• #1

Zweckpartnerschaft, um ein Kind zu bekommen?

... manchmal wünsche ich mir sowas. An die große Liebe glaube ich nicht mehr so richtig ... Beziehungen,die darauf basieren sollen,erlebe ich als fragil ... viele bleiben nur der Kinder wegen zusammen. Denkt noch jemand manchmal,dass es sinnvoller wäre,einfach die alltagskompatibilität abzuchecken und sich als Wunscheltern zusammenzutun, ohne ne leidenschaftliche Partnerschaft haben zu müssen, die schnell zu Ende sein kann?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Denkt noch jemand manchmal,dass es sinnvoller wäre,einfach die alltagskompatibilität abzuchecken und sich als Wunscheltern zusammenzutun, ohne ne leidenschaftliche Partnerschaft haben zu müssen, die schnell zu Ende sein kann?
Die Zweckbeziehung kann genauso schnell beendet sein, wenn einer der beiden doch einen Traumpartner trifft. Oder denkt, er hätte einen getroffen. Also es müssen schon beide mit der Beziehungswelt abgeschlossen haben und das für lange bis immer, wenn sie sich auf sowas einlassen wollten.

Was wird dem zukünftigen Kind vermittelt? Vielleicht nicht mal das Schlechteste. Wenn die Eltern harmonisch sind miteinander und beide das Kind lieben und sich drum kümmern wollen, ist das viel mehr, als viele Kinder haben, die in solchen Verliebt-verlobt-verheiratet-Beziehungen erleben, wo irgendwann die Verliebtheit weg ist, die Leute sehen, mit wem sie WIRKLICH zusammen sind und sich DANN arrangieren müssen. Vielleicht noch dem Kind die Schuld in die Schuhe schieben, dass man als Paar zusammenbleiben muss.

Ich könnte mir vorstellen, dass in so manchen Köpfen die Beziehung nur noch eine Zweckbeziehung ist. Aber das sind dann wirklich Leute, die irgendwo noch wenigstens ein bisschen glauben, dass es doch noch was anderes gäbe. Begegnete ihnen bislang nur nicht. Dabei ist es unerheblich, ob sie sich dann wirklich trennen würden. Erheblich ist nur, dass sie die aktuelle Beziehung nicht so prickelnd finden und noch träumen. Vielleicht nicht dauernd, aber unterschwellig schlummert da was, das wieder aktiviert werden könnte. Und genauso kann es auch passieren, wenn man eine Zweckgemeinschaft eingeht. Man weiß nie, was übermorgen sein wird.
 
  • #3
Liebe FSin, das kannst nur Du allein wissen und musst danach handeln und dann den passenden Partner finden.
Für mich ist das einfach grundsätzlich nichts und geht einfach nicht, mich auf jemand Fremden einzulassen, diesen nah an mich ranzulassen, in mein Leben und meine Wohnung zu lassen; wenn ich ihn nicht liebe. So sehr ich meine Familie und Freunde mag, aber nach 2 bis spätestens 5 Tagen, will ich Abstand und Distanz, egal wie sehr wir miteinander harmonieren. So groß könnte das Haus und Grundstück nicht sein, 24/7 jemanden nur freundschaftlich um mich herumwuseln zu lassen. Erst meine Liebesgefühle, lassen einen Menschen so nah an mich heran, die Liebe ist der Kitt, der mich an denjenigen bindet, seine Launen und Probleme mitzutragen, dass ich gern neben ihm im Bett liege, mich an ihn ankuschele, ihn täglich um mich haben und bei mir haben möchte.
Ich muss auch ehrlich gestehen, dass mir eine rationale vernunftorientierte Musterbeziehung bisher nicht untergekommen ist, alle Pärchen, die ich kenne und kannte, haben sich zu anfangs geliebt oder lieben sich trotz ganzer Streitereien und Verletzungen dennoch.
Aber letztlich will ich nur Dir damit sagen, für mich ist diese Konstellation unmöglich und es gibt sicherlich, weitere Menschen, die eine Vernunftbeziehung nicht führen könnten; hingegen gibt es aber auch andere, für die es vorstellbar, lebbar ist, oder die bereits genauso schon leben. Probiere es für Dich mal aus, ohne gleich jeglichen Kinderwunsch umzusetzen, suche nach deinen Kriterien einen passenden Mann, kommuniziere offen, was Du willst und verbringe Zeit mit ihm. Bleibst Du und er entspannt, dann ist alles gut, und ihr könnt das Babythema angehen.
Ich wollte auch einmal rational einen Mann (attraktiv, gut situiert, gebildet, gepflegt, diszipliniert), er war sofort Feuer & Flamme von mir, wir harmonierten ausgesprochen gut, er konnte meine Sätze beenden, für ihn war alles so eingespielt, vertraut; bei mir kamen einfach keine Gefühle auf, auch wenn ich ihn anfangs anziehend fand. Am Ende hat mich seine Anwesenheit allein schon schnell genervt und ich war aggressiv & ungerecht. Kinderplanung(?) mit Stimmungs- und Hormonschwankungen, an diesem Mann über das Kind ein lebenslang gebunden, ihn immer in meiner Nähe zu wissen, ihm das Liebste anvertrauen...für mich war die Vorstellung plötzlich blanker Horror.
 
  • #4
Naja,ich erlebe Freundschaften als treu ... sowas als Basis stell ich mir gut vor ... aber klar, vorbei sein kanns immer plötzlich. Ein Haustier möchte ich nicht.
 
  • #5
Zweckpartnerschaft, um ein Kind zu bekommen?
viele bleiben nur der Kinder wegen zusammen.
Leider ist das überwiegend mit hohem Prozentsatz so, nicht umsonst die vielen Probleme/Trennungen/Scheidungen, mich wundert es nicht, warum das so ist, für mich ist und wäre das absolut nichts, könnte damit niemals klar kommen und mit mir niemals zufrieden sein, da bleibe ich lieber freier, unabhängiger und glücklicher Single!
 
  • #6
Hi, naja es klingt auf dem digitalen Papier zwar lieblos, aber ich denke, ab 30 kommen so einige Frauen in diese Denkrichtung. Früher gab es ja viele Zweckehen aus finanziellen Gründen, bzw. da wurde der Erstbeste ausm Dorf geheiratet, der nett zu sein schien. Ich glaube, aus dem letzteren Fall sind die besten Ehen gemacht: zwei Leute, die sich mögen, aber nicht Hollywoodträume haben, sondern sich den Wagnissen des Lebens stellen und gemeinsam die wichtigen Dinge anpacken. Nicht jeden kleinen Unterschied hinterfragen und den anderen er selbst sein lassen.

Du, FS, hast ja anscheinend das heute häufige Problem der zu großen Auswahl. Wer nur nett ist, genügt nicht, weil um die Ecke ja noch ein toller Hecht lauern könnte. (Das meine ich nicht gegen dich, sondern so ein Gefühl drängt sich eben jedem heute auf).
Ich selbst habe schon zum großen Teil eine Zweckbeziehung. Ich mag meinen Freund voll gern, aber ich hatte schon Beziehungen, in denen ich wirklich schwer verliebt war, bei ihm war das nicht so. Aber wir ergänzen uns echt gut und sind nicht nur wegen der Kinder zusammen, aber es läuft im Alltag, er kümmert sich wunderbar um unsere Kinder, und das ist mir viel wichtiger als mit der großen Liebe ständig zu streiten oder eifersüchtig sein zu müssen. Dass es die große Liebe im Modus "alltagstauglich" ohne Streit gibt, halte ich für ein zu unwahrscheinliches Glück, als dass ich darauf ernsthaft Familienpläne aufbauen würde. Falls mir so jemand doch noch über den Weg laufen sollte, wäre es halt zu spät, ich bin mit meinem Leben und meinem Freund richtig zufrieden.

Also, Hollywood macht nur hübsche Filmchen zur Unterhaltung, die nix mit der Realität zu tun haben. Schau dir die netten Männer echt genauer an, das sind die typischen Familienväter, die man in den Kindergärten sieht. Du musst ja nicht den "Erstbesten" netten Mann nehmen, ein bisschen mehr Auswahl gibt es heute schon! Aber wähle nicht zu lange wie der Esel, der zwischen den Heuballen verhungert ;)

W35
 
  • #7
Lieber Duke, soviel Empathie wie wir dir hier letztens gezeigt haben so empathiebefreit und menschenverachtend zeigst du dich jetzt bereits zum wiederholten Male. Kinder als “ Gör” zu bezeichnen finde ich furchtbar. Noch furchtbarer ist es um dein Innenleben bestellt. So wird das nichts mit einem guten Leben, weder mit noch ohne Partnerin. Da bleibt dann wohl wirklich nur das Haustier, falls du es dir leisten kannst. Traurig sowas . FS höre nicht auf ihn. Vernunftsbeziehungen gibt es in anderen Gesellschaften noch häufig. Sie müssen nicht schlecht sein. Sie sind aber auch nicht immer gut. Bleibe bei dir und treffe eine Entscheidung, die deiner Persönlichkeit entspricht. Wie alt bist du denn? Es ist ein großer Unterschied ob du 30 oder 40 bist.
 
  • #8
Also besser was Lauwarmes ehrliches im Herzen als was Lauwarmes falsches.

Ich könnte mir vorstellen, dass das funktionieren kann, wenn die Rahmenbedingungen vorher beiden klar sind. Gut, unverhofft kommt oft, was davon in der Realität dann wirklich eintrifft, zeigt nur das Erleben. Grundlegend sollte die Herzlichkeit, der Respekt, die Toleranz und die Ehrlichkeit eingeschworen sein.
Aber warum nicht freundschaftliche Elternbindung vielleicht im selben Haus aber nicht in der selben Wohnung?
Wenn die Leidenschaft keine Rolle bei beiden spielt, sollten negative Bewertungen des anderen nicht erfolgen, richtig? Demnach fehlt die Emotionalität für Eifersucht etc, richtig?
Stelle ich mir entspannt vor. Ob es erfüllend ist, steht auf einem anderen Blatt. Was ist mit Sehnsucht / Wunsch? Ist das dann abgestellt?
 
  • #9
Aber warum nicht freundschaftliche Elternbindung vielleicht im selben Haus aber nicht in der selben Wohnung?
Wenn die Leidenschaft keine Rolle bei beiden spielt, sollten negative Bewertungen des anderen nicht erfolgen, richtig? Demnach fehlt die Emotionalität für Eifersucht etc, richtig?
Stelle ich mir entspannt vor. Ob es erfüllend ist, steht auf einem anderen Blatt. Was ist mit Sehnsucht / Wunsch? Ist das dann abgestellt?
Mit so einer Einstellung sollte derjenige lieber alleine bleiben und niemand mit rein ziehen, der in das Unglück stürzt!
 
  • #10
Oh, nö, nicht schon wieder einer "die Welt ist Sch... und nur ich komme in den Himmel". Leute, ihr habt kein Bock auf Beziehung? Schön. Dann lasst es. Warum muss man Forum zumühlen und hier Drama abgeben? Der Punkt ist, dass ihr euch dauernd selber belügt, wollt aber ihr Popöchen nicht hochheben und schauen, warum es in eurem Leben einiges schief läuft. Nichts PASSIERT euch, ihr tut brav alles dafür, sei es falsche Partnerwahl, falsche Motivation oder eben der Glaube, es wird sich schon von allein alles regeln. Wie sagt man so schön - sogar die Gummi puppe muss man ab und zu aufblasen. Schöne Grüße an Lucky Duke, unseren neuen Forumstar:)
 
  • #11
So eine Konstellation birgt jede Menge Risiken. Beide verlieben sich in eine(n) andere(n), fetzen sich wegen der Erziehung (man kann im Vorhinein nicht alles - glaube ich - auf Kompatibilität prüfen, manches ergibt sich erst), du verliebst dich im Laufe der Zeit in den Vater des Kindes, er sich aber nicht in dich. Such dir was aus.

Aber ein Gör zeugen, nur weil der innere regelrecht krankhafte Pseudotrieb einen dazu verleitet?
Ich weiß zwar, dass dieser Forist keine Gelegenheit auslässt, um seinen Frust hier frauenverachtenderweise kübelweise abzulassen. Aber das geht zu weit. Wo bleibt hier die Moderation mit ihrem "Abwertende Formulierung entfernt?"

w 55
 
  • #12
Ich finde eine solche Idee echt klasse.

Ich würde einschränkend zu bedenken geben, dass man trotzdem vorher die grundlegende Werteeinstellung zum Leben abprüfen sollte, denn ich stelle mir das ganz schlimm vor, wenn das Kind dann einmal da ist, und beide Elternteile sich extrem streiten über bestimmte Erziehungsstile, und zu was für einer Art Mensch man sein Kind erziehen will.

Also man sollte schon richtig befreundet sein, finde ich.
 
  • #13
... manchmal wünsche ich mir sowas. An die große Liebe glaube ich nicht mehr so richtig ... Beziehungen,die darauf basieren sollen,erlebe ich als fragil
Theoretisch ja. Aber praktisch: wie soll das funktionieren? Im Idealfall geht doch eine leidenschaftliche "große Liebe" in eine beständige Partnerschaft über. Es mag sehr gute Freundschaften geben, bei denen die tiefere Emotion völlig fehlt. Das ist sicher eine gute Basis für eine rationale "Beziehung mit Kind". Aber fehlt dann nicht irgendwann die Emotion? Verliebt sich dann nicht irgendwann einer von beiden doch "fremd"? Würdest Du einen Partner akzeptieren, der mit einer "sehr guten Freundin" zusammen lebt und zwei Kinder hat? Ist irgendwie gesichert, dass eine "rationale Beziehung" dann länger hält als eine "große Liebe"?

Für mich ist die Alternative, kinderlos zu bleiben, wenn man keine stabile Partnerschaft hat, dann die bessere. Aus Umweltgründen sowieso.
 
  • #14
Nö, muss nicht sein. Oder? Schaffe Dir lieber ein Haustier an und umsorge es mit Liebe, Hege und Pflege. Dieses Wesen wird Dir ewig treu bleiben. Ein Mensch ist das treueloseste Wesen auf diesem Planeten!
Bedenke, dass Du auch mal so ein Gör warst. Mannomann, wie kann man so böse und verbittert sein? Kinder zuhaben, ist das schönste, was es gibt, finde ich. Sie lassen Dich als Elternteil reifen und du setzt die Prioritäten des Lebens anders. Ich habe gestern einen ganz netten Satz dazu gehört, dass das Leben für die Eltern interessanter wird aber auch noch schön ist..haha. Ich kann einen Kinderwunsch verstehen und nachvollziehen. Entscheidet sich der Körper immer dagegen, lass ich es gut sein. Und warum keine freundschaftliche Beziehung aus diesem Grund?
Aber die Tatsache, dass Du Hunde magst, lässt mich hoffen. Mein Vater sagte immer, wer Hunde mag, kann kein ganz schlechter Mensch sein.
 
  • #15
Was du meinst ist wohl eine Co-Elternschaft, das wird auf jeden Fall schon praktiziert, google einfach danach. Hat durchaus Vorteile. Das lesbische Paar in unserem Haus hat auch ein Kind, der Vater kommt oft vorbei und die Familie scheint normal und glücklich zu sein. Geht natürlich auch im Falle von Heterobeziehung oder Single. Nur Mut!
 
  • #16
Also ist dir ein Kind wichtiger, als der Partner und diese Zweckpartnerschaft dauern auch nicht länger als die normalen Beziehungen.

Irgendwann ist der Zweck ausgelebt und schon schaut man sich auch den Nächten Partner um.

Die Kinder können dann durchzahlen, welcher Vater jetzt aktuell ist. Vater 2, Vater 3 usw.
 
  • #17
Ich muss sagen: Ich finde es okay.
Habe einige Freundinnen, die sooo gerne Kinder gehabt hätten und es kam nie Mr. Right. Sicher hätte es den ein oder anderen gegeben, der Kinder mit ihnen hätte haben wollen, aber sie haben immer auf den perfekten gewartet und jetzt sind sie Ü40 und zu alt für Kinder.
Mein Mann und der Exmann meiner Freundin waren auch nicht die idealen Partner. Das wussten wir - haben aber trotzdem Kinder bekommen - einfach weil wir welche wollten und ich muss sagen, auch wenn es schwierig ist ab und zu:
Mir tun die Menschen ohne Kinder leid. Vor allem, wenn sie 50+ sind.
Das wäre nicht das Leben gewesen, was ich haben wollte.
Insofern finde ich die Idee nicht die Schlechteste.Das können trotzdem gute Eltern werden - zusammen oder getrennt. So sind bei evtl. Trennung immerhin keine verletzten Gefühle im Spiel und man sichert sich schon bei Zeugung des Kindes ab, dass beide Rechte und Pflichten am Kind haben.
 
  • #18
In meinen Augen ist eine Zwecksbeziehung so ziemlich derselbe Deal als wenn eine arme Frau einen reichen Mann sucht nur daß hier die Schwangerschaft im Mittelpunkt steht und nicht das Geld.

Kann schon funktionieren - vielleicht wenn die FS sich einen sehr nüchternenen Logiker vom Typ Technier/IT nimmt.

Habe einige Male erlebt, dass solche Männer so ziemlich nach dem Motto funktionieren:

jetzt bin 35, habe etwas Geld, guten Job und da sollte eine Frau her weil das "jeder so macht/es üblich ist".

Wenn man solche Männer danach in Ruhe läßt mit ihrer Technik/Hobby etc. kann frau ein Kind kriegen und sogar ein gutes ruhiges Leben führen.

denn sie mögen Routine und verlassen die Ehe nicht wegen (emotionaler Liebesdramen/Affären), sind aber sonst eher kühl und passiv im Privaten (außer im Job da beißen sie sich fest).
 
  • #19
jetzt bin 35, habe etwas Geld, guten Job und da sollte eine Frau her weil das "jeder so macht/es üblich ist".
Natürlich hat man auch als Mann die Synergieeffekte im Auge die das Zusammenleben mit einer Frau scheinbar mit sich bringen (kurzfristig ist das je auch so, aber dann schlägt die weibliche Biologie zu...).

Außerdem unterliegen Männer einem stärkeren Sextrieb (nicht zuverwechseln mit Fortpflanzungs /Geschlechtstrieb, hier sind Frauen ebenbürtig). Daher gibt es auch Motive bei Männern, mit Frauen zusammenzuwohnen.
Männer die mit Frauen zusammenleben, "weil das so üblich ist", kenne ich nicht. Wohl kenne ich aber welche die aus diesem Grund geheiratet haben.
 
  • #20
Doch, ich kenne Männer, die eine Beziehung eingehen weil ihnen das Flirten schwer fällt und sobald jemand einigermaßen Passables sich findet, binden sie sich.

Sie betrachten die Partnersuche genauso nüchtern und methodisch wie eine Jobsuche.

Sie sind froh wenn jemand sich findet, damit zu "dazugehören" auch wenn sie im Alltag eher lieber ihre Ruhe hätten und keine emotionale Bindung brauchen.

Außerdem wollen viele solche Männer auch nicht als sonderbar erscheinen (gerade bei guter Position im Job).

Mir erscheint, also ob sie fast eine TV Werbung im Kopf haben wie das Leben aussehen sollte ab 35 und imitieren das (unbewußt?).
 
  • #21
Eigentlich kann einen das Kind schon leid tun.
Seine Eltern leben ja nur in einer Zweckgemeinsaft und nicht in einer liebevollen Beziehung.

Gut hier hat sich ja auch die Zeit geändert.
Wenn ich zurückdenke gab es vielleicht 2 oder 3 Fälle in der Schulde, wo die Eltern geschieden waren und heute ist schon sehr, sehr selten, wenn die Eltern nicht geschieden sind.
 
  • #22
Zweckgemeinschaft ?
Nein Danke ! Bevor ich eine solche Sache überhaupt in Erwägung ziehen würde, bleibe ich lieber Single.

Warum Abstriche machen, wenn ich auch eine richtige Liebesbeziehung haben kann ?
 
  • #23
Guten Morgen,
Ich habe eher das Gefühl, das sich Beziehungen, die anfangs voller Leidenschaft waren, sich im Laufe der Jahre eh zu Zweckbeziehungen bzw Zweckehen verändern... Beobachte ich im FK, einige seit den frühen 20ern zusammen, voll in love, iwann geheiratet, iwann Kind und dann... Lebt man als Mami und Papi, organisiert alles, hat iwas zusammen aufgebaut(Wohnung, Haus, Finanzen zusammen, Familien beider kennen sich, selber FK usw) Ich selbst (w, 33) lebe allein mit Kind, war nicht mein Wunsch, aber das is ein anderes Thema. Die Pärchen im Umfeld gehen oft kalt gar garstig miteinander um, selten beobachte ich mal ein Bussi hier oder den Arm im den anderen legen usw. Gespräche zwischen den Partnern klingen wie Geschäftsabmachungen( morgen früh bringst du das Kind weg, dann einkaufen im xy Markt weil dies und das im Angebot, dann müssen wir abends noch zu xy das abholen usw). Klar funktionieren Eltern wie eine kleine GmbH, aber oft frage ich mich... Läuft da noch was hinter verschlossenen Türen?
Ist das nicht auch eine Zweckbeziehung auch wenn in anfänglicher Liebe geknüpft?
Lg w, 33