• #62
Und genau warum sollte sie es nicht ?
Ist das nicht eine ganz private Sache zwischen 2 Menschen ?
Die Frage ist ja nicht - ich glaube, das hatte ich verdeutlicht - die Liebe (als ein individuelles, im Zweifelsfall einseitiges oder bei beiden unterschiedliches Gefühl), sondern die Beziehung (als etwas, das Konsens verlangt).

Mein Punkt ist, dass eine Beziehung ohne Sex bei vielen eben auf keinen Konsens treffen wird. Und das trifft ja auch auf die TS zu.

Eine ähnliche Diskussion war die mit Tremendat, der meinte, es sei nicht entscheidend, wie oft man sich sieht. Für seine Liebesgefühle mag das ja durchaus zutreffen, aber für viele Menschen ist es eben keine Beziehung, wenn man sich kaum sieht.
 
  • #63
Mein Punkt ist, dass eine Beziehung ohne Sex bei vielen eben auf keinen Konsens treffen wird. Und das trifft ja auch auf die TS
Das ist nicht richtig, als Beziehung hat sie es durchaus gesehen, nur keine, die sie so führen möchte, und deshalb hat sie die Partnerschaft beendet. Wäre das nach Deinem Verständnis keine Beziehung hätte sie nicht beenden müssen.
Du interpretierst, wahr ist sicher dass Menschen keine Partnerschaft ohne Sex führen wollen, deswegen wird sie aber trotzdem als Partnerschaft gesehen, Sex haben oder nicht haben ist nicht das entscheidende Merkmal für eine Partnerschaft, das würde umgekehrt aus jeder F+ oder Affäre eine Partnerschaft machen. Beziehung sind alle Verbindungen zwischen Menschen.
 
  • #64
er nimmt auf deine Grundbedürfnisse keine Rücksicht!
Sex gegen den eigenen Willen, um die Bedürfnisse des anderen zu Stillen, kann man weder von einer Frau, noch von einem Mann verlangen.

Auch dort muss man gleich ticken, damit es passt.

Genau so wenig, kann man von einem Mann, wie von einer Frau erwarten, auf Sex zu verzichten.

Da bleibt nur Offenheit für zb Sexualtherapie, Trennung oder Öffnen der Beziehung.
 
  • #65
Liebe Fragestellerin

In einer Beziehung sollte man in allen Bereichen kompatibel miteinander sein, zumindest sollte man das bekommen was man zum glücklich sein braucht.
Glücklich und zufrieden bist du nicht und das in einer erst zweijährigen Beziehung mit gerade mal 43 Jahren.

Worauf willst du warten? Gerade am Anfang einer Beziehung ist die sexuelle Anziehungskraft am stärksten, sofern sie überhaupt da ist. Letzteres ist glaube ich bei euch der Fall. Sie fehlt auf seiner Seite! Das ist Fakt! Warum möchte ich gar nicht groß hinterfragen (könnte dich verletzen), denn er möchte die Situation nicht ändern, hat ja sogar schon mal eine Trennung in Kauf genommen.
Wie kommst du also darauf, dass sich eure Sexualität noch ergibt? Was nicht ist, kann auch nichts werden. Tut mir leid das sagen zu müssen, aber meiner Meinung nach ist das vergeudete Lebenszeit!

Und wie wertvoll diese ist, hast du doch persönlich schmerzlich erfahren müssen! Insofern verstehe ich deine abwartende Haltung nicht, denn wünschen tust du dir eine Beziehung mit körperlicher Nähe, was ich absolut nachvollziehen kann.

Eines möchte ich noch anmerken!
Gerade nach deiner Erkrankung solltest du mehr den je auf deine physische und psychische Gesundheit achten und unterdrückte negative Gefühle tragen definitiv nicht dazu bei gesund zu bleiben.

Achte auf dich! Und schau genau hin.

Ich wünsche dir alles Gute und vorallem eine erfüllte, glückliche Beziehung!
 
  • #66
Ich lese in diesem Forum immer mal wieder von einem Öffnen der Beziehung - und bekomme das kalte Grausen. Wie bekommt man so etwas hin? Mit dem Partner ißt und trinkt man also, geht einkaufen, macht einen Ausflug, besucht die Schwiegermutter. Wenn man dann das Bedürfnis nach Sex hat, ruft man den Geliebten/Freund/Callboy an, um das körperliche Bedürfnis zu stillen? Klärt mich mal bitte auf.
 
  • #67
Gerade am Anfang einer Beziehung ist die sexuelle Anziehungskraft am stärksten
... und genau in der Phase war die FS krank - und er hat sich auf andere Art bewährt.
Sie hat einen Fels in der Brandung - und genau deshalb sollten Lösungen gefunden werden, die ihr den Sex ermöglichen. Sie hat nämlich nicht irgendeinen Deppen geangelt - sondern einen sehr zuverlässigen Mann, der auch zu ihr steht, wenn es mal stürmt.
 
  • #68
Sie hat nämlich nicht irgendeinen Deppen geangelt - sondern einen sehr zuverlässigen Mann, der auch zu ihr steht, wenn es mal stürmt.
Das steht außer Frage, nützt aber nichts, wenn es der FS an etwas elementarem fehlt! Welche Lösungen soll es denn geben, wenn er in keiner Art und Weise bereit ist an dem Problem zu arbeiten?
Die Aussage "er braucht Zeit!" nach nunmehr 2 Jahren ohne jegliche Sexualität ist ein wenig dürftig, findest du nicht?
 
  • #70
Sex gegen den eigenen Willen, um die Bedürfnisse des anderen zu Stillen, kann man weder von einer Frau, noch von einem Mann verlangen.
Darum ging es mir nicht, wenn es emotional passt, wenn man beidseitig stimmig ist, geschieht das alles automatisch und selbstverständlich!
Da bleibt nur Offenheit für zb Sexualtherapie, Trennung oder Öffnen der Beziehung.
Das sind alles nur halbherzige und Problem Klimmzüge, die früher oder später zur Trennung führen, warum also nicht gleich den Schnitt machen, sich zu trennen? Feigheit? Fehlender Mut?
 
  • #72
Es gibt ja hier den Foristen Duckula - vielleicht fällt ihm etwas dazu ein.
Nein nicht wirklich. Das ist eine ganz andere Geschichte als bei uns. Das ist nicht vergleichbar.
Es findet ja bei uns Sex statt, Wenn auch nicht so viel wie es "üblich" ist.
Und vor allem ist keiner unzufrieden, keiner ist in einer Abwehrhaltung und keiner wird abgewiesen.
Daher kann ich aus meiner Beziehung heraus keine Prarallen ziehen und dementsprechend auch keine Tipps geben. Sorry
 
  • #73
Kommt immer noch auf die Menschen an...
Blödes Beispiel. ..Mann löst Potenzprobleme nach Besuch vom Facharzt
Dazu muss er sich das aber erstmal eingestehen.
Einem Swinger würde das Öffnen kaum Probleme machen etc
Wenn die Liebe beidseitig fehlt, dann fehlt alles! Die, die ohne Liebe alles machen können, sind halt abgebrüht, schaden denen, die lieben! Ob es bei 2 Abgebrühten zeitlich etwas länger klappt, bezweifle ich!
 
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