Zwei Spätzünder: Zusammenziehen ohne Streit und 'Sex'?

Ich würde mich um Rückmeldungen von Menschen mit verschiedenen Erfahrungen freuen.

Mein Freund und ich (beide 31) sind seit gut 1,5 Jahren zusammen. Er ist mein erster Freund und auch er war früher lange Single und hatte nie eine 'ernste' Freundin. Wir verstehen uns sehr gut und lieben uns, können gut reden, kuscheln stundenlang. Wir wohnen schon lange 'halb' zusammen, d.h. er wohnt unter der Woche bei mir und am Wochenende in seiner Wohnung, 25 km weit weg (wegen der Arbeit).
Nun hat er öfter erwähnt, er würde gern mit mir zusammenziehen, wenn sich seine berufliche Situation ändert; frühestens in einem Jahr. Grundsätzlich möchte ich das auch, aber es gibt einige Dinge, die mich zweifeln lassen. Vor allem frage ich mich halt, ob er 'der Richtige' ist. Ich liebe ihn und eine Trennung kommt im Moment nicht infrage; gleichzeitig gibt es Dinge, die mir irgendwie fehlen. Auch fehlt mir einfach die Erfahrung und die Vergleichsmöglichkeit. Die heiklen Punkte sind folgende:

-Wir hatten noch nie Streit. Wir sind beide einfühlsam und kompromissbereit und mögen den anderen nicht verletzen. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass es Spannungen gibt und er versichert mir, dass ihn nichts an mir stört. Ich kenne sozusagen einen Teil von meinem Freund noch gar nicht. Bevor wir zusammenziehen, möchte ich wissen, dass unsere Beziehung einen Streit verträgt.

-Wir hatten noch nie 'richtig' Sex, also piv. Ich noch gar nie, er noch nie mit mir. Wir haben regelmäßige, befriedigende Momente miteinander, aber er ist dann irgendwie immer zu nervös und sagt, er braucht noch Zeit. Er möchte auch nicht völlig nackt sein oder sich 'untenrum' groß berühren zu lassen, da es ihn eher noch nervöser macht. Ich hingegen möchte diese Nähe endlich einmal erleben.

-Meine Wohnung: Ich liebe sie und fühle mich hier seit vier Jahren zu Hause, sie ist in jeder Hinsicht perfekt, aber zu klein für zwei. Kurzum, die Wohnung zu verlassen wäre sehr schmerzhaft und ich habe Angst, es zu bereuen. So eine Wohnung finde ich nie wieder.

-Meine Freiheit, bzw. das Gefühl, relativ einfach 'aussteigen' zu können, falls die Beziehung zu Ende geht. Irgendwie schrecklich, ich weiß, aber es gibt mir Sicherheit.

Was meint Ihr, soll ich tun? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wir sind beide einfühlsam und kompromissbereit und mögen den anderen nicht verletzen
Das finde ich echt schön. Allerdings kann das auch eine Irreführung sein. Ihr wisst ja beide unterschwellig, dass ihr einen so geduldigen Partner vielleicht nicht so schnell wiederfindet. Außerdem denke ich, wer so sexuell zurückhaltend ist, ist jetzt auch nicht sonderlich aggressiv. Das hängt ja hormonell zusammen, also Trieb und Aggressionen, meine ich. Deswegen - wenn mehr sexuelle Leidenschaft da ist, ist vielleicht auch mehr Temperament zum Streiten da? Bin keine Ärztin, aber scheint mir schlüssig. Aber wie willst Du sowas im Vorfeld klären? Künstlich einen Streit erzeugen, halte ich für nicht zielführend.
Hier habe ich auch schon gedacht, dass Du kein Vertrauen hast in die Beziehung. Als käme da noch das dicke Ende, wenn ihr zusammenzieht und er würde was von sich vor Dir verbergen, das Du ahnst.

An den Sex könnt ihr euch ja nur rantasten. Anscheinend seid ihr beide eher anders als die Masse. Ich hoffe, es liegen keine Traumata vor.

Dann opfere Deine Beziehung dafür, wenn er nicht in eine angrenzende ziehen will, sondern unbedingt mit Dir zusammenwohnen will. Anscheinend weißt Du schon, dass Dir die Wohnung mehr gibt als die Beziehung.
Meine Freiheit, bzw. das Gefühl, relativ einfach 'aussteigen' zu können, falls die Beziehung zu Ende geht. Irgendwie schrecklich, ich weiß, aber es gibt mir Sicherheit.
Du hast das Ende ja irgendwie schon eingeplant, hast kein Vertrauen, dass es mit euch klappt.
Irgendwie scheint bei euch beiden viel von Trieb und Gefühlswelt nicht frei entwickelt. Vielleicht habt ihr euch die Zeit des Zusammenseins viel geben können, aber nun brauchst Du den nächsten Schritt, den er nicht mit Dir in die gleiche Richtung machen kann und will? Ich hab das Gefühl, Du hast andere Gründe als die Liebe, mit ihm zusammenzusein.

Also ich finde, dass Du danach klingst, als wärst Du auch gern Single. Es liegt Dir nicht viel an ihm und nicht viel an der Beziehung. Vielleicht ist es eine Nutzbeziehung, die erhalten wird, weil ihr wisst, dass ihr dem Partner viel Geduld abverlangt, aber mehr verbindet euch nicht. Vielleicht bräuchtest Du aber auch einen richtig leidenschaftlichen Partner, damit Du alles stehen und liegen lassen willst? Ist Dein Freund eigentlich "Dein Typ"?
 
Hallo Nirma

Ich würde auf jeden Fall warten. Die Gründe beschreibst du selbst sehr gut:

Du weißt noch nicht, wie er sich bei einem Konflikt verhaelt. Der erste Streit mit einem neuen Partner kann einen manchmal ganz schön desillusionieren.

Euer Sex gefällt dir, weil du noch unerfahren bist und er dich nicht bedrängt. Aber du bist neugierig auf mehr. Er scheint da aber eher völlig verklemmt zu sein. Vielleicht sogar traumatisiert, keine Ahnung. Da solltet ihr mal drüber reden.

Manche Beziehungen sind nur deshalb so harmonisch, weil beide zu konfliktscheu sind. Hast du ihn gefragt, was genau ihn denn beim Sex so nervös macht?

Du schreibst, zusammen ziehen ist erst in einem Jahr ein Thema. Bis dahin wird sich wahrscheinlich sowieso zeigen, ob ihr dauerhaft zusammen passt.

Alles Gute!
 
Liebe Nirma

Ich glaube nicht, dass zu jeder Beziehung immer die fliegenden Fetzen mit anschliessender Versöhnung gehören müssen. Wenn beide nicht darauf aus sind, immer ihren Willen und ihre Meinung durchsetzen zu wollen, dann ist mir das doch alle Mal lieber. Soll ja auch noch Paare geben, denen kein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie nicht dauernd auf Konfrontation mit dem Partner sind.

Was mir aber bei Euch beiden zu denken gibt, dass Ihr in Eurem Alter noch nie richtig Sex hattet. Okay, wenn's religiös begründet ist, aber dann wärt Ihr ja ohne Trauschein gar nicht zusammen. Ein 31-Jähriger Mann, der sich "untenrum" nicht berühren lassen will, mit dem stimmt was nicht, sorry, dass das ein Ü50-Mann sagt. Und Du bist auch 31 Jahre und hast bisher wie eine Nonne gelebt, obwohl Du körperliche Nähe gerne hättest. Sie fehlt Dir ja offensichtlich, Du hast ja auch schon an Trennung gedacht, und warum soll das besser werden, wenn Ihr zusammenzieht und so tut, als ob nichts wäre. Ich denke, Ihr solltet mal offen darüber sprechen und zu einem Paartherapeuten gehen und erst wenn das mit dem Sex geklärt ist, über das Zusammmenziehen reden. Mir scheint, Ihr habt da beide Klärungsbedarf.

Aldos
 
Ähnliche Erfahrungen wie du habe ich nicht. Allgemein würde ich dir empfehlen, die Sorge um Verlust deines Refugiums (der Wohnung) und den fehlenden Streit zurückzustellen. Aus meiner Sicht ist zurzeit die größte Baustelle der fehlende Sex: Ihr habt euch auf dieser Ebene noch nicht kennengelernt. Wenn hier die ersten Erfahrungen vorliegen, kannst du immer noch über Zusammenziehen und alles andere nachdenken. Hast du eine Idee, warum er "nervös" ist und sich nicht vor dir "entblößen" möchte? Habt ihr mal offen miteinander über das Thema gesprochen? Kannst du ihn nicht einfach mal verführen, indem du eine schöne Atmo herstellst, ihn massierst ... und dann ohne große Umstände ("das erste Mal!") zur Sache kommst? Natürlich wäre es für dich besser, wenn da mehr Initiative von ihm kommen würde, doch da du ihn als Liebhaber willst, solltest du bereit sein sehr viel Vorarbeit zu investieren. Literatur wie "Vom Nehmen und Genommen werden" gibt dir vllt Anregungen. Es ist an der Zeit, für euch beide herauszufinden, warum Sex ein Problem darstellt. Kann gut sein, dass im Rahmen dessen dann auch der erste Streit entsteht - befreiend für euch beide.
 
Was ist für dich "Streit"? Wenn man sich anbrüllt?
Vielleicht habt ihr eine tolle Kommunikationskultur, die eure Bedürfnisse relativ konflikt- und reibungsarm miteinander klärt?

Wie er sich dir gegenüber aber nach 1,5 Jahren körperlich-intim verhält, ist ungewöhnlich. Anscheinend ist er sehr "verklemmt", was Körperlichkeit und Sexualität betrifft? Sich noch nicht mal nackt zeigen oder berühren lassen? Auf mich wirkt das so.

Ansonsten gibt es nach meiner Erfahrung keine Regel, wann man intim wird und wie weit es geht. Auch, was "richtiger Sex" ist. Hab ich hier grad im Nebenthread geschrieben:
https://www.elitepartner.de/forum/frage/wie-lange-dauert-eine-kennenlernphase.72955/#post-1006963
Nur scheint es bei euch so zu sein, dass die Bedürfnisse unterschiedlich sind.
Einen Tipp, wie du da weiter kommst, habe ich nicht. Außer: Keinen Druck aufbauen, einfühlsam und respektvoll miteinander umgehen und miteinander offen reden. Und, wenn die Bedürfnislage weiter so unvereinbar bleibt, entweder Paar- oder Sexualtherapie oder Trennung.

Und zu den letzten beiden Punkten: Einen Tod musst du sterben, nichts ist ohne Risiko... Aber du hast noch ein Jahr Zeit bis zu einem potenziellen Zusammenzug. Und wenn du dich dann nicht dafür entscheiden kannst, aus den genannten Gründen, dann lass es eben.
 
Wie wäre es mit einer Test-Belastungssituation?

Ihr macht eine Reise ohne große vorherige Planung, bei der einiges schief gehen kann - dann siehst Du sehr gut, wie er mit Konfliktsituationen umgeht, ob er konstruktiv ist, auch übermüdet noch ruhig und überlegt, ob er zu Dir hält oder Dich beschuldigt.

Wenn er für solch eine Unternehmung nicht zu haben ist, könntest Du eine andere Krise provozieren, z.B. eine Autopanne oder eine größere, nicht so gut vorbereitete Feier oder einen spontanen Besuch von alten Freunden oder.... Da fällt Dir doch bestimmt etwas ein, oder?

Und dann nimm Deine Eindrücke ernst und relativiere und entschuldige sie nicht, Das Verhalten unter Stress ist ein ganz wichtiger Parameter in einer Beziehung, vielleicht entdeckst Du auch ganz neue Seiten an Dir selbst?
 
Das Problem von so harmonischen Beziehungen ist, dass sie auf die Dauer langweilig sind. Keine Reibungen zu haben, bedeutet, dass man sich nicht weiterentwickelt und es keine neuen Einflüsse gibt.

Auch im sexuellen Bereich ist das eher langweilig und geht bis dahin, dass gar kein Sex stattfindet.

Ich kann verstehen, dass Du da Fragezeichen siehst. Aber zu diesem Zustand gehören ja letztlich aber zwei. D.h. da musst Du bei Dir selbst schauen, warum Du Dich in dieser Form anpasst.

Ich hatte einen Nachbarn, der so unglaublich weichgespült und "nett" war, dass das kaum auszuhalten war. Immer auf Konsens aus. Nie die eigenen Sachen in den Vordergrund stellen. Keine Meinung vertreten, die nicht schnell relativiert würde, wenn jemand eine andere hat. Immer Zeit anderen zuzuhören.

Das wäre für mich kaum auszuhalten. Ständiger Streit im Umkehrschluss ist auch nicht zu empfehlen. Aber da gibt es dann in vielen Fällen wenigstens nach dem Streit hefftigen Versöhnungssex.

Dass die Wohnung Dir so wichtig ist, ist aber auch ein Zeichen dafür, dass Du Veränderungen hasst, sehr stetig bist und Dich einrichtest. Das passt sehr gut in das Bild der Beziehung.

Dass Du gleichzeitig nicht voll mit der sexuellen Seite der Beziehung zufrieden bist, ist die Kehrseite. Man kann eben nicht alles haben.

Es wäre aber mal ein Ansatzpunkt, zu streiten und Deine Bedürfnisse zu formulieren und statt der Harmonie zur Liebe darüber hinweg zu sehen, ihm mal richtig auf den Nerv zu gehen.
 
Das hängt ja hormonell zusammen, also Trieb und Aggressionen, meine ich. Deswegen - wenn mehr sexuelle Leidenschaft da ist, ist vielleicht auch mehr Temperament zum Streiten da?
Hm, also mein Sexualtrieb ist ziemlich kümmerlich, ich bin aber trotzdem hochgradig aggressiv.
Nicht, dass ich rumschreie oder verbalen Unflat von mir gebe. Geschlagen habe ich auch noch nie jemanden, null, nada, niente in diese Richtung, aber dennoch kann ich wirklich richtig ätzend werden, wenn ich sauer bin.

Allerdings bin ich nie aggressiv gegen meine Lieben.
Ich habe mich in drei Jahren auch noch nie mit meinem Partner gestritten, weder auf herkömmliche noch auf meine spezielle Art.
Meine Vorgängerinnen dachten wie du, man müsse sich ab und zu streiten. Sie fanden, das gehöre einfach dazu.
Hat mein Freund nie verstanden und findet es einfach super, dass ich ihm zustimme.
Also dieses Ausbleiben von Streitigkeiten wäre für mich kein Grund, nicht mit ihm zusammen zu ziehen.

Alles andere, was du beschreibst, aber schon.
Z.B. bist du mit eurer Sexualität ja nicht zufrieden.
Hm, noch ein Asexueller, die schießen ja gerade wie Pilze aus dem Boden...

Warum wollt ihr denn zusammen ziehen ?
Weil man das so macht ?
Weil die anderen auch alle zusammen ziehen ?
Weil ihr denkt, dass das Stufe zwei sei ?

Nun hat er öfter erwähnt, er würde gern mit mir zusammenziehen, wenn sich seine berufliche Situation ändert; frühestens in einem Jahr.
Wahnsinnig dringend scheint es ihm nicht zu sein.
Wer weiß, was in 'frühestens einem Jahr', also vielleicht in zwei oder drei Jahren ist ?
Wer weiß, warum dein Freund dich fragt ? Vielleicht denkt er, du erwartest das.
Du willst ihm den Gefallen tun, denkst zumindest darüber nach und vielleicht will er auch dir nur einen Gefallen tun. Aber dann doch nicht so sehr, als dass er jetzt schon anfangen würde, eine Wohnung zu suchen ( 25 km sind nichts ).
Lasst doch einfach alles so wie es ist.
Und da es rein praktisch für mindestens ein Jahr auch so bleiben wird, kannst du dann immer noch wenn es ernst wird darüber nachdenken.
Wer weiß, vielleicht habt ihr euch bis dahin auch zur beiderseitigen Zufriedenheit gestritten und miteinander geschlafen.

Übrigens:
Was ist denn das ? Naja, schon klar, richtiger Sex, du meinst Penetration ?

w 50
 
Ich glaube dein Bauchgefühl trügt dich nicht, eure Beziehung ist schon recht "unnormal", um es vorsichtig auszudrücken, um weitere Schritte zu gehen.

Ich denke auch, dass das der Grund dafür ist, dass du innerlich nicht bereit bist, deine Wohnung aufzugeben; nicht, weil dir die Beziehung zu wenig wert ist, sondern weil du innerlich merkst, dass sie doch recht komisch ist oder zumindest an keinem Punkt, wo man einen nächsten Schritt gehen sollte. Es meldet sich wahrscheinlich dein Sicherheitsgefühl, was dich warnt, deinen privaten Raum deine Sicherheit und somit deine Wohnung nicht aufzugeben.

Ich denke, da meldet sich auch dein rationales Denken, mit dem du ganz genau weißt, dass diese Beziehung mit diesem Mann sehr schwierig werden wird, was offenbar daran liegt, dass er einerseits sehr verklemmt ist oder anderweitig Probleme mit Nacktheit und Sex hat.

Andererseits scheinst du ihm auch nicht zu vertrauen, wenn du Furcht davor hast, wie er sein könnte, wenn er sauer ist und ihr streitet.

Ich glaube ich höre deine inneren Alarmglocken bis hierher ;-)
 
Er möchte auch nicht völlig nackt sein oder sich 'untenrum' groß berühren zu lassen,

Ich hatte mit 29 mal einen ganz tollen lieben Freund, den ich sehr lieb hatte. Wir hatten uns verliebt, bevor wir uns körperlich nahe gekommen waren. Es stellte sich nachträglich in der Beziehung heraus, dass er gelinde gesagt sehr gering "bestückt" war, sodass ein GV im klassischen Sinne nicht möglich war. Wir haben es eine Zeitlang mit vielen anderen Möglichkeiten versucht aber ich musste mich schließlich geschlagen geben, es ging einfach auf die Dauer nicht. Dies nur als Denkanstoß....
 
Liebe Nirma
Dass ihr noch nie miteinander gestritten habt, erstaunt mich schon. Denn Konfliktpotential gibt's wirklich genug in eurer Beziehung:
- Er will mit dir zusammen ziehen, du möchtest das aktuell nicht, weil es dir angesichts deiner Zweifel an der Beziehung zu riskant wäre
- Du möchtest gern mal "richtigen" Sex, er nicht und zögert das seit 1.5 Jahren heraus
Es ist an der Zeit, die Stabilität deiner Beziehung zu erproben, indem du und dein Partner ohne Scheuklappen diese wichtigen Themen besprecht; nicht auf eine Wischi-Waschi Art und Weise, wo man eben mal hinhalten, vertrösten und ausweichen kann. Sondern Klartext reden, was jeder eigentlich gern hätte und was es bei jedem auslöst, wenn aktuelle Wünsche nicht erfüllt werden. Bevor du dich nicht sicher und zufrieden fühlst, wäre es ungünstig, deine Wohnung aufzugeben. Da stimme ich dir ganz überein. Ihr müsst nicht auf kindische Weise streiten, aber ihr müsst diese Konflikte als Paar austragen und überwinden.
 
Das ist doch keine Beziehung, WG nenne ich das.

Du bist 31 Jahre alt, hast das Leben noch vor dir, wenn es gut geht hoffentlich noch 50 Jahre. Und da willst du es verplempern mit einem Mann der für Sex mit dir incl. Herzklopfen noch Zeit braucht??? Ich fasse es nicht! Irgendwo hat dein Freund ein massives Problem. Nur, mache es nicht zu deinem.

Setz dich in ein stilles Kämmerlein, gehe in dich und überlege ob es wirklich Liebe ist was du für deinen Freund empfindest. Ich denke nicht, eher Freundschaft und die Angst vor dem Alleinsein. Das Übliche halt, warum viele Menschen nicht den Dreh bekommen und aus einer nicht nur langweiligen Beziehung aussteigen.

Beende diese Geschichte, damit du nicht als alte Jungfer stirbst...
 
Schwierig. Ich war auch Spätzünder, die Gründe kennen hier bereits einige. Tun jetzt aber nichts zur Sache. Ich war mega verklemmt. Es ging in die gleiche Richtung. Dachte, dass mein Penis zu klein sein und so wollte ich mich auch nicht nackt zeigen. Das ging lange so und deshalb (und aus andere Gründen) baute ich eine Mauer um mich rum. Ich ließ keine Frau an mich ran. Bei dem Spiel war ich der Depp und hab es erst Jahre gemerkt. Also Beziehung, Nähe Sex ging irgendwie nicht. Mein Probleme löste sich wie folgt:
Ich war wochenlang mit einer mir völlig fremden Frau mit Zelt in Nordamerika unterwegs. Zwei heterosexuelle in einem klein Zelt...
Sie hat mich verführt mit allen Zipp und Zapp. Von da an war es geschehen. Ein knappes Jahr später hatte ich meine erste Freundin und wir hatten Sex. Noch immer war ich nicht so offen, die nächste Tür ging dann bei meiner jetzigen Ex auf.
Irgendwie muss diese Tür bei Euch aufgehen. Die Wohnung sehe ich als vorgeschobenes Argument. Es gib so viele schöne Ort / Städte / Wohnung. Ich denke ihr braucht endlich mal Sex. Das Thema ist imo der Hauptpunkt für Deine Zweifel. Kann das sein?
Da müsst Ihr ran. Deutlich ohne Rumgeschwafel

M 47
 
Er möchte auch nicht völlig nackt sein oder sich 'untenrum' groß berühren zu lassen, da es ihn eher noch nervöser macht. Ich hingegen möchte diese Nähe endlich einmal erleben.
Ich gebe dir nur zu diesem Thema einen Tipp.
1. Es ist Sommer gehe mit ihn ins Schwimmbad, da sieht er dich lange nur im Bikini.
2. Laufe nur in Unterwäsche (normales Zeug, keine 'Reizwäsche') oder besser gleich nackt durch die Wohnung.
Dann gewöhnt er sich an Nacktheit - vielleicht hilft es.
 
Ich hingegen möchte diese Nähe endlich einmal erleben.

Du spürst das natürlichste Bedürfnis, ahnst, wie schön das sein kann und worauf du nicht verzichten möchtest: Begehren und Begehrtwerden, Leidenschaft, Verschmelzen.

Du hast eine gute Intuition.

Irgendwie muss diese Tür bei Euch aufgehen...
Da müsst Ihr ran...

Das finde ich gut beschrieben und besonders hilfreich.

Ihr müsst beide mutiger werden, euch mehr öffnen für den anderen, wenn ihr das Erleben wollt. Vielleicht er hat er nur Angst, die Kontrolle zu verlieren, denn das passiert tatsächlich, wenn man sich beim Sex richtig hingibt. Sobald er merkt, es wird "ernst", du erregst ihn, weil du ihn intim berührst, blockt er ab, anstatt sich fallenzulassen, dir und sich zu vertrauen. Vielleicht steckt auch die Angst des Versagens dahinter, keine Ahnung, ein Mann hat es da ganz sicher schwerer.

Da ihr beide unerfahren und inzwischen unsicher seid, braucht ihr meiner Meinung nach Unterstützung. Also ein Paartherapeut oder Tantra? Kenn mich damit nicht so aus, aber wenn ihr beide das erleben und eure ansonsten gute Partnerschaft nicht gefährden wollt, müsst ihr da tatsächlich ran. Wenn eure Sexualität beiderseits zunehmend erfüllender wird, vielleicht sogar supertoll und wie ein Wunder, ihr mit einem Dauergrinsen durch die Gegend lauft, wird die Wohnungsfrage Nebensache. Das wünsche ich euch.
 
Ja, liebe Nirma. Es gibt Menschen, die brauchen für ihre Beziehung Drama. Und das finden sie meist auch. Und wenn nicht, dann stellen sie die ganze Sache in Frage. Warum glaubst Du, dass man in einer Beziehung unbedingt streiten muß? Hast Du das so erlebt? Wurdest Du in Deiner Herkunftsfamilie so geprägt? Kann es sein, dass sich Deine Eltern ordentlich gefetzt haben?

Da es für Euch beide die erste Beziehung ist und ihr Euch partiell schwer tut glaube ich, dass ihr zumindest keinen sicheren Bindungsstil habt. Interessanterweise treffen sich meist solche, die da ähnlich veranlagt sind. Wie hier auch. Ich tippe auf ambivalent vermeidenen Bindungsstil. Die suchen gerne das Haar in der Suppe und gehen ungerne den letzten Schritt, auch Probleme mit zu viel Verbindlichkeit, Zusammenziehen /Nähe (wie hier: Sex). Und manchmal freuen die sich sogar, dass sie ein Haar in der Suppe gefunden haben, damit sie einen Grund haben, wenn sie den Rückwärtsgang einlegen.

Es nützt Dir nichts, wenn ich Dir Ratschläge gebe, die Du nicht ausführen kannst, denn Deine / Eure Problematik steht da im Wege. Aber vielleicht konnte ich Dir eine Erklärung geben für Deine Gedankengänge.
 
Mir ist beim Lesen ein außerordentlich unkonventioneller Gedanken gekommen. Den könnt ihr beide wahrscheinlich nicht umsetzen. Es ist halt schwierig, wenn beide etwas verklemmt sind und beide Spätzünder. Da eine Entwicklung auf dem Gebiet der Sexualität hinzubekommen ist nicht so einfach. Mein erster Gedanke war, dass ihr vielleicht mal in so einen Swingerclub gehen solltet und sich da jeweils mit einem draufgängerischen Partner vergnügt. Ist ja dann auch kein Fremdgehen. Die zweite Idee wäre etwas einfacher umsetzbar sich mal einen Porno gemeinsam anzusehen. Vielleicht hilft Euch das auf die Sprünge.
zuerst würde ich das thema natürlich ansprechen, dass dir da was fehlt.
 
Liebe FS,

wenn ihr bisher noch nie gestritten habt, liegt das nicht daran, dass eure Beziehung so harmonisch ist, sondern weil ihr euren Konflikten aus dem Weg geht, ohne sie offen anzusprechen.

Du scheinst ja mit der derzeitigen sexlosen Situation nicht zufrieden zu sein. Dann ignoriere das nicht länger, sonden sprich es an um gemeinsam eine Lösung zu finden.
Du bist offensichtlich "normal" und nicht asexuell oder hast andere "Macken". Allerdings bist du eben ein Spätzünder.

Er ist KEIN Spätzünder, sondern hat offensichtlich Probleme mit seiner Sexualität. Das ist was, was geklärt werden muss. Ziehe bitte nicht mit ihm zusammen und hoffe darauf, dass sich das von alleine ändert.
Vielleicht hat er Komplexe, findet wie Cho Oyu früher seinen Penis zu klein oder eine Frau hat mal was negatives in Bezug auf seinen Penis gesagt.
Ihr solltet das klären, denn sonst wirst du mit ihm nie Sex haben. Vielleicht kann auch eine Sexualtherapeutin helfen.

Was die Wohnung betrifft, so ist die für mich nur Symtom eurer anderen Probleme. Du hast Zweifel, ob ein Zusammenziehen der richtige Schritt ist. Klärt also erst die Probleme, bevor ihr diesen Schritt wagt.

Übrigens: bei mir in der Großstadt mit überteuertem Wohnraum, der trotzdem nur schwer zu bekommen ist, löst man das Wohnungsproblem, indem man seine Wohnung beim Zusammenziehen zunächst zwischenvermietet. So kann man immer noch zurück und die Wohnung ist nicht weg.
 
Du hast das Ende ja irgendwie schon eingeplant, hast kein Vertrauen, dass es mit euch klappt.
Irgendwie scheint bei euch beiden viel von Trieb und Gefühlswelt nicht frei entwickelt. Vielleicht habt ihr euch die Zeit des Zusammenseins viel geben können, aber nun brauchst Du den nächsten Schritt, den er nicht mit Dir in die gleiche Richtung machen kann und will? Ich hab das Gefühl, Du hast andere Gründe als die Liebe, mit ihm zusammenzusein.

Also ich finde, dass Du danach klingst, als wärst Du auch gern Single. Es liegt Dir nicht viel an ihm und nicht viel an der Beziehung. Vielleicht ist es eine Nutzbeziehung, die erhalten wird, weil ihr wisst, dass ihr dem Partner viel Geduld abverlangt, aber mehr verbindet euch nicht. Vielleicht bräuchtest Du aber auch einen richtig leidenschaftlichen Partner, damit Du alles stehen und liegen lassen willst? Ist Dein Freund eigentlich "Dein Typ"?[/QUOTE]

Nein, ich möchte keine Trennung und auch nicht Single sein. Das hatte ich ja lange genug. Nur fehlt mir halt der Vergleich mit früheren Beziehungen, sodass ich nicht sagen kann: Es ist Liebe. Oder eben nicht. Meiner Meinung nach ist es Liebe, aber eben das erste Mal. Aber rein vom Aussehen her ist er schon nicht ganz 'mein Typ'. Es gibt durchaus Leidenschaft zwischen uns. Trotzdem macht mir die Vorstellung von zu viel Leidenschaft Angst. Ich möchte mich nicht total in der Beziehung verlieren. Daher vielleicht auch das Bedürfnis nach Sicherheit in Form der eigenen Wohnung etc.
 
wenn ihr bisher noch nie gestritten habt, liegt das nicht daran, dass eure Beziehung so harmonisch ist, sondern weil ihr euren Konflikten aus dem Weg geht, ohne sie offen anzusprechen.
Blödsinn.

Ich stimme dir zu, wenn du damit meinst, dass es keinen Kontakt zwischen zwei Menschen gibt, der konfliktfrei ist.
Falls du unter Streiten dasselbe wie ich verstehst, nämlich laut werden oder unsachlich oder verletzend, dann heulen oder beleidigtsein...möchte ich dir sagen, dass ich eine Partnerschaft ohne all dies habe.

Ok, in den allermeisten Punkten stimmen mein Freund und ich überein, inhaltlich aber auch kommunikationstechnisch. Das ist schon mal die halbe Miete beim friedlichen Miteinanderauskommen.
Gelegentlich gefällt uns etwas am anderen nicht.
Ich spreche nicht jeden Pups an, nur die, die mich stören, mich einschränken oder nerven.
Ich spreche es ruhig an, gerne auch, wenn die doofe Situation vorbei ist und ich entspannt bin.
Ich sage, wie ich es sehe, er sagt dann, wie er es sieht.
Vielleicht verstehe ich dann sein Verhalten und ich akzeptiere es.
Oder er akzeptiert, wie doof ich es finde und lässt es sein ( falls es ihm gelingt ).
Wenn es einen Dissenz von erheblicher Tragweite gäbe und auch nach erfolgten Gesprächen kein für beide erträglicher Kompromiss möglich wäre, würden wir uns trennen.
Wir würden nicht jahrein-jahraus immer wieder das gleiche durchkauen, ohne dass es eine Lösung gäbe.

Wir streiten nie.
Wir sprechen über unterschiedliche Sichtweisen.
Und dann finden wir eine Lösung.

Und wenn ich das hier mal so sagen darf und ich ziehe mich warm an, weil jetzt wieder die Arroganzbemerkung kommen dürfte, ich finde, SO gehen erwachsene Menschen mit Konflikten um.

w 50
 
Ich denke eine Entscheidung ist erst möglich wenn ihr die Möglichkeit habt einander auch sexuell kennenzulernen. Was das streiten betrifft denke ich das es eigentlich zu einer Beziehung dazugehört auch mal eine Meinungs Verschiedenheit zu haben. Das muss ja nicht was riesiges sein. Aber wenn immer immer Freude Frieden eierkuchen ist könnte sich das ganze wie ein Vulkan aufladen sowie entladen. Ansonsten wünsche ich dir alles gute und viel Glück in deiner Beziehung.
 
Wie äußert sich die Leidenschaft denn? Bei einem Hobby oder guckt ihr gemeinsam irgendwas im Fernsehen, worüber ihr diskutiert?

Ich möchte mich nicht total in der Beziehung verlieren.
Hm... Dann blockierst Du ja selber den Fluss. Wovor genau hast Du Angst? Ich meine, man bleibt ja sowieso ein getrenntes Wesen. Es klingt für mich tatsächlich so, dass Du kein Vertrauen hast in ihn als Mensch.
Du hast Deine eigenen Vorlieben. Du hast Deine eigenen Ansichten. Das macht ja schon mal viel von einem Menschen aus und das kann Dir niemand nehmen.
Wenn Du allerdings sehr anpassungsfähig bist, was ja durchaus so klingt, wenn ihr nie streitet und immer gute Kompromisse findet, dann ist das doch aber nicht seine-Persönlichkeit-aufgeben.
Hast Du Angst, dass Du eine zu große Wunde gerissen bekommst, wenn er Dich verlassen sollte, ergo lässt Du Dich emotional gar nicht erst tief ein auf eine Beziehung?
Hat @Hanna_17 vielleicht recht, dass ihr Konflikten aus dem Weg geht, um die Harmonie nicht zu stören und aber gleichzeitig wird gedacht "gut, dass wir nicht zusammen wohnen, denn dann könnte ich diesen Kompromiss nicht auf Dauer ertragen"?

Hm, also mein Sexualtrieb ist ziemlich kümmerlich, ich bin aber trotzdem hochgradig aggressiv.
Vielleicht bist Du eher der verbale Typ? Ich meine, Leute, die mit Worten aggressiv sind, sind ja anders als die körperlich aggressiven. Ich hab wirklich keinen Schimmer, aber Testosteron hat ja auch ne Frau und Trieb und Aggression hängen hormonmäßig zusammen. Ob und wie einer das blockieren kann, weiß ich nicht. Ich hab mal gehört, Migräne sei verhinderte Orgasmen.
 
Es klingt für mich tatsächlich so, dass Du kein Vertrauen hast in ihn als Mensch.
...
Hast Du Angst, dass Du eine zu große Wunde gerissen bekommst, wenn er Dich verlassen sollte, ergo lässt Du Dich emotional gar nicht erst tief ein auf eine Beziehung?

Ja, das macht mir schon Angst. Trotzdem versuche ich, mich bewusst zu öffnen, mich sozusagen hinzugeben, weil ich eine gute Beziehung möchte. Verletzt zu werden habe ich bewusst in Kauf genommen, als ich mich (sehr spät) auf eine Beziehung eingelassen habe. Allerdings habe ich das Glück, noch nie Liebeskummer durchlebt zu haben. Deshalb macht es mir vielleicht auch Angst.
 
Allerdings habe ich das Glück, noch nie Liebeskummer durchlebt zu haben. Deshalb macht es mir vielleicht auch Angst.
Naja, das ist auch keine schöne Zeit, die man dann hat. Wenn ich von mir ausgehe, ich hatte auch gedacht, ich "hätte in der Richtung schon alles gesehen", aber das wirklich Heftigste ist noch gar nicht so lange her, und ich war da schon über 40.

Mich wundert, dass Du noch nie richtig verliebt warst und Kummer hattest, weil Du den Mann nicht "gekriegt" hast. Man kann Kummer auch nicht umgehen, indem man sich einen Partner nimmt, der einen nicht wirklich tief berührt.
Für mich kam irgendwann diese Erkenntnis: Wer sich nie drauf einlässt, hat nie Kummer. Aber er erlebt auch das andere nicht. So ähnlich wie "nur wer nichts tut, macht keine Fehler".

Wenn ihr zusammenzieht, wäre das dann in Deinem Ort? Ich meine, weil er dann ja erstmal in Deine Nähe ziehen könnte. Aber das würde ich nicht zulassen wollen, wenn ich mir nicht sicher wäre und der andere was aufgeben muss.

Ich finde die Idee mit dem gemeinsamen Urlaub toll. Das würde ich unbedingt machen, um zu sehen, wie es sich für Dich anfühlt, wenn ihr drei Wochen zusammen seid. Vielleicht stellt sich da dann schon heraus, dass Du aufatmest, wenn Du wieder allein in Deiner Wohnung bist. Dann würde ich Zusammenziehen für mich ausschließen.
 
Ich würde an Deiner Stelle FS die Wohnung nicht aufgeben für einen Mann, der Dich nicht so richtig interessiert. Gerade in der heutigen Zeit wo es sehr schwer ist gute Wohnungen zu finden.

Es gibt Frauen, welche viel Eigenständigkeit brauchen und viel Privatsphäre - ich würde mich dazuzählen. Du scheinst auch so zu sein, denn sonst hättest Du es so lange alleine gar nicht ausgehalten.

Keiner kann Dir garantieren, daß Deine Beziehung hält nach dem Zusammenziehen - vielleicht ist die Luft dann in 1 Jahr raus und Du stehst ohne Deine schöne Wohnung da - das wäre mir persönlich zu riskant.

Du bist noch jung und scheinst ein anderes Liebesmodell zu leben - lange Jungfrau, lange Single. Das ist okay. Aber dann solltest Du auch speziell auf Dich zugeschnittene Lösungen suchen und nicht das übliche 08/15.

Zusammenzug ist nicht jedermanns Sache - viele bevorzugen auch LAT, weil stressfreier und weil viele zu viel Nähe erdrückt. Lass Dir Zeit um herauszufinden, was wirklich zu DIR paßt.

Welcher Typ Dein Freund ist ist zweiträngig - er scheint sich mit allem zu arrangieren.
 
Ich verstehe, dass du wahrscheinlich ein bisschen Angst hast, mit ihr darüber zu reden. Es ist aber ein MUSS in diesem Fall, zumindest meiner Meinung nach. Zusammenwohnen heißt auch Streiten, Probleme, die andere Person gut kennenlernen usw. und wenn ihr diese Schwierigkeiten zusammen überwindet, ist es viel besser für die Beziehung. Der erste Schritt war ja, dass du diese Probleme erkennst. Das ist sehr gut. Beim zweiten handelt es sich um Vertrauen und Ehrlichkeit - du musst mit ihm auch darüber reden können.
 
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