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  • #1

Zweitehen der Männer - ehemalige Affären?

Viele Frauen reichen die Scheidung ein, weil ihre Männer fremd gegangen sind. Meist handelt es sich dabei nicht um ONS, sondern darum, dass Mann sich ernsthaft verliebt hat. Wie enden solche Zweitbeziehungen? Wird die Affäre dann irgendwann zur zweiten Ehefrau? Gibt es hier Männer und/oder Frauen, die in einer solchen Situation waren? Wenn ja, wie habt ihr es erlebt?
 
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  • #2
Meine Freundin war mit ihrem Mann ca. 10 Jahre verheiratet, als durch einen dummen Zufall herauskam, dass er sie seit längerem mit dem Kindermädchen betrog.

Als es herauskam hat er in allen Farben geschildert, wie leid es ihm täte und wie sehr er sie - und wie wenig die Andere lieben würde, er hat sich fast ein Jahr lang um seine Frau bemüht (und die andere Frau völlig darüber vergessen).
Meine Freundin entschied sich letzten Endes gegen die Fortführung der Ehe.

Mit einem Mal war die andere Frau für diesen Mann wieder interessant. (Sie hat sich wieder auf ihn eingelassen)

Ich hab mich immer gefragt, wie diese andere Frau damit umgehen konnte, dass er nur zu ihr zurück kam, weil die Ehefrau ihn nicht mehr wollte.....
 
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  • #3
Nein, eine Affäre oder Liäson heiratet man nicht, weil dies nur eine Abwechselung / Zeitvertreib ist.
Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der je eine Affäre oder Geliebte geheiratet hat.

Auch etliche meiner Bekanntschaften (die eine war geschieden, zwei wollten sich extra vom Partner lösen, die andere hat sich bereits getrennt) habe ich direkt konsequent "nein" gesagt - und ich war zu diesem Zeitpunkt nicht verheiratet.

Affärenfrauen heiratet man nicht, denn die sind nur für den "Spaßfaktor" zuständig.


m, 50
 
  • #4
Ja, gibt es, habe ich selbst erlebt. 15 Jahre Ehe, drei Kinder, eine Arbeitskollegin, auch mit drei Kindern. Wir haben uns verliebt, wir hatten eine Affäre. Jetzt ist sie geschieden, meine Scheidung läuft, wir werden zusammenziehen und eine klassische Patchworkfamilie haben. In der Praxis haben wir sie jetzt schon. Und wer weiß, ob wir eines Tages mal heiraten.
Einfach ist das nicht. Die Wochenendregelung, Absprachen, dauernd muss man sich mit dem/der Ex abstimmen, die Kinder sind vielleicht eifersüchtig, es kann so viel negativ sein. Wir haben Glück, im Großen und Ganzen läuft es harmonisch, und es gibt keinen Grund, dieses Modell aus Prinzip blöd zu finden. Manchmal ist es eben so, dass es beim ersten mal nicht gepasst hat. Ich bin jetzt glücklich.
 
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  • #5
Ich habe den selben naiven Fehler sogar 2 Mal gemacht:

Fall 1: 1 Jahr Affäre (er verheiratet, 2 Kinder), als die aufflog, ist er unter Lügen und Negieren zurück zur Ex. Hat 1 Jahr im Campingwagen gelebt (ihr persönlicher Racheakt). Dann nach Ablauf des Trennungsjahrs wieder zu ihr zurück. Inzwischen sind sie geschieden. Ich hatte damals meine Ehe für ihn beendet... naja, wie gesagt, jung und extem naiv.

Fall 2 (der mir erstmal freundlicherweise verschwieg, dass er verheiratet mit 2 Kindern ist). Ich war verliebt, habe den Kontakt aber aufgrund der ersten Erfahrung abgeblockt. Allerdings waren wir Arbeitskollegen und konnten uns nicht aus dem Weg gehen. Nach 1 Jahr hat er sich getrennt, kam zu mir, erklärte mir nach 4 Wochen, er hätte sich das einfacher vorgestellt. Lebte das Trennungsjahr allein, ging dann wieder zurück. Zog nach einigen Monaten wieder aus, und statt sich zu mir zu bekennen (ich war ja weiterhin reserviert, er wußte aber, dass ich ihn liebe), hatte er 4 Wochen später eine Neue. Auch diese Beziehung hielt nicht (Kommentar von ihm: Ich habe meine Frau für dich verlassen, aber du wolltest ja nicht).

Es mag sein, dass es funktioniert, mit der Affäre eine neue Beziehung aufzubauen. Nachdem ich aber erlebt habe, wie schwierig der Abnabelungsprozess ist, wie viel man reflektieren muss, wage ich zu bezweifeln, dass in diesen Fällen wirklich alles verarbeitet ist und die Beziehung Substanz hat - Flüchten vor sich selbst ist keine Basis. Wobei sicherlich Ausnahmen die Regel bestätigen mögen.
 
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  • #7
Nein, eine Affäre oder Liäson heiratet man nicht, weil dies nur eine Abwechselung / Zeitvertreib ist.
Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der je eine Affäre oder Geliebte geheiratet hat.

Auch etliche meiner Bekanntschaften (die eine war geschieden, zwei wollten sich extra vom Partner lösen, die andere hat sich bereits getrennt) habe ich direkt konsequent "nein" gesagt - und ich war zu diesem Zeitpunkt nicht verheiratet.

Affärenfrauen heiratet man nicht, denn die sind nur für den "Spaßfaktor" zuständig.


m, 50

Sehe ich auch so. Nie eine Affäre gesehen, die geheiratet wird. Normalerweise sind das eher Spaßfaktoren, die die Ehe eher noch am Laufen halten. Oder Zwischenbeziehungen. Falls es wirklich auseinandergeht kommt da jemand völlig ahnungsloses und neues ins Spiel.
Ehrlich gesagt: Wenn meine Affäre plötzlich entdeckt und rausgeflogen wäre, und vor meinerTüre gestanden hätte wäre ich nicht begeistert gewesen. Dann hätte es keien Spaß mehr gemacht. Schließlich geht es bei Affären, wenn man es schafft wirklich ehrlich zu sich zu sein eh nur um das Eine. Arm dran und reichlich naiv ist man wenn man bedürftig in der Ecke sitzt und hofft, das was draus wird. Aber vielleicht ist das illusionäre "auf Beziehung schmachten" bei manchen Frauen auch nur eine Vermeidungsstrategie um ihre Lebenszeit zu verschwenden und nicht ganz so alleine zu sein. (Einsamer kann man nicht mehr werden)
Hab nie einen Mann gesehen, der sowas in Erwägung zieht.
w 45
 
  • #8
Ich habe in meinem Umfeld beides erlebt. Die Scheidung und eine nachfolgende Lebengemeinschaft (keine Ehe mehr, die beiden sind streng katholisch), nach 15 Jahren Affäre, als die Kinder groß waren und die typische Fluchtliebschaft mit Trennung zum Scheidungstemin (absurderweise mit den Sätzen "Sie ist die Liebe meines Lebens!" und "Ich bin gerade erst geschieden, ich bin doch nicht wahnsinnig und gehe sofort wieder in eine neue Beziehung!" in einem Atemzug).
Wenn ich es mir genau ansehe, sind die meisten Affären nur Trennungshilfen. Die Quote derer, die nach der Scheidung zusammenbleiben oder sich scheiden lassen, um sich zusammenzutun, liegt in meinem Bekanntenkreis bei unter 10%.
 
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  • #9
<- mod Bitte sagen Sie einfach nur ihre Meinung zur Frage. >
Mein Mann und ich waren beide noch mit anderen Partnern verheiratet, als wir zueinander gefunden haben. Es war ein weiter Weg zum Glück, der sich aber gelohnt hat. Leicht hat es uns niemand gemacht. Wie in diesem Forum verbreitet, wurde getuschelt, es ginge nur um Sex und wegen einer außerehelichen Liebe verließe kein Mann seine Frau. Tatsächlich hat die Exfrau alle Karten gezogen. Das ging über die Vorspiegelung einer Arbeitsunfähigkeit - vom Amtsarzt glücklicherweise als vorgespielt entlarvt -, Beeinflussung des gemeinsamen Kindes - das jetzt bei uns lebt -, üble Nachrede und völlig überzogene Forderungen - mal sehen, was daraus noch wird. Im Unterhaltsverfahren hat sich dann durch einen Zufall herausgestellt, dass die Exfrau seit Jahren (!!) eine außereheliche Beziehung hatte und nur weiterhin versorgt werden wollte. Mein Exmann hat sich fairer verhalten und nur versucht, mich umzustimmen. Er ist neu verliebt und sagt heute, er hätte zwar nicht den Mut gehabt, dass es aber gut war, die unerfreuliche Ehe zu beenden. Es gibt in der angrenzenden Großstadt eine Gruppe, in der sich Menschen, die in mittleren Jahren eine Zweitehe geschlossen haben, zusammen gefunden haben. Ihr würdet Euch wundern, wieviele davon bereits zusammengefunden haben, als beide oder einer noch verheiratet war / en. Darüber wird wegen der gesellschaftlichen Zwänge allerdings gegenüber Fremden geschwiegen. Einige der Männer haben erzählt, dass sie Jahre gebraucht haben, um den Mut zu finden, ihre erste Ehe zu beenden und auch dann teilweise die Frau durch Manipulation zur Trennung gedrängt haben statt selbst zu gehen. Mit Liebe hatte das nichts zu tun, nur mit Schwäche. Meistens hat die Beziehung zu der späteren Frau seit Jahren bestanden, auch noch nachdem sie angeblich (so der ersten Frau erzählt) beendet worden war, zwei haben nach der Trennung von ihrer Exfrau die ehemalige Geliebte zurückgewonnen. Es gibt keinen in der Gruppe, der die Scheidung bedauert, bedauert wird nur das vormalige zu lange Zuwarten. Auch meine beste Freundin hat einen Mann geheiratet, den sie während bestehender Ehen kennengelernt hat.
 
  • #10
Geliebte werden so gut wie nie zur Ehefrau -- das erträumen sich allerhöchstens die Frauen, die sich als Geliebte hergeben. Männer suchen keine Schlampe als zweite Frau, sondern eine anständige Frau, die eben nicht herumhurt und ehebricht.

Es ist die absolute Ausnahme, wenn aus einer Geliebten mal die nächste Ehefrau wird.
 
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  • #11
@Ferderika, Selbst wenn ich deiner Argumentation folgen könnte, dann müsste der rumhurende und ehebrechende Mann (Ist eine unverheiratete Geliebte streng genommen überhaupt eine Ehebrecherin?) doch wohl unbedingt bei der Geliebten bleiben, denn eine "anständige" Frau dürfte er doch gar nicht bekommen dürfen! Und eine anständige Frau wäre doch wohl auch total ohne Stolz, wenn sie ihn zurücknähme!

Außerdem kenne ich Ehepaare, die seit Jahren keinen Sex mehr haben, da der Ehefrau "einfach nicht danach ist". Solche Frauen dürfen sich wohl kaum besschweren oder gar wundern.
(w/39)

Und zum Thema: Ich kenne mehrere Ex-Geliebte, die jetzt die glückliche Ehefrau sind.

Zurück zur Ehefrau gehen Männer meiner Meinung nach oft genug nur aus folgenden Gründen:
- sie stehen in der Öffentlichkeit und haben Angst um ihren Ruf (z.B. Fritz Wepper oder Horst Seehofer); obwohl es hier auch andere Beispiele gibt (Beckenbauer und seine ehem. Sekretärin, Ferdinand Pieäch und das ehem. Kindermädchen)
- sie sind zu faul und bequem sich den unangenehmen Folgen zu stellen
- sie sind zu geizig oder zu arm sich eine Scheidung leisten zu können
 
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  • #12
Natürlich kann es passieren, dass ein verheirateter Mann sich von seiner Frau trennt und seine Freundin (um mal das fiese Wort "Geliebte" zu vermeiden) heiratet.
Ich persönlich kenne zwei Ehen, die so entstanden sind und die seit Jahren glücklich sind.

Ich würde sagen, dass es auf die Absichten des Mannes ankommt. Ob er seine Frau liebt und sich nur erotische Abwechslung holen möchte, oder ob er unglücklich ist und eine neue Lebenspartnerin und den Absprung sucht.
Das ist allerdings schwer herauszufinden - Männer sind nicht ehrlich und Freundinnen machen sich gerne etwas vor.
w50
 
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  • #13
Geliebte werden so gut wie nie zur Ehefrau -- das erträumen sich allerhöchstens die Frauen, die sich als Geliebte hergeben. Männer suchen keine Schlampe als zweite Frau, sondern eine anständige Frau, die eben nicht herumhurt und ehebricht.

Es ist die absolute Ausnahme, wenn aus einer Geliebten mal die nächste Ehefrau wird.

Stimmt meine Ex-Frau war anständig, so anständig das Sex für sie nur zur Pflichterfüllung eingahalten wurde. Alles sehr dürftig! Nach Aussen hin gaben wir aber ein recht gutes Bild ab.
Meine Nebenfauen waren alles andere als Schlampen. Sie waren Singlefrauen und haben somit keinen Ehebruch begonnen, dass war ich. Eine Geliebte hatte sich in mich verliebt, leider ging es deswegen schief. Meine Frau hat nie was rausgekriegt. Nach der Scheidung habe ich Kontakt zu einer Geliebten aufgenommen, ich war ja nun frei. Aber sie hat sozusagen dankend abgelehnt.
 
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  • #14
Geliebte werden so gut wie nie zur Ehefrau -- das erträumen sich allerhöchstens die Frauen, die sich als Geliebte hergeben. Männer suchen keine Schlampe als zweite Frau, sondern eine anständige Frau, die eben nicht herumhurt und ehebricht.

Es ist die absolute Ausnahme, wenn aus einer Geliebten mal die nächste Ehefrau wird.
Hinsichtlich des Ergebnisses gebe ich dir zwar recht, ich denke aber, dass es andere Gründe hat. Die meisten Männer nehmen die Geliebte eben nicht als Person wahr, in die sie sich folglich auch verlieben könnten, sondern haben eben einfach nur Sex mit ihr. Die meisten denken nicht im Traum daran, die eigene Frau und die Familie zu verlassen. Ich glaube aber nicht, dass das damit zusammenhängt, dass die Geliebten Schlampen sind. Man sieht hier immer wieder schön, dass promiske Menschen kein Problem haben mit ebensolchen Partnern. Der Grund dürfte m.E. also wirklich eher der Zweck der Affaire selbst sein als die unmoralische Verhaltensweise.
 
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  • #15
Hinsichtlich des Ergebnisses gebe ich dir zwar recht, ich denke aber, dass es andere Gründe hat. Die meisten Männer nehmen die Geliebte eben nicht als Person wahr, in die sie sich folglich auch verlieben könnten, sondern haben eben einfach nur Sex mit ihr. Die meisten denken nicht im Traum daran, die eigene Frau und die Familie zu verlassen. Ich glaube aber nicht, dass das damit zusammenhängt, dass die Geliebten Schlampen sind. Man sieht hier immer wieder schön, dass promiske Menschen kein Problem haben mit ebensolchen Partnern. Der Grund dürfte m.E. also wirklich eher der Zweck der Affaire selbst sein als die unmoralische Verhaltensweise.

danke, das du das mal so gesagt hast. Genau so ist es. Davon das man unbedingt seine Frau nicht mehr lieben darf oder kann oder was auch immer ist nichts im Gesetzbuch. Natürlich lieben die Männer ihre Frau und die Familie. Hilfloses Gekreische mit mittelalterlich-klerikaler Wortfindung wie "Schlampe" oder (lach) "Eheberecher" (wo ist der Pranger und vor allem ein adäquates Wort für männliche Schlampe?) gehen an solchen Menschen vollständig vorbei und treffen auch einfach nicht das Thema. Es ist wie du es sagst. Es gibt kein Problem. Höchstens eine Menge unwiderstehlicher Anziehungskraft, die durch Beziehungszwang eher verdorben würde. Solche Beziehungen sind absolut gleichberechtigt und finden auf einer völlig anderen Ebene statt. Verlieben is da gar nicht erwünscht und über "unmoralisch" werden sich da keine Gedanken gemacht.
 
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  • #16
Also, da bin ich wieder mit dem Begriff Affäre nicht einverstanden - da habe ich gelesen schon "15 Jahre Affäre" - das hätte ich mir ehrlich gewünscht - wenigstens etwas stabiles in diesem Leben. Ich kann mir es nicht vorstellen, dass ich meine Affären (aber die echten Affären - ich weiss nicht, ob die verheiratet waren, kinder hatten - die wussten auch nichts über mich - das war Spaßfaktor, heiß, kurzfristig, atemberaubend, intensiv) heiraten würde. Ich habe mich nie wegen so was sheiden lassen. Ich habe auch nie zugelassen, dass mein mann etwas davon erfährt. Ich kann doch dem Ehemann nicht jeden tag berichten, welche Pflegemittel ich für meinen Körper benutze, oder?
Übrigens, die Gelibte ist nicht gleich eine Schlampe - das ist die Frau, die geliebt wird, ob so oder so.w38
 
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  • #17
Hm, danke für das Kompliment, wobei ich glaube, dass wir aus meinem Text unterschiedliche Konsequenzen ziehen. Dieses Forum zeigt ja zur Genüge, dass sich viele Geliebte dann doch eine Beziehung wünschen würden. Und da meinte ich, dass es zu einer solchen nur dann kommen wird, wenn "Verliebtsein" der Zweck der Affaire ist. Und das wird es halt oft nicht sein, sondern der Mann sucht sich eine Frau, mit der er halt einfach, billig, weniger gesundheitsgefährdend und atmosphärisch anregender als bei einer Prostituierten Sex haben kann. Für die Geliebte interessiert er sich nicht (erst im anderen Thread wurde "wir zeigen einander nur die Schokoladenseiten" geschrieben). Würde er das doch tun, könnte die Affaire natürlich in einer anschließenden Beziehung münden, dem würde die unmoralische Handungsweise nicht im Weg stehen.

Aber aus obengenannten Gründen glaube ich, dass es dazu seltenst kommen wird. Zumal die Geliebten in meinem Bekanntenkreise der Ehefrau sehr, sehr oft optisch eigentlich "unterlegen" sind (und damit als Langzeitpartnerin erst nicht in Frage kommen), was auch logisch ist. Im Parallelthread lesen wir, dass sich viele Frauen dafür zu schade sind und jene, die Affairen befürworten, geben zum Teil zu, sonst niemand vernünftigen dafür zu finden und jemanden für Sex zu brauchen. Dass die ältere Ehefrau mit jungen, hübscheren Frauen betrogen wird, kommt meiner Erfahrung nach sehr selten vor, kennen tu ich das nur von Männern in sehr, sehr gehobenen Positionen, die diesen Frauen dann auch Vorteile verschaffen (konkret: Uni-Dekane und ein Vorstandsmitglied eines größeren Unternehmens). Ist ja auch logisch, warum sollte sich eine junge Frau mit "hohem Marktwert" sonst aufs Abstellgleis begeben? Die kann ja alles haben.

Weiters wünscht sich kaum eine junge Frau, zur Ehebrecherin zu werden, sondern träumt selbst von einer glücklichen Ehe. Auch hier haben wir im Parallelthread gelesen, dass viele aus Frust ihre Moralvorstellungen über Bord werfen. Kurz: Affairenfrauen sind oft einfach kein passendes Partnermaterial, sondern haben zumindest hinsichtlich ihres Liebeslebens einiges verpfuscht. Wenn der Mann die Ehefrau nicht wirklich aus reiner Verliebtheit betrogen hat (und die Geliebte tatsächlich "geliebt" wird), wird er sich wohl kaum ausgerechnet in seine Affaire verlieben...

<- mod Nebenthema gelöscht. Bitte kehren Sie zum Thema der Fragestellung zurück. >
 
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  • #18
Ich habe gehört, dass sich die verheirateten Männer auch in ihre Geliebten verliebt haben. Es waren durchaus intensive Gefühle mit im Spiel. Daher ist solch eine Verbindung auch nicht einfach, weil die Geliebte häufig auf "klare" Verhältnisse besteht. In solch einer Verbindung steckt sehr viel Konfliktpotential. Es kommt zu Auseinandersetzungen und Streit. Wenn dann die Ehe endlich geschieden ist, ist meistens die Beziehung zur Geliebten auch "kaputt". Daher mündet solch eine Verbindung selten in eine Ehe. Das Problem ist, dass in solch einer Verbindung das Fundament nicht stimmt- es fing mit einer Lüge an. Auch "große" Gefühle können diese Tatsache nicht verleugnen.
 
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  • #19
Wird die Affäre dann irgendwann zur zweiten Ehefrau?

Mein Mann hatte eine Affäre nach der anderen und er war immer scheinbar verliebt. Er erzählte den Frauen, dass seine Ehe schon lange nicht mehr existierte und was Fremdgeh-Männer sonst noch erzählen. Wir hatten 2 kleine Kinder und natürlich kein wahnsinnig wildes Sexleben, aber eine durchaus intakte Ehe (dachte ich...). Obwohl er seinen Freundinnen jedes Mal vorgaukelte, dass er sie heiraten würde und sie meinte, sie errette ihn aus einer Ehehölle mit einem Drachen, dachte er nie daran, seine Familie zu verlassen.
Als ich alles herausbekam und ihn rausgeschmissen habe, ging seine Affäre im On-Off-Modus noch so ein halbes Jahr...sie wurde sogar schwanger, weil sie ihm ja seine Liebesschwüre alle glaubte. Als er Vater zu werden drohte, rief er jeden Tag heulend bei mir an, dass er weder die Frau noch das Kind wollte und was er machen soll. Er wollte nur Luftschlösser bauen. Er wollte zu seiner eigentlichen Familie zurück.
Die Frau hat das Kind verloren oder abgetrieben - keine Ahnung. Jedenfalls war die Beziehung danach auch nicht mehr das Wahre. Ich wollte ihn natürlich auch nicht mehr.

Ganz ehrlich: Ich glaube, dass die meisten verheirateten Männer kein zweites Mal heiraten wollen, schon gar nicht ihre Affäre. Viele Fremdgeh-Männer bauen sich eine Art Parallelwelt auf, in der die Geliebte ihren Liebsten bewundert, der Sex aufregend ist und beide von einer rosaroten Zukunft träumen.
Alltag wollen sie mit der Geliebten nicht verbringen.

Muss aber sagen, dass der Witz etwas sehr Wahres hat:
Wie bestraft man die Geliebte des Ehemannes am meisten??

Sie muss ihn behalten!

w,39

Ich kenne nur einen Fall, in dem die Geliebte Ehefrau inkl. neuem Kind wurde. Aber die hat es auch richtig gemacht. Sie wollte nicht mehr nur Geliebte sein, hat sich getrennt, ist 700km weit weggezogen für 1,5 Jahre. Er wollte sie trotzdem, hat sich getrennt und sie geheiratet.
Aber Frauen (Geliebte), die brav warten, weil es angeblich gerade nicht passt mit der Trennung (Ehefrau sei gerade so labil, Kinder sind zu klein, finanziell sei eine Scheidung nicht drin usw.), die warten ihr Leben lang.
Kennt jemand den Song von Whitney: "Saving all my love for you"? Klassische Geliebten-Situation!
 
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  • #20
Ich habe beide Fälle erlebt, über 5 Jahre Geliebte mit allen Facetten, er war drauf und dran sich angeblich zu trennen um dann doch an der Ehe festzuhalten und der 2. Fall: ein verh. Mann, den ich nach paar Tagen vor die Wahl gestellt habe, weil ich nicht wieder "nur" Geliebte sein wollte. Er hat es seinen Kindern, beide bereits groß, und seiner Ex gebeichtet und danach ging alles wie von selbst. Hausverkauf, Scheidung und ein kleinerer Rosenkrieg. Er zog nach einem halben Jahr dann zu mir und wir sind glücklich verheiratet.
Es kommt immer auf den Mann/Frau an, ob sie an dem alten festhalten oder wirklich noch mal durchstarten wollen, ob es wirklich Liebe oder nur das Sexbedürfnis ist. Man lebt nur einmal und für die LIEBE ist es nie zu spät.
 
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