• #31
Nein, keine Fragen mehr. Deine erübrigt sich damit auch. Zieht er zu Dir, wirst Du ihn erstmal "mitversorgen", bis sich das etwas einpendelt. Ziehst Du zu ihm, ist es erstmal sein Haushalt.

Die Situation scheint verfahren. Du möchtest eine für Dich optimale Lösung. Ihr solltet mal offen und klar miteinander reden. Ich denke, auf beiden Seiten sind verständlicherweise bestimmte Themen "gesetzt". Das sind bei Dir die Kinder (und der Job?), bei ihm Job und Mutter. Er sucht ja auch nicht nach Stellen für Dich und Schulen für Deinen Sohn und übergeht Dich. Bei beiden ein Haus (mit entsprechend doppelten Möbeln). Ich denke, da ist im Grunde nur ein phasenweise Zusammenziehen an Wochenenden oder mit Heimarbeit möglich. Ich vermute, Du bist letztlich im Moment wegen Deiner Kinder unflexibler als er, da ist es nicht gut, unbedacht Forderungen zu stellen.
Sobald Deine Söhne etwas älter sind, bist Du im Grunde diejenige, die umziehen könnte, wenn Du einen Jobwechsel nicht als problematisch siehst. Wie flexibel bist Du dann? Würdest Du selbst erfüllen, was Du von ihm erwartest?
Wären meine Kinder nicht mehr zuhause, spräche meinerseits nichts gegen einen Umzug. Nicht überstürzt, d.h. Job suchen, Haus vermieten, umziehen. Aber bis ich diese Option habe, bin ich Ende 50... Im Übrigen hab ich keinen Job für ihn gesucht, da genügt ein Blick in die Wochenendausgabe der Tageszeitung...
 
  • #32
Mir ist nicht klar, wie du dir das Zusammenleben vorstellst. Natürlich wärst du für den kompletten Haushalt zuständig, ob bei dir oder bei ihm ist völlig egal.

Wieso du denkst, das wäre erst ab seinem Renteneintritt so, erschließt sich mir auch nicht. Mutter und Schwester würden ihre Rundumversorgung vermutlich umgehend einstellen, wenn der Freund der FS eine Frau findet, die sich das mit ihm antut.
 
  • #33
Wären meine Kinder nicht mehr zuhause, spräche meinerseits nichts gegen einen Umzug. Nicht überstürzt, d.h. Job suchen, Haus vermieten, umziehen. Aber bis ich diese Option habe, bin ich Ende 50...

Sehe ich nicht. Dein jüngerer Sohn ist in vier Jahren mit der Schule fertig und wird dann sowieso irgendwo studieren gehen. Der andere Sohn wird bis dahin auf eigenen Beinen stehen können. Wenn das der Plan ist, kannst Du in drei Jahren schon langsam nach einem Job suchen und ggf. für kurze Zeit pendeln. Das passt dann sogar in etwa zu dem Zeithorizont, den er angesprochen hat.
 
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