandern in zwei Jahren und der andere sagt, ne, das will ich auf keinen Fall - warum dann überhaupt zusammenziehen? Dann ist es ganz überflüssig, über die Probleme beim Zusammenziehen nachzudenken, den Stress muss man sich doch dann nicht machen. Ist doch klar, dass das nichts wird. Ich verstehe nicht, was du da reininterpretierst. Der FS hat das Kinderthema ja als Problem zur Sprache gebracht. Meine Güte.
Eben nicht, die allermeisten Menschen in Beziehungen können nicht machen, was sie möchten!
Du machst immer solche pauschalen Aussagen, da kann man wirklich nur mit den Ohren schlackern. Warum hast du überhaupt eine Beziehung? Bei dir gehts doch auch? Warum soll das jetzt bei den meisten anderen Menschen nicht so sein? Im Übrigen schränkt man sich immer ein in Beziehungen, LAT oder nicht, weil man sich IMMER absprechen, verabreden muss, planen usw., und das macht man meist gern, weil man den anderen liebt. Daher ist das nichts negatives.
Ich bin überzeugt, dass FS wie viele Männer, einfach nichts an Freiheiten und Unabhängigkeiten verlieren möchten, schau dir doch die vielen Ehen und Beziehungen an, die nur funktional nach außen scheinen, sonst gar nicht!
Er MUSS doch nicht zusammenziehen? Er überlegt es von sich aus und wiegt ab! Keiner hier sagt, los, zieh mit deiner Freundin zusammen. Er hat nach verschiedenen Sichtweisen gefragt und so schreibt eben jeder, was er denkt. Ich finde LAT, wenn beide das wollen, auch absolut legitim. Ach egal, es lohnt einfach nicht, ich ärgere mich, dass ich überhaupt noch antworte.
 
  • #49
Ich meine: nicht ihre schiere Anwesenheit stört mich, sondern dass sie nichts alleine zu tun zu haben scheint. Es kommt mir vor, als ob sie nichts mit sich selbst anzufangen weiß.
Vielleicht hat sie es auch nur "verlernt", denn sie war ewig mit jemandem zusammen, der wohl andauernd was von ihr wollte, zumeist Sex, und da musste sie wohl immer dafür kämpfen, Zeit zum Lernen zu haben.
Vielleicht hörst Du auf, deine Freundin zu analysieren und fängst an zu leben und zu lieben?
Und wenn sie nicht gut alleine sein kann, auch wenn sie jemanden um sich haben möchte, heißt immer noch nicht, dass sie dich nicht atmen lässt, ich meine warum bist Du überhaupt mit ihr zusammen?

Du brauchst keine Beziehung, warum suchst Du dir nicht eine Freundschaft +? So kannst du arbeiten wie lange du willst, schlafen gehen wann du willst, deinen entspannten sex haben und keine nervige Freundin, die dich offensichtlich zum Atmen braucht.(glaube ich zwar nicht, aber egal)
Ich meine, alleine der Gedanke mit der Masturbation. Ja, mein Gott, dann machst du es nicht jeden Tag, sondern alle zwei Tage, oder drei oder wenn es sich halt anbietet. Aber dies als Argument gegen das Zusammenziehen zu nutzen, finde ich sowas von schräg.
Du suchst ständig nach Gründen, um mit dieser Frau nicht zusammenzuziehen. Du analysierst sie wie ein Psychologe. Warum bist Du mit ihr zusammen?
Ich sag's noch mal, nicht zusammenziehen. Sonst muss sich noch die arme Frau anhören, wie bedürftig sie ist und dass sie sich mit sich selber nicht beschäftigen kann, nur weil sie gerade mal ein ausgeprägtes Nähebedürnis hat oder mal kuscheln will während du etwas anderes machen möchtest.. oder das Thema Musik, ja dann nutzt man Kopfhörer, wo ist das Problem??
Es gibt genug Männer, die vorurteilfrei sind und sich aufs Zusammenziehen freuen würden.
Sie passt nicht zu dir. Sie ist eine normale Frau, die aus einer längeren Beziehung kommt, also ein Beziehungsmensch. So eine Frau passt nicht zu dir.
 
  • #50
Normalerweise lese ich deine Beiträge nicht mehr.
Du brauchst es auch jetzt nicht tun!
Aber es ging darum, dass wenn beide was unterschiedliches im Leben wollen, etwas grundlegendes, es dann einfach nichts bringt bei der Beziehung den nächsten Schritt zu gehen. Wenn einer sagt, er will auf jeden Fall nach Australien auswandern in zwei Jahren und der andere sagt, ne, das will ich auf keinen Fall - warum dann überhaupt zusammenziehen?
Genau darum geht es mir, wer so argumentiert gibt unbewusst zu, dass es eben beidseitig an der echten und wahren Liebe fehlt!
Dann ist es ganz überflüssig, über die Probleme beim Zusammenziehen nachzudenken, den Stress muss man sich doch dann nicht machen. Ist doch klar, dass das nichts wird. Ich verstehe nicht, was du da reininterpretierst. Der FS hat das Kinderthema ja als Problem zur Sprache gebracht. Meine Güte.
Stimmt absolut, das ist auch meine überzeugte Meinung, wenn die echte Liebe fehlt, ist wirklich alles überflüssig! Deswegen gehen so viele Beziehungen in die Brüche, da es an der echten und wahren Liebe fehlt!
Du machst immer solche pauschalen Aussagen, da kann man wirklich nur mit den Ohren schlackern. Warum hast du überhaupt eine Beziehung? Bei dir gehts doch auch? Warum soll das jetzt bei den meisten anderen Menschen nicht so sein? Im Übrigen schränkt man sich immer ein in Beziehungen, LAT oder nicht, weil man sich IMMER absprechen, verabreden muss, planen usw., und das macht man meist gern, weil man den anderen liebt. Daher ist das nichts negatives
Aufgrund meines umfangreichen erlebten und selbst erlernten Wissens, kann ich sehr vieles pauschal erkennen und erklären, da sie meist dieselben Ursachen (Defizite in den "S" Werten und Defizite in der Aufrichtigkeit und in der Authentizität sich selber gegenüber!) haben, die letztendlich gleiche Wirkungen auslösen!
Er MUSS doch nicht zusammenziehen? Er überlegt es von sich aus und wiegt ab! Keiner hier sagt, los, zieh mit deiner Freundin zusammen. Ach egal, es lohnt einfach nicht, ich ärgere mich, dass ich überhaupt noch antworte.
Er muss nicht zusammenziehen, obwohl typischerweise wieder einige Frauen ihm Mut machten, das zu tun, was ich fatal finde!
Ich kann deine Antworten lesen, ohne dass ich mich ärgere, auch wenn ich oft meinen Kopf schütteln muss. Ich habe eben meine überzeugte Ansicht, meine Meinung und das sollte jeder auch so sehen, sonst braucht er sich hier gar nicht rumtummeln!
 
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  • #51
Tatsächlich habe ich aber noch nicht ein einziges Mal erlebt, dass sie sich zurückziehen wollte. Das habe ich ihr auch so gesagt und sie antwortete, das stimme, das habe sie bei mir wirklich noch nie gewollt.
Ich wollte mich auch nie von ihr zurückziehen; ihre Anwesenheit hat mich noch nie gestört oder genervt. Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel
Glaubst du sie meint es gar nicht so, mit dem eigenen Zimmer, sondern sagt es um dich zu beruhigen?
So ganz verstehe ich die Aussage von dir nicht.
Viele Leute wollen nicht nonstop was zusammen machen. Vor allem wenn sie länger alleine waren und ihre Gewohnheiten und Eigenheiten entwickelt haben.
Also, bist du in guter Gesellschaft.
Wenn man ein Kind bekommt, ist die Zeit um eigene Sachen zu machen übrigens sehr sehr eingeschränkt.

Vielleicht solltet ihr diese Option vor allem anderen klären.

Und wie schon gesagt. Sprech mit ihr über deine Befürchtung, Wünsche.
Eigentlich finde ich es eher ein gutes Zeichen, dass dir bewusst ist was du brauchst und willst.
Bei vielen Paare, ist das Problem, dass dich mindestens einer unwohl fühlt ohne genau sagen zu können, was das Problem ist.
 
  • #52
Ich will aber ich am Feierabend auch mit meinen Interessen beschäftigen, und nicht jeden ganzen Abend "zusammen" etwas machen, wie einen Kompromiss bei einem Film oder einer Serie oder einem Gesellschaftsspiel. Ab und an sehr gerne (und es ist auch nicht immer ein Kompromiss, sondern beiderseitiges Interesse) aber nicht 7 Tage/Woche.
Wenn dir das zu große Bauchschmerzen bereitet, dann überstürzt nichts ...sonst schadet es deiner Beziehung mehr, als es ihr nützt.

Manche Menschen sind fürs Zusammenleben nicht gemacht, oder deine aktuelle Partnerin ist schlicht nicht die Richtige für dieses Vorhaben. Sprich: du kannst es dir mit ihr nicht vorstellen... manchmal fühlt man es einfach nicht .....
 
  • #53
Glaubst du sie meint es gar nicht so, mit dem eigenen Zimmer, sondern sagt es um dich zu beruhigen?
Also wenn das so wäre, dann dürfte er sich auf ein zusammenziehen erst recht nicht mit ihr einlassen, da sie eine Spielerin ist! Die Hauptfrage ist doch, gibt es hier beidseitig eine echte und wahre Liebe, ja oder nein?
Viele Leute wollen nicht nonstop was zusammen machen. Vor allem wenn sie länger alleine waren und ihre Gewohnheiten und Eigenheiten entwickelt haben.
Das dürfte doch kein Thema sein!
Also, bist du in guter Gesellschaft.
Wenn man ein Kind bekommt, ist die Zeit um eigene Sachen zu machen übrigens sehr sehr eingeschränkt.
Vielleicht solltet ihr diese Option vor allem anderen klären.
Solange nicht abgeklärt ist, ob sich die beiden gleichermaßen echt und wahr lieben, so lange braucht man gar nicht weitere Fragen stellen, auch keine weitere Schritte gehen!
Und wie schon gesagt. Sprech mit ihr über deine Befürchtung, Wünsche.
Eigentlich finde ich es eher ein gutes Zeichen, dass dir bewusst ist was du brauchst und willst.
Bei vielen Paare, ist das Problem, dass dich mindestens einer unwohl fühlt ohne genau sagen zu können, was das Problem ist
Leider ist das so, dass die meisten Leute in Beziehungen, nicht über solche wichtigen Themen miteinander reden, deshalb gehen Beziehungen in die Brüche, wichtige Themen sollten nicht mit Außenstehenden besprochen werden, wer das tut, gibt unbewusst zu, dass er keine stimmige Beziehung lebt, ich wäre echt entäuscht, wenn ich wüsste dass meine Partnerin wichtige Beziehungs-Themen mit anderen Leuten, statt mit mir bespricht, das macht doch nur jemand, wenn er kein Vertrauen hat, dann kann man ja gleich den Koffer packen!
 
L

Lionne69

Gast
  • #54
Tatsächlich habe ich aber noch nicht ein einziges Mal erlebt, dass sie sich zurückziehen wollte.

Aber das ist doch logisch.
Ihr lebt jetzt nicht zusammen, dadurch hat jede*r Zeit für sich.
Da ist es eher normal, dass man sie Zeit in der man zusammen ist, auch miteinander verbringt.
So wie es normal ist, zu fragen, was Du, was wir unternehmen wollen. Es geht bei der Formulierung dieser Frage um das Wir, nicht um was will ich, im Sinne von - ich bestimme.

Und sie macht sich mit dem separaten Zimmer ja auch durchaus Gedanken, dass sie ihren Freiraum braucht, denn sie auch Dir zugesteht. Zeit für eigenes, Hobbys, Freund*innen, Rückzug.

Fur mich klingt es bei Dir eher danach, Du willst grundsätzlich nicht zusammen ziehen. Sie hat da andere Vorstellungen, möchte mit Dir eine Zukunft.
Familie und LAT Modell ist schwierig.

Also wird es darum gehen, gibt es nun ein weiteres Miteinander mit Entwicklung, oder Bewahrung des Status Quo, dann kann aber ihre Konsequenz sein, sich zu trennen.

Du solltest ernsthaft überlegen, was Du willst, richtig schlüssig finde ich Deine Gründe gegen Zusammenziehen nicht. Das sind lösbare Dinge.
Ich denke, Du willst nicht, ganz simpel.

Wie schon jemand schrieb, wer will, findet Wege, wer nicht will, Gründe.

W, 51
 
  • #55
Sie wollte sich nicht zurückziehen, da ihr nicht zusamnen wonht. Da will man natürlich so viel Zeit mit dem Partner verbringen wie es geht, ich meine, wenn man sich trifft, will man die Zeit richtig ausnutzen. Wenn man zusammenwohnt und der Andere "zum Altag" gehört, spürt man sicherlich das Bedürfnis, sich zurückzuziehen

Ihr lebt jetzt nicht zusammen, dadurch hat jede*r Zeit für sich.
Da ist es eher normal, dass man sie Zeit in der man zusammen ist, auch miteinander verbringt.
Ich glaube, diese Antworten beruhen auf der falschen Vorstellung, dass wir uns weniger häufig sehen würden, weil wir noch nicht zusammen wohnen. So ist es aber nicht: wir haben zwar getrennte Wohnungen, sind aber jeden Tag zusammen (außer wenn ich ganz woanders bei meinem Kind), nur halt mal bei ihr und mal bei mir.
Und trotzdem habe ich noch nie erlebt, dass sie sich tatsächlich zurückziehen wollte.
Es klingt auch in meinen Ohren sehr gut, dass sie auf eigenen Zimmern in einer gemeinsamen Wohnung besteht. Aber ihre Äußerung passt halt nicht zu unserer Beziehungs-Realität. Stellt euch vor, jemand besteht beim Einrichten auf dem Kauf eines besonders großen Esstischs, weil man da gut viele Freunde bewirten könne. Tatsächlich habt ihr aber noch nie erlebt, dass er viele Freunde oder überhaupt welche zu Gast gehabt hätte, sondern wenn, dann auswärts trifft. Das passt doch nicht zusammen.

Thema Kinder: eigentlich hatte ich jemand zur Familiengründung gesucht. Dann habe ich diese Frau getroffen und mich verliebt, obwohl sie sagte, sie wolle keine. Da habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt, ob ich die Beziehung eingehen soll, wenn sie nicht von vornherein wegen unterschiedlicher Lebensvorstellungen zu Thema zum Scheitern verurteilt sein soll. Und ich habe mich für sie entschieden. Auch weil sie aus einem sehr problembehafteten Elternhaus kommt, in dem die Kinder häufiger nicht die elterliche Wärme zu spüren bekamen, die sie brauchten.
 
  • #56
Ich glaube, diese Antworten beruhen auf der falschen Vorstellung, dass wir uns weniger häufig sehen würden, weil wir noch nicht zusammen wohnen. So ist es aber nicht: wir haben zwar getrennte Wohnungen, sind aber jeden Tag zusammen (außer wenn ich ganz woanders bei meinem Kind), nur halt mal bei ihr und mal bei mir.
Und trotzdem habe ich noch nie erlebt, dass sie sich tatsächlich zurückziehen wollte.
Es klingt auch in meinen Ohren sehr gut, dass sie auf eigenen Zimmern in einer gemeinsamen Wohnung besteht. Aber ihre Äußerung passt halt nicht zu unserer Beziehungs-Realität. Stellt euch vor, jemand besteht beim Einrichten auf dem Kauf eines besonders großen Esstischs, weil man da gut viele Freunde bewirten könne. Tatsächlich habt ihr aber noch nie erlebt, dass er viele Freunde oder überhaupt welche zu Gast gehabt hätte, sondern wenn, dann auswärts trifft. Das passt doch nicht zusammen
Warum willst du die ganze Zeit entscheiden, was passt und was nicht passt. Was willst Du von dieser Frau? Liebst Du sie? Willst du mit ihr zusammen sein, willst Du für sie da sein?
Momentan suchst du nach einem Grund um nicht zusammenzuziehen.
Ein Tisch. Ich habe auch einen grossen Tisch an dem ich eigentlich nie sitze. Aber ein Tisch "gehört halt dazu". Mit einem großen Tisch asoziere ich schöne Sachen, eben mit Freunden quatschen , gute Gespräche (auch wenn ich keine Freunde einlade) es geht um das Gefühl, ein Tisch ist wie ein Fundament. .Und solltet ihr doch ein Kind haben, dann seid ihr Familie und euer Freundeskreis kann sich vergrößern. (Kindergeburstage usw.)
Du suchst ein Haar in der Suppe.
Deine Freundin ist ein Beziehungmensch, mit allen Vor- und Nachteilen. Sie ist authentisch.
Sie möchte den nächsten Schritt wagen, sie weiss um deine Befindlichkeiten, möchte 2 zusätzliche Zimmer. Was machst Du? Du suchst und suchst und analysiert, anstatt Dir selber zugestehen, dass Du es gar nicht willst. Du willst Deine Unabhängigkeit nicht verlieren, Du willst machen was Du willst, Du willst dich nicht festlegen,wann zu Feierabend machst, du willst in Ruhe an Dir rumspielen, Du willst laut Musik hören ohne einen Rücksicht auf den anderen nehmen zu müssen. Du kannst hier 100 Ratschläge bekommen, da findest du trotzdem irgendwas, was dagegen spricht.
Hör auf deine Freundin, ihre Vergangenheit, ihre Kindheit zu analysieren. Wie war denn deine Vergangenheit , wie war denn deine Kindheit? Wer so ein grosses Unabhängigkeitsbedürfnis hat, musste in der Vergangenheit auch etwas gravierendes erlebt haben. Reibt es dir deine Freundin unter die Nase? Nein, sie möchte mit dir sogar ein Kind, sie möchte mit dir eine Familie gründen, die möchte mit dir eine Wohnung teilen. Eigentlich etwas positives. Was machst Du? Alles schlecht.
 
  • #57
Nein, sie möchte mit dir sogar ein Kind, sie möchte mit dir eine Familie gründen, die möchte mit dir eine Wohnung teilen. Eigentlich etwas positives. Was machst Du? Alles schlecht.
Ich sehe es nicht so, dass er alles schlecht macht. Er ist rational. Bevor er zusammenzieht und ein Kind zeugt, analysiert er die Frau/die Beziehung. Finde ich gut, nicht wenige Männer machen es andersherum.

Die Beiden sind auch nicht seit Ewigkeiten zusammen, sondern erst seit knapp 20 Monaten. Die Verliebtheitsphase ist vorbei, jetzt schaut er, ob es passt.

Der FS sollte sich der Frau gegenüber aber fair verhalten und seine Entscheidung bald mitteilen.
 
  • #58
Ich sehe es nicht so, dass er alles schlecht macht. Er ist rational. Bevor er zusammenzieht und ein Kind zeugt, analysiert er die Frau/die Beziehung. Finde ich gut, nicht wenige Männer machen es andersherum.
Ja, aber ganz ehrlich. Wenn man alles, jede Aussage hinterfragt und analysiert ( jetzt es es komisch, dass sie einen Tisch haben will🤯) und zusätzlich noch eigene Gründe (für mich persönlich aus der Luft gegriffen bzw. Die man schnell aus der Welt schaffen kann, wenn man es nur möchte, aber jeder ist halt anders) hat, dann hat sich die Frage schon im Ausgangspost beantwortet.
Ich lese hier wenig positives über die Freundin. Im Gegenteil, jede ihre Aussage wird hinterfragt. Sie will ein Zimmer für sich, obwohl der FS nicht merkt, dass sie sich zurückziehen will, sie will einen Tisch zum bewirten, obwohl sie keine Gäste empfängt.
Ich bin jemand der viel Nähe braucht, würde mich aber auch über ein zusätzliches Zimmer freuen, in dem ich alleine sein kann. Ich habe einen Tisch, obwohl ich kein Mensch bin, der oft Freunde einlädt (ich besuche sie lieber selber) hier fehlt die Leichtigkeit. Ich meine nicht, dass man die Augen verschließen soll, aber ich finde es übertrieben, dass man alles hinterfragt und in Frage stellt.
Die Freundin hat schlechte Karten, wenn es darum geht, ihm das Zusammenziehen schmackhaft zu machen, denn der FS findet immer wieder einen Grund, der dagegen spricht.
Wer nicht wagt..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #59
wir haben zwar getrennte Wohnungen, sind aber jeden Tag zusammen ...
Und trotzdem habe ich noch nie erlebt, dass sie sich tatsächlich zurückziehen wollte.
Thema Kinder: eigentlich hatte ich jemand zur Familiengründung gesucht.
Ich verstehe Dich FS nicht. Du willst Kinder, hast bereits eines und „kämpfst“ argumentativ, dass Du Freiraum haben willst und jeder sich auch mal allein beschäftigen soll. Interessant, das wirst Du einem Kind oder Kleinkind schwer sagen können oder dieses einfach raus vor die Tür zum Spielen schicken. Ich kenne viele Eltern mit Klein- und Schulkindern, die stöhnen, weil die Kinder Aufmerksamkeit wollen, Toben und sich nicht still und leise stundenlang zurückziehen, sondern von den Eltern eingebunden werden wollen. Mit meinen Freundinnen ist nicht einmal ein 15 minütiges Telefonat möglich, ohne das sich die Kinder einmischen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen. Mit Kindern als Freiberuflicher wirst Du Dich im Homeoffice bzw. weil du generell von zu Hause arbeitest, umgucken. Und auch freie Zeiteinteilung bei der Arbeit ist passé. Ein Kind braucht Strukturen, geregelte zuverlässige Tagesabläufe. Und die spontanen Freiheiten beim Sex, die kommen dann erst.
Abgesehen vom noch theoretischem Nachwuchs, verstehe ich nicht, du triffst dich jeden Tag mit deiner Freundin. Wenn Du kurzzeitig was erledigt hast, saß sie nur daneben, starrte in die Luft, schaute dir zu oder zappte im TV nach interessanten Serien. Ich frage mich immer noch, was soll deine Freundin allein für sich machen, gerade wenn sie sich verabredet hat und man eben weil man sich trifft, dann auch gemeinsam Zeit verbringen will? Ihr verhaltet euch ähnlich, ist sie bei Dir, ist sie dein Gast und umgekehrt. Aber 2 Jahre lief es doch gut mit täglich sehen und Zeit verbringen; und nun plötzlich ein angedachter Zusammenzug, da passt alles plötzlich nicht oder wird ein Problem?
Man kann alles echt theoretisch zerhirnen, was in der Zukunft einen alles stören könnte, ob das der Fall ist, oder sich nicht andere Lösungen ergeben oder ganz andere Situationen? In der Theorie ist vieles rosarot oder schwarz, wie man es sehen möchte; in der Praxis erfährt man erst, wie es wirklich ist. Ich bin wie einige Foristen vorschlagen beim Probewohnen in einer der beiden Wohnungen. Wenn man es eine zeitlang auf engsten Raum miteinander aushält und gut miteinander kann, dann ist auch der Grundstein da, für eine größere Wohnung und Kinder. Einfach mal ausprobieren, dann spekuliert man nicht über scheinbar ungelegte Eier. Du kannst zu allen „Problemen“ (außer Kinderthema) dir jetzt schon theoretisch deine Lösungsgedanken machen und mit ihr mgl. Regeln aufstellen; mal ihr Entgegenkommen und versuchen Kompromisse schließen.
Und gleiches wie @Monikka, #56 dachte ich auch, hat sie gut beschrieben, 👌
 
  • #60
Also lieber FS, das klingt mir auch alles danach, als ob du das Haar in der Suppe suchst. Wenn du merkst, du willst vom Bauchgefühl her nicht - dann mach es nicht. Dann erklär ihr die vordergründigen Sachen, die du hier schreibst. Aber für dich denke ich, steckt da eher generell Zweifel dahinter - entweder am gemeinsamen Wohnen oder aber direkt an der Beziehung. Darüber solltest du dir klar werden. Nach 20 Monaten kommt das schon mal vor. Liebst du sie wirklich? Wenn du eigentlich noch Kinder wolltest und früher mal mit jemanden zusammen wohnen, dann ist sie es vielleicht auch nicht. Wie du über sie schreibst kommt in der Tat jetzt nicht sehr liebevoll rüber.
Ich bin jemand, der vor jeder Veränderung Ängste hat - definitiv ein Minus und ich weiß nicht, woher das kommt - aber selbst ich hab, als sich die Gelegenheit ergab bei meinem jetzigen Partner das erste Mal gedacht, ja, zusammenziehen wär super. Nach sechs Monaten, als mein damaliger WG-Kumpel seinen baldigen Auszug ankündigte. Und mein Freund hat nach kurzer Bedenkzeit ja gesagt. Weil wir so gut passten und uns liebten. Das Zusammenwohnen ist die beste WG und die beste Beziehung, die ich je hatte. Wir sind seit Jahren glücklich, weder zu viel Alltag noch zu wenig Raum für individuelle Sachen. Ich kann daher deine Ängste zwar verstehen, denke aber, du willst einfach im Grunde nicht.
 
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